Der größte Streamer zu Destiny 2 wollte Marathon zur Rettung des Loot-Shooters eigenhändig zerstören. Jetzt entschuldigt er sich.
Um wen geht es? Aztecross ist ein US-amerikanischer YouTuber und Streamer, dessen Fokus primär auf Destiny 2 liegt. In seinen Videos berichtet er über die neusten Entwicklungen zu dem Loot-Shooter, stellt Builds, neue Waffen oder Rüstungsteile vor und äußert seine Gedanken zu den neusten Inhalten. Auf YouTube hat er über 1,06 Millionen Abonnenten und regelmäßig über 100.000 Aufrufe.
Außerdem ist er der größte Twitch-Streamer zu Destiny 2, spielte im März 2025 aber auch viel Marathon. Als Bungie dann im Mai 2026 das Ende von Destiny 2 verkündete, erklärte Aztecross Marathon den Kampf. Dafür entschuldigte er sich nun.
Das ist die Entschuldigung: Bungie hat am Montag, dem 21. September 2026, verkündet, dass das Studio mit Destiny doch noch nicht fertig sei. Man wolle nun daran arbeiten, die Spielinhalte des Loot-Shooters zurückzubringen, die 2020 mit der Erweiterung „Jenseits des Lichts“ (engl.: „Beyond Light“) aus Destiny 2 entfernt wurden.
Für einen Großteil der Destiny-Community ist das ein Grund zur Freude, denn die Ankündigung zeige zumindest den Willen seitens Bungie und Sony, das Destiny-Universum am Leben zu halten. Auch Aztecross ist froh, zeigt sich aber zudem reumütig und entschuldigt sich bei Bungies Extraction-Shooter Marathon und dessen Community:
Hier sage ich zu der Community von Marathon: Es tut mir leid. Ich habe nicht nachgedacht, ich habe einfach gehandelt. Ich brauchte eine Geisel, und ihr wart am nächsten.
Aztecross auf Twitch (via X)
Das steckt hinter der Entschuldigung: Die Community von Destiny 2 hatte sich, nachdem das Ende des Loot-Shooters feststand, stark für die Erhaltung des Franchises eingesetzt. Hierzu stürmten etwa hunderttausende beim Release des finalen Updates die Server, gründeten und unterschrieben eine Petition und spamten in den Twitch- und YouTube-Chats verschiedener Gaming-Events, wie Sonys hauseigener State of Play, dass sie Destiny 3 wollen.
Eine große Beteiligung an dem Aktivismus der Community hatte Aztecross selbst. Dieser motivierte seine Zuschauer, ein Zeichen zu setzen, und betonte dabei in einem Livestream, sich zur Rettung von Destiny auch gegen Marathon erheben zu wollen – allerdings in einem etwas drastischeren Wortlaut:
„Ich will Destiny 3… Und Marathon, wenn ich dich dafür verdammt noch mal selbst begraben muss, um diese Botschaft zu senden, dann werde ich das tun. Ich werde alles tun, was ich kann, um dich zu zerstören, auf deine Leiche pissen und dich anzünden.“ (Acztecross auf Twitch, Clip via X)
Bungies große Ankündigung zu Destiny 2 klingt erstmal sehr erfreulich für die Community des Loot-Shooters. Für MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller ist das jedoch erst das zwingende Minimum, um die Community zurückzugewinnen und es muss noch viel passieren, ehe die Auferstehung gefeiert werden kann: Destiny 2: Den Content Vault zu sprengen, ist nur das absolute Minimum: Jetzt muss Bungie liefern
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