Destiny 2 galt schon als tot und begraben. Jetzt meldet sich die Studio-Führung mit einem überraschenden Statement. Es soll nicht nur weitere Spiele geben, auch der Vault wird geöffnet.
Was ist das für ein Statement? Am Abend des 21. September 2026 unserer Zeit wurde auf dem offiziellen YouTube-Kanal ein Video mit dem Titel „Das nächste Kapitel für Bungie“ veröffentlicht. Darin gestehen Studio-Chef Poria Torkan und Josh Deane, der General Manager von Marathon, dass man in den letzten Jahren das aus den Augen verloren habe, was Bungie immer ausmachte.
„Wir haben unsere Visionen verfolgt, ohne uns genug darauf zu konzentrieren, was Spieler geliebt haben“, so Torkan. Die Konsequenzen habe man deutlich gespürt: Man habe Vertrauen eingebüßt, Kollegen verloren. Auch Marathon sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was die Spielerzahlen angeht.
Doch Torkan sagt auch: Man sei noch lange nicht fertig mit Destiny.
Bungie öffnet den Vault
Das passiert nun mit Destiny: Wie Torkan und Deane erklären, habe das Studio noch Geschichten, die es im Destiny-Universum erzählen will. Man will Destiny „zu seinem ursprünglichen Versprechen zurückbringen“, zu den Geheimnissen, Entdeckungen und dem Gefühl der Community.
Bevor es so weit ist, will man den Spielern jedoch etwas zurückgeben: Der Content-Vault soll geöffnet, sämtliche Inhalte, Kampagnen und Raids wiederhergestellt werden. Das Sunsetting hatte Bungie damals viel Vertrauen gekostet und gilt heute als Anfang vom Ende von Destiny 2: Wie konnte Destiny 2 sterben, obwohl es einst so erfolgreich war? 5 Gründe, die zum Tod des Loot-Shooters führten
Die verlorenen Inhalte können – sehr zum Bedauern der Studio-Führung – jedoch nicht auf einen Schlag wiederhergestellt werden. Schließlich waren sie damals auch nicht ohne Grund in den Tresor gesperrt worden, sondern weil es zu aufwendig gewesen wäre, sie auf die verbesserte Engine zu portieren. Das wird das Team nun mühsam nachholen müssen.
Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, Fans werden sich wohl noch eine Weile gedulden müssen.
Dennoch sorgt die Ankündigung in den sozialen Netzwerken bereits für Wirbel. Paul Tassi, Branchen-Experte und bekannter Marathon-Hater, rief auf X bereits aus: „Destiny lebt“
Und Marathon? Auch an dem Extraction-Shooter will Bungie weiter festhalten. Allerdings will man sich von den selbstauferlegten Genre-Beschränkungen lösen. Stattdessen soll die Survival-Erfahrung in der gefährlichen Alien-Umgebung weiter ausgebaut werden. Spieler sollen zudem freier bestimmen können, wie sie spielen wollen, sei es im PvE oder PvP.
Update 22.09.2026: Die Community kann die Ankündigungen noch nicht so ganz fassen. Mehr zu den Reaktionen erfahrt ihr hier: Destiny 2 bringt geliebten Inhalt zurück, wandelt pessimistische Stimmung in Welle der Begeisterung
Wie geht es euch? Ist die Ankündigung alles, was ihr euch gewünscht habt? Oder muss Bungie euer Vertrauen erst noch zurückgewinnen? Diskutiert in den Kommentaren!
Die Ankündigung kommt nach einer Reihe von Hiobsbotschaften aus dem Hause Bungie. Nachdem Destiny 2 in den Wartungsmodus entschlafen war und Marathon mit schwindenden Spielerzahlen kämpfte, hatte Bungie nicht nur zahlreiche Mitarbeiter entlassen, sondern Berichten zufolge auch einen Teil seiner Büroräume untervermietet. Wie viele andere hatten wir uns bereits von Bungie verabschiedet: 12 Jahre Destiny und seine Macher weggeworfen: Wie die Bungie-Führung ihr Herz zerstörte
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Kommentare
Ja, dann hoffe ich mal, dass man auch in Zukunft viel Spass mit dem besten Spiel aller Zeiten haben kann. Mein Sohn is hyped. Dafür bin ich zu alt. Ich freue mich einfach.
Der Vault war von Anfang an nur eine PR-Nummer, um gekaufte Inhalte wegzunehmen, ohne dass es juristisch komplett knallt. Und jetzt, wo die Spielerzahlen im Keller sind, Entlassungen drohen und Sony ihnen im Nacken sitzt, merken sie plötzlich, dass ihnen ohne den alten Content die Felle wegschwimmen.
Der Artikel und vor allem die Kommentare, sind sehr illuminierend.
Destiny hatte auch nachdem Inhalte im Vault verschwunden sind, eine gesunde Spielerbasis. Dies änderte sich, als Destiny nur noch generische, saisonale Inhalte von der Stange anbot, um Kosten und Aufwand zu minimieren.
Wir sind dieses Jahr auch weg von Destiny zu einem anderen Spiel gewandert.
Die aktuellen Spielerzahlen kamen hauptsächlich nur zustande, indem YTer und Streamer immer wieder zu Aktionen aufriefen und das Spiel im Gespräch hielten.
Die Fans hatten etwas zu tun und viele Influencer hatten Schwierigkeiten, was neues zu finden.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Ankündigung jetzt nicht nur eine Beruhigungspille für die nächsten Monate ist.
Die einzige logische Konsequenz für Bungie, wenn sie wirklich wieder etwas für Destiny machen wollten, wäre ein komplett neuer Teil. Aber dazu wird wahrscheinlich mittlerweile das Knowhow und das Personal fehlen.
So sieht es aus … die letzten 2 Erweiterungen waren irgendwie nichts
Sehe ehrlich nicht das es so was wird. Den Content aus der Vault zu holen hätte man schon viel eher machen müssen um D2 zu retten. Der Zug ist mittlerweile abgefahren.
Selbst wenn jetzt alles halbwegs zeitnah da wäre, sehe ich nicht das sich was wirklich an den Spielerzahlen ändert.
So seh ich das ebenso, der Zug ist abgefahren und woher sollen denn nun auch die Ressourcen kommen?
Marathon ist die neue Season in Verzug, die Mitarbeiter von D2 wurden entlassen/versetzt.
Es fühlt sich für mich an, wie der letzte Griff nach dem Strohhalm…
Naja.. was sollen sie machen? Es ist der einzig richtige Weg erstmal wieder Vertrauen aufzubauen. Einfach ein D3 ankündigen ist nicht, dafür hat man zu viele Brücken zu der Com abgerissen und das Risiko wäre dadurch zu groß. Also liefert man das, was Spieler seit Jahren fordern. Natürlich zu spät, keine Frage. Aber ich denke es geht hier mehr um Symbolik.
Wichtig ist was und ob etwas danach kommt. Erst da zeigen sie, ob sie wirklich ihre Fehler eingesehen haben und vernünftige Inhalte abliefern können.
TBH, ich bin sehr skeptisch. Es ist über die Jahre zu vielschief gelaufen. Würde mich natürlich über ein geiles D3 freuen. Aber daran glauben werde ich noch nicht. 🤷♂️
ich weiß nicht was um 11:22 Europa-Zeit an einem SteamDB playercount von 10.440 schlecht sein soll (Edit: ist mit der Zahl ja sogar noch in den Top 100) – in New York ist es 5 Uhr morgens, in LA 2 Uhr – und das an einem Dienstag. Das heißt die Amerikaner sind noch gar nicht mit am Start. Würde das nicht gerade als schwache Spielerzahlen bezeichnen. Zumal da die Konsolen ja gar nicht mit rein spielen.
Und Wardogs hat seit Start praktisch 24/7 immer über 100k. Der Aktuelle Wert hat jetzt genau nichts mit meinem Argument zu tun.
Es geht um die Gesamtspielerzahl, welche bei D2 seit Jahren nur gesunken ist, die Leute sind weg und verprellt. Alten Content in vielleicht 1 oder 2 Jahren mal wieder bringen, bringt keine Leute zurück.
Das ist zu spät und zu wenig.
Die Entscheidung mit der Content-Vault war einer der Gründe des stetigen Spielerschwundes und das vor allem keine neuen dazu kamen. Wer will schon ein Spiel spielen bei dem bereits bezahlter Content wieder verschwindet? Das hat man von Anfang an laut kritisiert, trotzdem gab es bis zum angekündigten Ende kein Einlenken der Entwickler.
Ich freu mich für die Leute die ihren bezahlten Content wieder bekommen und wieder das komplette Spiel spielen können, für mich, der schon vor 5 Jahren das Spiel aufgegeben hat wird das aber nichts – außer die werden dieses Content kostenlos anbieten, was man bei der aktuellen Situation bei Bungie stark bezweifeln kann.
man bekommt doch das Destiny legacy Bundle im Sale für wenige Euros. Wenn du die alten DLCs einschließlich Forsaken hast, solltest du mit diesem Bundle alles abdecken.
Der Content aus dem Vault wird kostenlos angeboten. Steht so auch im Blog und wurde im Video so gesagt. Sich vorher zu informieren wäre in diesem Fall die bessere Option gewesen als einfach irgendwelche Vermutungen abzusondern.
Naja, solange Destiny die gleiche Community hat, wird auch ein zukünftiges Destiny unweigerlich auf dieselben Probleme zusteuern
Die Community ist also schuld??🤔🤔🤔
In gewisser weise ja. Auf der eine Seite, die Profispieler (z.B. contentcreator) mit ihren Wünschen vs. die andere Seite Feierabendhüter, die nur entspannt zocken wollen. Über die Jahre wurde das Spiel so grindlastig, schwer und zeitaufwendig, dass es zu einer Art Zweitjob wurde inkl. FOMO und optisch geile Teile nur noch im Everversum. Sei mal ehrlich, ohne die vielen Guide/Build Videos, ist vieles an Content durch eigene Spielerfahrung nicht möglich.
PVP genau dasselbe. Wo das toxisches Verhalten der Osiris Spieler jeden Teammate dem Tot wünscht.
Dann kommen wieder die “Eilte (egal ob PVE PVP)” und erzählen einen: geh Tetris spielen, wenn es dir nicht gefällt” und genau das ist geschehen. Viele Feierabendhüter sind auf andere Spiele ausgewichen. Bungie macht das Spiel immer weniger zugänglich, bis nur noch die Elite übrig blieb. Als die keinen Bock mehr hatten, weil Content fehlte, wurde das Spiel eingestampft.
Egal Destiny Reboot, Destiny 3, die Hüter, die vor 12 Jahren angefangen haben sind alle erwachsen, sind zum größtenteils alles Feierabendhüter, die keine +20h pro Woche mehr in das Spiel versenken können. Man hat Familie und andere Verpflichtungen. Dann kommen wieder die Streamers und fordern komplizierte Challenges, damit sie Guidvideos produzieren können. Sehe nicht, wie sie das Problem lösen können. Ist nicht nur Destiny so, aber in vielen anderen Spielen auch z.B. Division
Naja, es ist immer einfach zu sagen, „die Community sei schuld“. Zu deinen Beispielen: Das Ganze muss man schon differenziert betrachten – man kann es nicht jedem recht machen und aus meiner Sicht hat bungie es schon geschafft, für jede Art von Spieler ein Angebot zu schaffen. Ja – vieles wurde leichter gemacht für die casuals aber aus meiner Sicht war das relativ gut balanciert. Dass es schreihalse gibt stimme ich dir natürlich zu, aber schlussendlich muss das Unternehmen den richtigen Weg einschlagen und das war der Fehler.
Es wurde Zuviel recycelt, Zuviel monetarisiert, Zuviel monotones gestaltet – das kann man nicht der Community unterschieben.
Die Entscheidungen, die von bungie getroffen wurden haben wenig damit zu tun, was du hier beschrieben hast.
eh, nein? Die Entscheidung von Bungie auf Streamers zu hören ist genau der Grund, warum die Casuals verschwinden. Meinetwegen können sie halt Spiele für No-Live designen. Grinding ohne Ende, content recyclen. Schwitzen bis zum Ende (PVP Osiris und Marathon), nur es sind halt nicht die Massen. Dann muss man halt nicht wundern, wenn man 300mill für ein Marathon designed, aber nur noch 1000 Leute das spielen wollen.
Aber natürlich haste Recht, diese hirnlose Powergrinding oder noch schlimmer Powerreseten zu jeder Season, Contentrecyling und dann wieder verkaufen, alles hässlich machen und geile Teile hinter Eversum verstecken, war der größte Mist. Das wollte niemand aus der Community.
Aber deine obige Begründung wurde doch von bungie abgefedert und angepasst – weg von der Meinung der streamer sondern den casuals gegenüber: osiris wurde den casuals zugänglicher, sodass auch diese ohne Siege die Waffen/Rüstung ergattern konnten. Raids wurden leichter und zugänglicher undundund…
Parallel wurden auch Missionen eingeführt, wo still notwendig war – ebenso erfolge durch diverse Solo-Runs.
Ich will nicht im kreis drehen aber das darf man schon berücksichtigen. Wo ich dir recht gebe: man kann es nicht allen recht machen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass viele (wie ich) aus andren Gründen das Spiel deinstalliert haben.
Ich habe hier lange keine Meldung mehr gelesen, die mich ein wenig fassungs- und ratlos zurückgelassen hat. Klar bin ich prinzipiell nicht abgeneigt, nochmal in Nostalgie zu schwelgen und alte Raids/Strikes/Kampagne, in neuem Gewand, zu spielen – doch was zum Geier soll dieser Schlingerkurs? Ich verstehe die Aussage der beiden Bungie Chefs nicht, Destiny 2 wurde mit Momente des Triumphs, in den, aus meiner Sicht, halbwegs würdigen, verdienten Ruhestand geschickt, die meisten dürften damit ihren Frieden gemacht haben. Und nun buddelt man die Leiche wieder aus, weil Marathon kurz davor ist zu kollabieren, Nishino und Hulst gemerkt haben, das sie kein eigenes neues GaaS geschixxen bekommen und dann lieber doch die noch 17000 Spieler (Steam) melkt, als garnichts in der Hand zu haben? Klar klingt es melodramatisch, aber ich finde es auch befremdlich, wie Sony nun die Bungie Bosse, bei den Fans, zu Kreuze kriechen lässt. Das die angeblich noch Visionen hätten, nimmt man denen, nach sovielen Jahren, nun wirklich nicht mehr ab.
Aber hey, ich bin Gamer und werde es völlig hype-befreit einfach aus der Ferne beobachten 😅
Du bist wahrscheinlich nicht in den letzten paar State-of-Plays von Sony gewesen. WIR wollen mehr Destiny. Und Bungie liefert. Ich feier’s – und ich feiere auch, dass die Gaming community mal wieder beweisen konnte, dass sie etwas bewegen kann, wenn sie sich zusammentut.
Die state of plays die zu 99% nichts mit Destiny am Hut hatten?
Er spielt auf die Kommentare während der State of plays an.. und da gebe ich ihm recht … es war alles voll mit destiny 3 im Chat … ich denke und ich weiß das die Leute inklusive mir mehr destiny wollen … qualitativ hochwertig wieneben forsaken/durchqueren oder finde ich zumindestens Final shape ….
Die Chat-Nachrichten während des Streams kannst vergessen, die haben eher keine Relevanz in der Hinsicht und dürften auch keinen Entscheidungsträger interessieren.
Tja, haben sie aber. Und das finde ich auch gut so. Wird langsam mal wieder Zeit, dass die da oben ihren Spielern mehr gehör/aufmerksamkeit schenken. Das geile bei der letzten SoP: ich bin bewusst von Stream zu Stream gehüpft: Youtube, twitch… alles voll von D3 hashtags und emojis – da war es quasi unmöglich etwas anderes mitzubekommen.
Die Welle war unaufhaltsam.
Nein haben Sie nicht, bitte hör auf Märchen zu erfinden das ein Twitch-Chat da eine Relevanz hat bei Sony. Die State of Play ist aufgezeichnet, kein offizieller der was Entscheidet guckt sich die und den Chat an. Die gucken hinterher nur auf die KPIs des Streams und das wars. Ausnahme vielleicht Studiochefs, je nach Studio und 3rd-party, aber auch die treffen die Entscheidung am Ende nicht.
Es besteht nur eine Chance das eventuelle CMs oder ähnliche Stufe das sehen und diese treffen keine Entscheidungen dahingehend.
Es wird hier einfach darauf hinaus laufen das die Entscheidungsträger sich Zahlen angeschaut und festgestellt haben das Marathon faktisch keine Chance hat irgendwelche größeren Zahlen zu erreichen und daher dann die Entscheidung für D2.
You live in your bubble – I live in mine. Let’s agree to disagree ✌
Finde ich zwar nice, aber dadurch wird das Spiel unfassbar krass an GB anwachsen, das verschlingt ja jetzt schon 150 GB oder noch mehr und danach vermutlich locker über 200 GB. Ich hab nur 450 GB SSD drin und aktuell als Armutsbetroffener Mensch kann man sich nicht mehr Speicher leisten und gebrauchten will ich nicht, also hat auch zwei Seiten die Ankündigung.
Ich würde mir auch wünschen, dass sie da eine entsprechende Lösung finden. Man könnte es beispielsweise in der Form lösen, dass man die Inhalte auswählt, die man installieren möchte, statt zwingend alles herunterzuladen. Meinetwegen ganz simpel in die Erweiterungen unterteilt. Gibt ja schon Spiele, die es ähnlich machen.
Das wäre eigentlich ziemlich genial.
Dazu sei aber gesagt: Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie hoch der Entwicklungsaufwand bei sowas wäre. Speziell wenn man es im Nachhinein einfügt. 😅
Träumen darf man ja wohl 😉😄
Ist das das berühmte letzte Aufbäumen vor dem letzten Atemzug?
Ich glaub es erst, wenn ich es sehe.
Ich freue mich sehr drüber. Aber ich hoffe Bungie hat auch verstanden, warum die Spieler Monument of Triumph so gut fanden.
Tja, das war nicht so klug alles auf die Extraction-Shooter-Karte zu setzen. Die sollen einfach mal Destiny 2 mit Content versorgen und an Destiny 3 arbeiten. Oder Destiny 2 ein Eingine-Update verpassen.
Ich will einfach nur Destiny in VR 😫
Inoffizielle Mods von fans, die zeigen, dass das geht und wie geil das aussehen würde gibt’s ja mittlerweile schon.
Ich verstehe nicht, was Sinn und Zweck dieser Maßnahme sein soll. Wieso kommt die Ankündigung nach dem „offiziellen Support“ des spiele und vor allem – wieso???
Was soll das jetzt noch bringen? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.
Denke die Resonanz war doch zu groß auf das Ende von destiny .. Ich begrüße den Schritt sehr nur frage ich mich auch wie das laufen soll, die Engine und ihre Eigenheiten bleibt ja die gleiche … Ich hoffe das es mit destiny weitergeht und bin gespannt …
Ich stells mir schwierig vor bzw. wird hier Zuviel versprochen, was kaum umzusetzen ist. Die Mitarbeiter wurden ja bereits entlassen/versetzt, Marathon soll priorisiert werden, was viele Ressourcen schluckt…
Mich hyped das einfach nicht mehr – alles bereits gesehen/erlebt, die vanilla-Story fand ich nicht gut…
Die Spieler sollten Marathon fressen. Die wollten das nicht. Schon heißt es: “Wir haben nie geplant, Destiny abzuschalten.”
So fühlt es sich für mich an…
Ich kann mir schon vorstellen, dass Destiny parallel zu Marathon laufen sollte, aber die Hoffnung war halt, dass Marathon ein Destiny 3 mitfinanzieren kann.
Ganz einfach, Sony hat 3,7 Millarden investiert. Bungie hat immer noch 400-500 Mitarbeitern und ihre laufende Kosten Büro ect.
Sony CEO hat Verantwortung gegenüber Aufsichtsrat, Aktionäre, sonst ist er selber tot. Er muss halbwegs die Milliarden zurückholen. Das waren die Optionen:
auf Marathon setzen. Marathon ist tot, mit ihre täglichen 800 Spieler. Also Option gestrichen.einen Deppen finden, der Bungie kauft. Niemand ist so dumm und kauft Bungie mit ihrer “Historie”, wie sie mir ihre Kunden umgegangen sind, also Option auch totneues IP. Ganz ehrlich, alles wo “Bungie” draufsteht, mit ihrer Kostenstruktur, kann nur scheitern, weil der Ruf einfach ruiniert ist (siehe Marathon) Egal wie gut das Spiel tatsächlich wäre, wird trotzdem niemand spielen wollen, einfach aus der historische Enttäuschung und Erfahrung. Option auch totBleibt nur noch Destiny IP zu reviven und die letzten loyalen Spieler + die zurück kommen wollen, weiter zu melken und hoffentlich auf Option 2 in Zukunft zurückgreifen.Glaub mir, das sind 3,7 Milliarden, keine Nüsse. Die Japaner sind sicherlich mindestens 100ten von Meetings mit schlauen Köpfen durchgegangen, wie sie aus der Scheiße wieder rauskommen können.
Business ist nie starr, sondern flexibel, wie in der Politiker. Hätte Option 1 funktioniert, gäbe es kein Destiny Revivial. Sollte Option 4 funktionieren und den Ruf wieder rehabilitieren wäre sicherlich auch Option 3 eine neue Möglichkeit.
Wahrscheinlich gibt es noch 5-10, aber würde den Rahmen hier sprengen. Es ist immer noch ein Geschäft. Es geht nicht um Nächstliebe oder Nostalagie, egal ob es Nintendo, oder Microsoft oder Apple oder wie die sonst alle heißen ..