Trymacs erklärt, warum er mit MontanaBlack und Knossi zu tun hat, obwohl er den Casino-Deal seines Kumpels verurteilt

Trymacs Collage mit MontanaBlack und Slot-Maschine

Nach seiner Kritik am Casino-Deal von Kuba muss sich Trymacs Doppelmoral-Vorwürfen stellen. Auf Twitch erklärt er seinen Standpunkt.

Das ist die aktuelle Situation: Im deutschen Twitch wird gerade über den Casino-Deal des Streamers KubaFPS diskutiert. Der verkündete Anfang Juli, nach Malta gezogen zu sein, um dort künftig Glücksspiel auf Twitch zu zeigen. Viele seiner Kollegen sehen das kritisch. Trymacs, der sich gut mit Kuba verstanden hatte, fand sogar richtig deutliche Worte.

Im Gegenzug musste sich Trymacs aber auch Kritik anhören: Manche warfen ihm nach seinen Aussagen Doppelmoral vor. Immerhin hätte er weiterhin mit Streamern wie MontanaBlack oder Knossi zu tun, die vor einigen Jahren mit Glücksspiel riesig auf Twitch waren. Außerdem machte Trymacs selbst lange Content zu den FIFA-Spielen (jetzt EA FC), deren Pack-Mechanik oft liebevoll als „Kinder-Casino“ bezeichnet wird.

In einem aktuellen Stream ging Trymacs auf die Kritik ein.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Trymacs findet viel auf Twitch „richtig scheiße“

Was sagt Trymacs zu MontanaBlack und Knossi? Trymacs sagt ganz klar: Er findet nicht alles gut, was seine Kollegen machen, dennoch sei das für ihn kein Grund, den Kontakt abzubrechen. Tatsächlich gebe es sogar richtig viele Sachen, die er selbst nicht machen würde oder „richtig scheiße“ findet. Dazu gehören etwa Sportwetten, das ständige Vapen im Stream oder auch „Multi-Millionäre“, die auf Twitch ihre Donations aktiviert haben. Denn die würden sich am Taschengeld ihrer jungen Zuschauer bereichern.

Der Kern-Konflikt liegt darin, dass einige Leute finden: Das sei doch alles das Gleiche, man könne nicht das Eine verurteilen und das Andere nicht. Trymacs sagt jedoch, er differenziere da. Jeder müsse für sich entscheiden, wo die Grenze liegt – und für ihn sei sie mit einem Casino-Deal eben überschritten.

Der entscheidende Unterschied zu MontanaBlack und Knossi liegt für Trymacs darin, dass beide ihre Fehler eingesehen hätten und diese Art Content heute auch nicht mehr zeigen würden. Beide könnten, so die Einschätzung von Trymacs, leicht Glücksspiel-Deals über 10 oder 15 Millionen Euro erhalten oder hätten sogar welche vorliegen. Dennoch würden sie sich nicht darauf einlassen.

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Was sagt Trymacs zu FIFA/EA FC? Auch hier ist Einsicht für Trymacs der entscheidende Faktor. Seine Inhalte zu FIFA empfindet er heute als einen großen Fehler – auch wenn das sein erfolgreichstes Format gewesen sei. Von seinem Sinneswandel hatten wir hier berichtet: Wegen Glücksspiels will Trymacs FIFA 23 boykottieren.

Überhaupt habe er selbst auch schon „viel Scheiß“ gemacht. Trymacs betont: Er sei kein moralischer Kompass. Aber Fehler seien auch in Ordnung, solange man sie irgendwann einsieht.

Wie seht ihr das? Könnt ihr die Grenze von Trymacs nachvollziehen oder seht ihr darin Doppelmoral?

Unterdessen fand am Sonntag der erste Casino-Stream von Kuba in seiner neuen Wahlheimat statt. Wie das für den Streamer lief, könnt ihr hier auf MeinMMO nachlesen: Kuba startet seinen ersten Casino-Stream auf Twitch und 25.000 Zuschauer wollen wissen, ob er es wirklich ernst meint

Quelle(n):
  1. Trymacs via Twitch

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