RAM-Diebe und Betrüger sind so dreist geworden, dass ein Hersteller jetzt auf einen neuen Trick setzt, um euch zu schützen

RAM-Diebe und Betrüger sind so dreist geworden, dass ein Hersteller jetzt auf einen neuen Trick setzt, um euch zu schützen

Diebe haben es schon länger auf RAM und andere Hardware abgesehen. Jetzt setzt ein Hersteller auf Änderungen, um die Hardware vor Betrügern zu schützen. Ob das wirklich hilft, ist eine andere Frage.

Was hat Corsair gemacht? Corsair verkauft seine DDR5-Produktreihe der Marke „Vengeance“ seit Anfang Januar 2026 in einer neuen Produktverpackung. Das berichtet Corsair in einem eigenen Blogpost. Anstatt den bekannten gelben Pappschachteln wie im Titelbild kommen jetzt durchsichtige Kunststoffpackungen zum Einsatz. Das soll gleich mehrere Vorteile haben:

  • Es ist jetzt sofort der Inhalt der Verpackung erkennbar. Sollten Betrüger den Inhalt tauschen, ist das schneller erkennbar als bei einem verschweißten Karton.
  • Der Hersteller hat außerdem ein manipulationssicheres Etikett auf der Klappverpackung angebracht. Das Sicherheitssiegel umgibt die Klappverpackung und reißt beim Öffnen, sodass Diebe sie nicht öffnen und wieder verschließen können.
  • Bei den RAM-Modulen, die weiterhin in Pappverpackungen ausgeliefert werden, hat Corsair ebenfalls ein Sicherheitsetikett hinzugefügt, um den Schutz zu erhöhen.

Angeblich besserer Schutz für Käufer und Verkäufer

Was soll das bringen? Mit den Änderungen will man vor allem gegen mehrere Arten von Betrug vorgehen, die schon länger für Probleme sorgen:

Besonders „beliebt“ ist ein Rückgabebetrug, wo die Betrüger DDR5-Speicher kaufen, Module anderer Typen, wie DDR4 oder alte DDR2, oder Dummy-Module einschleusen und sie dann an den Händler zurückgeben. Im schlimmsten Fall bemerkt das der Händler nicht, sodass dann der nächste Kunde den falschen Speicher ausgeliefert bekommt und sich wundert. Bei Grafikkarten werden Modelle ebenfalls oft von Betrügern heimlich ausgetauscht.

Ob diese Maßnahmen gegen den Rückgabebetrug aber wirklich hilft, ist fraglich. Denn oftmals erkennen Mitarbeiter in Warenhäusern nicht, ob es sich um die echte Hardware oder doch um eine Fälschung handelt. Und solange dieses Wissen fehlt, dürfte der Betrug auch weiterhin funktionieren.

Hinzu kommt, dass Arbeitsspeicher im Vergleich zu anderen Komponenten leicht und klein ist und daher vergleichsweise leicht zu stehlen ist. Das geht sogar so weit, dass die Diebe sich an Ausstellungsstücken vergreifen, die Verkäufer ausstellen, um ihre Hardware zu präsentieren. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: RAM ist so teuer geworden, dass Nutzer richtig dreist werden: Sie stehlen ihn direkt aus den Computern im Geschäft

Quelle(n): tomshardware.com
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