Ich habe Pokopia auf meiner alten Switch gespielt und wurde mehrfach überrascht

Ich habe Pokopia auf meiner alten Switch gespielt und wurde mehrfach überrascht

Pokémon Pokopia auf der alten Switch? Ja, das geht, wenn auch nur mit einem Umweg. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat es ausprobiert, doch die Einschränkungen sind groß. Pokopia auf der Switch 1 fühlt sich mehr wie eine Demo als wie ein echtes Spiel an. Dennoch bekommt man einen ersten Eindruck von der Spielwelt.

Pokémon Pokopia ist das erste Pokémon-Spiel, welches ausschließlich für die Nintendo Switch 2 erscheint. Aber dank GameShare kann ich das Spiel auch auf meiner alten Switch „spielen“.

Und genau das wollte ich ausprobieren: Mit meiner Frau habe ich mich ins Koop-Abenteuer gestürzt und Pokopia auf meiner alten Switch gestartet. Doch am Ende hat sich das Spiel auf meiner Switch eher wie eine Demo angefühlt.

Pokopia auf der Switch 1: Die Basics gehen, mehr aber auch nicht

Wie funktioniert das überhaupt? Die Einrichtung ist übrigens wirklich einfach und das ist meine erste Überraschung: Ich wähle im Hauptmenü meiner Switch den Menüpunkt GameShare und wähle dann den Menüpunkt “GameShare annehmen.” Ist die Partie auf der Switch 2 geöffnet, werde ich automatisch in die Partie eingeladen. Das ging einfacher als gedacht.

Auf der Switch 2 muss man noch einige Schritte mehr machen: Ich muss zu dem PC am Pokémon-Center auf der Sandbox-Insel laufen und kann hier dann die Einladung verschicken. Steht ihr in der normalen Spielwelt, wird der lokale GameShare ausgeblendet: Lokaler GameShare funktioniert nur über die Sandbox-Insel und nicht in der Hauptwelt.

Wichtig ist außerdem: Ich spiele Pokopia nur indirekt auf meiner Switch, denn es handelt sich bei GameShare um einen Stream von der Switch 2. Auf meiner alten Switch wird nichts installiert oder aktiv heruntergeladen.

Was kann ich alles machen? Grundsätzlich kann ich mich frei in der Spielwelt bewegen und diverse Fähigkeiten verwenden: Ich kann die Karte umbuddeln, kann Pflanzen aussäen und neue Habitate anlegen. Obendrein kann ich auch mit Pokémon reden und sie dem Pokédex hinzufügen.

Und ich habe auch keine Bewegungsbeschränkung: Auf der Koop-Insel kann ich mich auf die andere Seite der Karte bewegen, ohne dass es jemanden interessiert.

Welche Funktionen sind deaktiviert? Mehr oder weniger alle Funktionen, die über diese „Basics“ hinausgehen:

  • Grundsätzlich kann ich nur auf der Koop-Insel spielen, die offene Welt kann ich nicht betreten.
  • Ich kann nicht die Werkbank verwenden und Gegenstände herstellen. Das muss dann alles meine Frau übernehmen.
  • Ich kann nicht das Pokémon-Center verwenden, Dinge kaufen oder den PC verwenden.
  • Ich habe weder Zugriff auf den Pokédex noch auf die Habitats-Liste.
  • Ich habe keine Möglichkeit, meinen Avatar selbst zu erstellen oder nachträglich anzupassen.
  • Alle Gegenstände, die ich während der Partie sammle, landen am Ende automatisch in einer Kiste am Pokémon-Center.

Dazu gehören auch viele Kernfunktionen. Spiele ich mit meiner Frau über GameShare im Koop zusammen, habe ich wenige Möglichkeiten, wirklich aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Ich kann zwar die Landschaft umgestalten, neue Habitate erstellen und neue Pokémon begrüßen, aber richtig zugreifen kann ich sonst auf keine Inhalte.

Und das hat mich ebenfalls überrascht, dass es dann doch so wenig Möglichkeiten sind, die mir als Gast zur Verfügung stehen. Okay, ich spiele auch über meine alte Switch, was will ich da auch erwarten?

Insgesamt fühlt sich Pokopia auf der Switch 1 eher wie eine Demo an: Ich kann über die Karte laufen, Dinge benutzen und mit Pokémon reden, aber das war’s dann auch schon. Für einen „echten“ Koop-Modus ist das dann doch etwas wenig.

Immerhin: Im richtigen Koop-Modus mit einer anderen Switch 2 zusammen, soll der Koop-Modus deutlich besser und weniger eingeschränkt sein.

Pokémon Pokopia ist nicht meine erste Berührung mit Pokémon in den letzten Tagen gewesen: Denn in Pokémon Go konnte man jetzt Mewtu bekommen. Für mich war das die Gelegenheit, mal wieder diese App auszupacken. Die Jagd auf das bekannte Taschenmonster hatte obendrein gleich noch ein paar andere positive Nebeneffekte: Weil ich mir Mewtu in Pokémon GO schnappen wollte, bin ich in einer Woche über 30 Kilometer gelaufen

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