Singleplayer-Fans geben Black Ops 4 massenweise negative Wertungen

Während Call of Duty: Black Ops 4 bei der Presse insgesamt gut abschneidet, wird es auf Metacritic von einigen User-Reviews böse abgestraft. Woher kommen die negativen Bewertungen?

Heute, am 12. Oktober, ist offizieller Release von Black Ops 4 und die ersten Wertungen der Presse sehen gut aus. Auf Metacritic kommt der neueste Call of Duty-Ableger auf einen Score von 87.

Dem gegenüber stehen die User-Reviews. Rund ein Drittel der Bewertungen fallen negativ aus. Woher kommt das, wenn Black Ops 4 bei der Presse doch so gut abschneidet? Der Hauptgrund für den Ärger der Spieler dürfte der (nicht vorhandene) Story-Modus sein.

Warum gibt es laut Entwickler Treyarch keine Singleplayer-Kampagne? Für Black Ops 4 war nie eine Singleplayer-Kampagne vorgesehen. Man wollte sich von Anfang an auf den Multiplayer konzentrieren, dort Story-Elemente einbauen und die Social-Aspekte verbessern.

Call of duty black ops 4 Beta 1

Keine Kampagne, dafür Battle Royale – damit ist nicht jeder einverstanden

Deshalb sind viele User-Reviews negativ: Geht man nach den Reviews auf Metacritic, sind einige Fans nach wie vor unzufrieden damit, dass Black Ops 4 ohne Story-Kampagne auskommen muss. Teilweise hagelt es negative Bewertungen, die sich vor allem auf die fehlende Kampagne beziehen.

Viele vermuten, dass eine Kampagne nur zugunsten des Battle-Royale-Modus gestrichen wurde.

Im Zeitraum (Nachmittag am 12. Oktober 2018), in dem dieser Artikel geschrieben wurde, sind die negativen Bewertungen von 35 (von 105) , auf 70 (von 130) angestiegen. Das Gesamt-Rating der User liegt bei 5,7.

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Dass sie einen Battle Royale-Modus bekommen, ist für viele nur ein geringer Trost. Nicht jeder ist Fan von Battle Royale und hätte dafür wohl kaum freiwillig auf eine Story verzichtet. Das wollen sie Activision und Treyarch nun mit negativen Bewertungen spüren lassen.

Aber es gibt doch Story-Missionen, oder nicht? Auch die Missionen zu den einzelnen Specialists, reichen für viele nicht als Ersatz aus. Dabei handelt es sich um Koop-Missionen, die man auch solo spielen kann. An diesen wird bemängelt, dass sie nicht mehr als kleine Tutorials seien, die man kaum mehrmals spielen wolle.

Was wird sonst noch kritisiert? Manche Spieler sind der Ansicht, dass Black Ops 4 kein Vollpreistitel sein dürfe, da dies ohne Kampagne nicht mehr gerechtfertigt sei.

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Andere finden: Story war in CoD nie das Wichtigste

Auf reddit wird das Thema nicht ganz so negativ betrachtet, viele sind deutlich entspannter gegenüber der fehlenden Story.

Das antworten Fans auf die Kritik: 

  • Der Singleplayer war in Call of Duty noch nie das Wichtigste
  • Die Stories waren meist mittelmäßig bis schlecht
  • Kampagnen waren meist sehr kurz…
  • und boten kaum Wiederspielwert
  • Außerdem könne man bei jährlichen CoD-Ablegern mal für ein Jahr auf die Story verzichten

Daher können viele verschmerzen, dass man die Kampagne zugunsten von mehr Multiplayer-Inhalten opfert.

Dass Black Ops 4 dennoch ein Vollpreistitel ist, stört die meisten nicht, da mit Blackout und dem Zombie-Modus zusätzlich zum regulären Multiplayer genügend Inhalte vorhanden sind. Außerdem will Treyarch noch jahrelang Content nachliefern.

Stört Euch die fehlende Kampagne? 

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Quelle(n): Metacritic.comReddit
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