Spieler finden, Monster Hunter Wilds hat zu wenig Content – Fan erklärt, warum das nicht das Problem ist

Spieler finden, Monster Hunter Wilds hat zu wenig Content – Fan erklärt, warum das nicht das Problem ist

Monster Hunter Wilds ist seit knapp über 2 Wochen erschienen und es werden Stimmen in der Community laut, die sich über den Umfang des Spiels beschweren. Fans haben das Thema reflektiert und erklären, warum der Inhalt nicht das Problem ist.

Warum beschweren sich die Spieler? Insbesondere auf X und Reddit finden sich immer häufiger enttäuschte Stimmen, die bemängeln, dass das Spiel zu wenig Inhalt biete. Betreffende Spieler haben häufig über 50 Spielstunden investiert und klagen über das Gefühl, nichts mehr im Spiel zu tun zu haben.

Ebenso werden die Länge der Geschichte und die Geschichte an sich als Kritikpunkt aufgeführt sowie die benötigte Zeit, um das Spiel komplett abzuschließen. Viele Spieler seien dabei mit rund 100 Stunden gefühlt fertig mit Monster Hunter Wilds.

Auf Reddit finden sich nun einige Spieler, die das Problem nicht beim Inhalt des Spiels sehen, sondern bei den Spielern selbst.

„Monster Hunter Wilds hat kein Content-Problem.“

User Saedreth öffnet seinen Reddit-Post mit diesen Worten und führt dabei folgende Dinge auf, die aus seiner Sicht zu dem Empfinden der Spieler führen würden:

  • Neulinge empfinden die Geschichte von Wilds zu kurz, weil sie nicht verstehen, dass die Geschichte in Monster Hunter eher als verschleiertes Tutorial gedient hat, das den Spielern die Mechaniken und die steigende Schwierigkeit schonend beibringen soll. Die Geschichte sei also eher ein Leitfaden und Untermalung als der Fokus des Spiels.
  • Zusätzlich solle man Wilds nicht zu sehr mit World vergleichen. Zwar habe World eine längere, aber auch weit zähere und anstrengende Story gehabt. Zu Release habe es aber auch da viele Inhalte noch nicht gegeben und das Spiel sei über die Zeit gewachsen. So werde es auch mit Wilds sein.

Zusätzlich sei auch die Einstellung der Spieler, die dieses Gefühl äußern, ein Problem:

  • Viele Spieler würden heutzutage dazu neigen, neue Spiele förmlich zu inhalieren und sie wie einen Vollzeitjob durchzusuchten. Dadurch käme ihnen die investierte Zeit viel weniger vor. Zusätzlich würden diese Spieler ein klassisches Spiel mit Open World wie beispielsweise Skyrim erwarten, in der man immer wieder neue Nebenquests und ähnliches zocken könne. Monster Hunter sei so nun mal nicht.
  • Er vergleicht Monster Hunter mit einem Sandkasten, in dem Spieler gern Burgen bauen und sie selbst immer wieder einreißen, um neue Dinge auszuprobieren und mit dem zu experimentieren, was zur Verfügung steht. Würde man sich nur auf die Oberfläche konzentrieren, sei es kein Wunder, dass man sich schnell langweile.
  • Zusätzlich seien „Meta-Verfolger“ ein Problem. Spieler, die das Spiel möglichst schnell durchzocken, um im Endgame zu landen und sich an vorgefertigten Builds zu bedienen, würden nicht lange Spaß am Spiel haben. Das Spiel sei darauf ausgelegt zu experimentieren, neue Dinge und Mechaniken zu lernen und zu meistern und sie immer wieder durchzumischen und nicht, um an einem festen Setup festzuhalten. Spieler, die darauf einen Fokus lägen, hätten schnell das Gefühl, das Spiel habe nichts mehr zu bieten.

In den Kommentaren finden sich etliche Mitstreiter, die seine Meinung teilen. Immerhin habe Monster Hunter Wilds rund 14 Waffen in verschiedenen Varianten, 29 große Monster in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, über 500 verschiedene Rüstungsteile, haufenweise Dekorationen und Artian-Waffen-Varianten, mit denen man sich austoben könne.

Das Problem sei demnach weniger der Inhalt des Spiels, sondern eher der Umgang der Spieler mit ebendiesem. Sie appellieren daran, sich Zeit zu nehmen und Monster Hunter Wilds so zu spielen, dass es sich nicht so schnell verbraucht. Neue Inhalte würden schon beizeiten kommen, so wie sie es auch bei Monster Hunter World getan haben.

Gehört ihr zu denjenigen, die bereits im Endgame angekommen sind und das Gefühl haben, nichts mehr zu tun zu haben, müsst ihr glücklicherweise nicht mehr allzu lang warten, bis das erste große Update eintrudelt. Denn bereits Anfang April soll es das erste Title Update geben, bei dem ein großer Fanliebling mit einem Haufen neuer Inhalte einziehen wird: Capcom verrät, wann das erste große Update von Monster Hunter Wilds erscheint – Bringt ein neues Areal, in dem ihr mit Freunden chillen könnt

Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
24
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
9 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
Caliino

Kann das ganze nicht wirklich nachvollziehen, Wilds bietet genug Content – wenn man sich damit beschäftigen will.

Und zum Thema Schwierigkeit:
“Einfacher” ist Wilds schon, aber auch Worlds wurde damals erst mit den TU’s schwieriger und die (enorm) verkürzte/benötigte Zeit mancher Spieler kommt zu 90% aus dem “Wissen” der anderen Teile.

Ich bin ein MH-Fan der mittlerweile schon über 20 Jahre dabei ist und mir würde auf die schnelle keine Monster einfallen die mehr als 20 Minuten gebraucht haben…
(Die ersten Male beim Lernen teilweise schon, aber auch nur bis das Moveset bekannt war)

Meine Builds sind immer nur “Meta-Angepasst” (sollen primär Spaß machen/ich mich wohl fühlen) und bin trotzdem bei ~6 Min für Ark/~11 Min T-Ark und hätte noch jede Menge Luft mit Buff-Items/besseren Artian.

Wenn man also tatsächlich irgendwo länger als 25 Minuten braucht, dann liegt das eher am Gear und/oder einem selbst….

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Caliino
Alice

In Monster Hunter gestaltet man sein Endgame eben selbst.
Farme Materialien, Waffen, Rüstungssets, Kronen uvm.
Probiere neue Waffen aus.
Helfe neuen Spielern.
Es gibt einige Möglichkeiten.
Zu wenig Content sehe ich nicht.
Ich habe 130 Spielstunden und habe noch lange nicht genug.

Was die Schwierigkeit anbelangt..
Wir sind gerade mal im NR/HR Bereich.
Wartet ab wenn MR angesagt ist. Dann wird es vereinzelt Monster geben, die den ein oder anderen Spieler wieder verzweifeln lassen.

Bahamut64

Ich würde sagen bei wilds lassen sich fast alle negativen Kritiken auf zwei Punkte reduzieren.

A) die Verbugte Pc- Version:
Der genaue Grund dafür ist glaube ich noch nicht bekannt. Hab mal was gelesen das evt der Kopierschutz mitverantwortlich ist. Außerdem wurde ich Pc-version dieses mal gleichzeitig mit der konsole released mit crossplay funktion, was möglicherweise auch zu mehr Problemen führte als erwartet.

B) das halbieren der Quest-zeit.
Ob das nun gut oder schlecht ist, ist zwar Geschmackssache. Fakt ist dennoch, dass man deutlich schneller von quest start zu quest abgeschlossen kommt.
Verglichen mit Worlds wo man anfangs das monster suchen und hinlaufen musste, spart man bei wilds alleine hier schon mal ca. 5min, weil man das monster nicht suchen muss und der Saikrii einem auch in windeseile dahinträgt.
Dann denke ich haben die monster im allg durchs band weniger Hp.
Alles in allem resultiert, dass man statt 30-40min nur noch 15-20min pro quest braucht.
Unabhängig davon dass der palico in wilds deutlich hilfreicher ist, wird durch die verkürzte zeit der Kampf als deutlich einfacher empfunden und man kommt schneller durch den ganzen Content.
Und das ist natürlich den Hardcore spielern ein Dorn im Auge

Riroc

Ein wenig schwachsinn , man kann sich alles zusammenreimen wenn man sich das nur wünscht…

Wilds hat einfach entsprechend Wenig content, Hauptstory ist in 20-30 Stunden durch (verschleiertes Tutorial? Schön in denial mein lieber) und daraufhin kommen noch etwa 20-30 Stunden content wo es vlt 5 neue Monster gibt und Mann alle anderen nochmal bekämpfen kann.

World war zu Beginn gleich bis über ein FreeLC und Jahre an Patches weiterer content hinzugebracht wurde, der Post ist ziemliche schönrederei

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Riroc
MarsLuci

🤦‍♂️ Was für sinnfreie Behauptungen… erstmal wäre gesagt dass insgesamt weniger vorhanden ist als in anderen Teilen. Aber zu sagen dass die Story nie eine Story war sondern mehr ein Leitfaden ist ja vollkommen falsch. Alleine bei Tri wurden sogar Story und multiplayer getrennt. Da war die Story nicht nur lang, sondern auch top. Mal davon abgesehen dass man da NUR solo die Story machen konnte und dafür mit der “Regenbogen Färbung” belohnt wurde, aber auch in anderen Teilen war die Story gut ausgebaut… im Vergleich wirkt Wilds ohne Story. Aber ja… der Spieler ist wieder schuld 😂 Natürlich, immerhin würden diejenigen die WIRKLICH Interesse an der Story hätten, sich einfach 5 Chars erstellen und eben mehrmals die Story erleben. Das Spiel wurde mit einem Inhalt auf etwa 27h geschätzt (zum Start des spiels aus anderen Quellen gelesen). Wenn man alles erleben möchte wäre es natürlich deutlich höher, aber noch immer unter der Zeit von anderen Teilen. Mit Wild ist MH eher in die richtung gegangen: “zum Ziel, töten/ fangen, basteln und gleich wieder klopfen gehen”. Herstellen von items wie Megatränke, anbauen bei einer Farm, extra eine Quest starten um Fleisch zu grillen, Wetzsteine farmen… all das spielt keine Rolle mehr. Es geht eher nur noch um das für was das Spiel im Grunde steht. Kein wunder daher dass es vielen Spielern immer weniger gefällt. PS.: Das Argument dass man mit herstellen, neu probieren und sammeln mehr Inhalt hat stimmt auch nicht ganz. Ich habe bisher immer meine Sets selbst entworfen, egal ob es rein für den Healer/ Support/ oder DMGler war. Nur ist das in Wilds schneller zu schaffen als woanders (abgesehen vom maxen der Rüsi). Fazit… es gibt Inhalt, ja… ALLERDINGS sind die älteren Hasen mehr gewohnt. Daher ist es zu wenig (Aussagen das Low und High einfach sein sollen/ müssen damit man rein findet und erst MR schwerer wird, sind ebenso Sinnfrei. Es gab mehrerer Teile wo schon Low, spätestens aber High anspruchsvoll waren.) Weiterhin noch viel Spaß. 🫠

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von MarsLuci
Sveasy

Dafür es “immer mehr Spielern immer weniger gefällt” (so sinngemäß deine Aussage) sprechen sowohl die Spieler- als auch die Verkaufszahlen eine andere Sprache.

MarsLuci

Verkaufzahlen haben nicht unbedingt etwas mit der Zufriedenheit zutun. Ich bin nicht von Wilds überzeugt und habe sowohl gekauft als auch gespielt. Wäre die Gruppe nicht bzw feste kontakte, hätte ich, nachdem ich soweit alles hatte, aufgehört. Ich werde auch den nächsten Teil vorbestellen… zwar hoffe ich dass man wieder zu den Wurzeln zurückkehrt, aber MH habe ich bisher immer Vorbestellt bzw gekauft. Denoch ist man mit Wilds unzufrieden. Nachdem was man hier und da liest geht das mehreren so… Was bei anderen Teilen weniger war.💁‍♂️ Somit stimmt die Aussage. Verkaufszahlen und Spieleraktivität haben keine direkte Verbindung mit Zufriedenheit. Manche haben durch gewisse Gründe dennoch ihren Spaß dran und hoffen dass Probleme bzw Dinge die zur Unzufriedenheit führen gelöst werden. 😉

snowblind

Hm da kann Twitter oder Reddit soviel erklären wie es will. Fakt ist world hatte zu Release mehr content als wilds … Ist einfach so. Ob das jetzt am Timegate (Jägerrang Vorraussetzung) oder was auch immer lag, keine Ahnung.

Hab in die Erfassung von world 470 Stunden gesteckt bis ich Platin hatte .. ich hab von Ende Januar bis Mai extrem viel gespielt und keine Sekunde war langweilig (OK die letzte Krone, kushala daora war ne Qual)

Ich mag wilds extrem aber es ist einfach so da es mir nach ~90 Stunden schon langweilig bzw so langsam Ermüdungserscheinungen eintreten.
Bzgl des Inhaltes inhalieren. Worlds habe ich persönlich inhaliert jetzt aktuell bin ich in einer ganz anderen Situation (worlds war ich single jetzt bin ich 3x Vater) und trotzdem hab ich bald Platin im wilds .. denke wird sich noch auf 150 Stunden steigern .. da war ich in worlds noch nicht Mal richtig im.endgame angekommen.

Und da Vergleich is bade Game mit Base Game …

Bzgl der Monsteranzahl es ist halt schon so das mit den wächtern arg getrickst wurde.

Ändert aber nichts daran das wilds trotzdem echt gut geworden ist.

Für .ich persönlich liegt vieles am Schwierigkeitsgrad wilds ist sehr viel einfacher, der palico ist mega stark, das Wundensystem ist mega stark die Mobs haben gefühlt auch weniger HP.

In worlds gingen zumindestens am Anfang die Jagden 25-40 min (wie gesagt der Anfang). Hier war ich nie länger als 15 min beschäftigt und das maximal auch bei den gehärteten. Das ist einfach zu schnell.

Um des am Schluss nochmal zu betonen, trotzdem ist wilds ein sehr gutes Spiel.

Bahaha

Also ich muss sagen, finde es persönlich garnicht schlimm das die Kämpfe kürzer sind. Bin auch seit ein paar Jahren Vater von 2 Kindern. Und da habe ich keine Zeit mehr 30+min 1 einzelnes Monster zu jagen. Zudem könnte man auch sagen das Spielzeit rausgeholt wurde bei alten Teilen durch mehr Monster Leben. Klar irgendwo geht die Immersion ein bisschen flöten da das Monster nicht mehr so stark rüber kommt. Aber mir reicht es so wie es jetzt bei Wilds ist. Wenn dann später nen G Rank kommt kann es gerne aber schwerer werden.
Spielzeit kann man schwer vergleichen, da die Quest jetzt sehr viel schneller zu bewältigen sind. Oder sich auch kombinieren lassen. Bei World musste man für jede Nebenleistung eine quest bereit machen starten etc. Da bin ich wirklich nicht traurig das sie es geändert haben. Bei Wilds kann man diese jetzt schön einfach mitnehmen und fertig.
naja und Schwierigkeitsgrad ist auch so eine Sache. Viele Spieler sind mit World angefangen. Haben jetzt aber dadurch das diese World gespielt haben viele movesets Waffen Kombos etc. drauf. Heißt sie sind geübt und dadurch fällt einem Wilds sehr viel einfacher.
mich für mich muss abschließend sagen das Wilds mir vollkommen reicht. Wenn jetzt regelmäßig neuer Content kommt bin ich zufrieden.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

9
0
Sag uns Deine Meinungx