Miniatur- und Tabletop-Fans können sich freuen, denn ihr Lieblingshobby erhielt eine eigene wöchentliche Show auf YouTube, die das Handwerk feiert. Auch MeinMMO-Redakteurin und Miniatur-Enjoyer Caro freut sich über dieses Geschenk und will, dass dieses Projekt an keinem Fan vorbeigeht.
Mit „Miniature Masters“ haben die beiden YouTuber und Miniatur-Künstler von Squidmar Miniatures, Emil Nyström und Lukas Holmström, der Community ein wahres Mahl aufgetischt: Eine eigene Show, in der Künstler aus verschiedenen Teilen der Welt sich in verschiedenen Herausforderungen des Hobbys messen. Dabei zeigen sie nicht nur, was ihre individuellen Talente sind, sondern kriegen von Profis weitere Tipps, um noch besser zu werden.
Die wöchentlichen Folgen erscheinen immer mittwochs auf dem YouTube-Channel von Squidmar Miniatures, wo man bereits die ersten drei Folgen sehen kann.
Als Fan von ähnlichen Wettbewerbshows über Handwerke, aber vor allem von dem Bemalen von Miniaturen, fühlte sich der Start von Miniature Masters wie ein wahres Geschenk an. Es ist nicht nur unterhaltsam und stellt wirklich sympathische Künstler ins Rampenlicht – auch ich als Hobbymalerin kann einiges lernen! Und deshalb sollte die Show von keinem Miniaturfan verpasst werden.
Ein Nerdhobby kriegt endlich die Liebe und Aufmerksamkeit wie deutlich mainstreamigerer Themen
Was mich besonders freut: Ja, die Show wird bei Tabletop-Fans besonders gut ankommen. Sie ist jedoch so gut gestaltet, dass sie selbst für hobbyfremde Personen spannend und beeindruckend ist!
Meine Freundin, die mit dem Hobby (leider) nicht warm wird, hat sich trotzdem bereiterklärt, mit mir reinzuschauen, und war mindestens genauso begeistert über die starken Ergebnisse wie ich als Miniatur-Nerd.
Wie es bei einer derartigen Show üblich ist, gibt es Wochensieger, die einen Preis – oftmals in der Form eines Vorteils in der nächsten Challenge – und eben einen Unglücklichen, der die Show verlassen muss. Damit erfindet Miniature Masters das Rad nicht neu, doch wieso ein Rad neu erfinden, wenn es doch rollt? Und dann auch noch so schick bemalt?
Hier könnt ihr die erste Folge von Miniature Masters sehen:
Jeden Mittwoch freue ich mich auf eine neue Folge – und neue Lektionen
Ich war bereits vor Miniature Masters ein Fan von handwerklichen Wettbewerbsserien. Vor allem auf Netflix konnte ich mit Serien wie „Blown Away“, wo es um Glasbläserei geht, sowie „School of Chocolate“, die recht selbsterklärend ist, wirklich unterhalten werden.
Bei Miniature Masters geht es für mich als Hobbymalerin jedoch darüber hinaus, weshalb ich die Serie auch unbedingt jeder weiteren Person aus der Miniatur-Community ans Herz lege.
Jede Woche gibt es ein neues Thema, das selbst vielen Profis noch nicht so leicht fällt, wie man erwarten mag.
In der zweiten Folge, in der die Kandidierenden eine Büste bemalen sollen, wird zu Beginn von einem Profi als Gast gezeigt, wie man dabei richtig vorgehen sollte, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Und dieses Training spielt dann auch in der Bewertung eine große Rolle.
Die Künstler werden jedes Mal herausgefordert und aus ihrer Komfortzone gezwungen, was auch eine starke Lektion für Hobbykünstler wie mich ist, von der man viel lernen kann.




Die Bilder stammen allesamt aus der zweiten Folge von Miniature Masters auf YouTube. (Quelle: YouTube)
Fans sind stolz auf dieses Projekt und die Darstellung ihrer Community
Nicht nur ich bin begeistert von Miniature Masters. Die Serie kommt bei der Miniatur-Community sehr gut an. Eben auch, weil man viel lernen und talentierten Menschen bei der Arbeit zuschauen kann. Auch die Mentalität der Personen innerhalb des Hobbys wird hier schön zur Schau gestellt: eine Community aus Menschen, die einander hilft, unterstützt und sich für den gegenseitigen Erfolg feiert und freut.
Im Vergleich zu manch anderen Wettbewerbshows findet man bei Miniature Masters keinerlei Toxizität oder konkurrierendes Verhalten. Stattdessen sind die Teilnehmer bereit zum „Kitbashen“ (also dem gegenseitigen Austausch von Teilen ihrer Modelle), zum Verzicht auf einen Vorteil, um einem schwächeren Teilnehmenden zu helfen, und dem ständigen Wohlwollen, dass jeder wirklich strahlen darf.
Eine wahre Bereicherung für das Hobby und ihre Menschen!
Wie findet ihr dieses Projekt? Schaut ihr auch gerne Miniature Masters? Oder seid ihr nun gewollt, der Show eine Chance zu geben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Auch ich habe mir bereits eine eigene Challenge gestellt, um herauszufinden, ob ich mich beim Malen überhaupt verbessere. Das Ergebnis hat mich sehr schnell überrascht: Selbsttest nach 6 Monaten harter Arbeit: Ich bemale die gleiche Miniatur noch einmal, welche Fortschritte sind sichtbar?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Kommentare