Streamer wenden sich an Ludwig, um den Erfolg auf Twitch zu lernen – Er rät: Bezahlt eure Cutter vernünftig

Ludwig erzählt, wie viel er seinem Cutter bezahlt.

Der Twitch– und YouTube-Streamer Ludwig Ahgren sprach im Rahmen der Streamer University mit kleineren angehenden Streamern. Dabei kam auch die Bezahlung von Cuttern auf. Ein Thema, das vor allem im deutschen Raum auch immer wieder diskutiert wurde. Ludwig hat dabei eine klare Meinung, wie hoch das Gehalt seines Cutters sein sollte.

Was sagt Ludwig zu der Bezahlung von Cuttern? Der US-amerikanische Streamer Ludwig Ahgren gehört mit über 3,7 Millionen Followern auf Twitch zu den größten Content Creatorn im internationalen Raum. Sein Wissen gab er im Rahmen der Streamer University an kleinere, angehende Streamer weiter. Dabei kam auch eine wichtige Lektion auf: die Bezahlung seiner Angestellten, die seiner Meinung nach hoch sein sollte.

Laut ihm verdienen seine Cutter jährlich jeweils mehrere hunderttausend US-Dollar. Neben einem festen Gehalt beteiligt Ludwig sein Team zusätzlich prozentual an den Einnahmen, die das jeweilige Video generiert.

Er führte weiter aus, dass Streamer zwei Optionen hätten: Entweder sie würden einem Cutter genügend zahlen, sodass es sein Vollzeit-Job ist, für einen selbst zu arbeiten, oder aber man holt sich mehrere Personen, auf die man die Arbeit aufteilt und denen man kleinere Gehälter zahlt.

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Bezahlung von Cutter ist häufig ein Thema: Im deutschen Twitch ist die richtige Bezahlung von seinen Cuttern ein Thema, das immer wieder heiß diskutiert wird. Denn Cutter leisten einen Beitrag zu den Einnahmen der Twitch-Streamer.

Heutzutage streamen Content Creator auf Twitch live und generieren so einen Teil der Einnahmen. Danach werden diese Liveaufnahmen dann geschnitten und auf den jeweiligen YouTube-Kanälen hochgeladen, um dort nochmals monetarisiert zu werden. So werden Zuschauer auf beiden Plattformen angesprochen und es wird noch mehr Geld generiert.

Die Cutter der Streamer sind also unmittelbar an den Gewinnen beteiligt. Trotzdem sahen es in der Vergangenheit einige Streamer nicht ein, ihren Cuttern einen gerechtfertigten Teil dieser Einnahmen – beispielsweise in Form einer prozentualen Beteiligung – abzugeben. Da es keine Gehaltsvorgaben oder Ähnliches bei freiberuflichen Cuttern gibt, ist die entsprechende Bezahlung immer wieder ein Diskussionsthema.

Zum Beispiel der Streamer Trymacs, der der Meinung war, Cutter dürften nur bis zu einem gewissen Grad Geld verdienen und irgendwann müsste man dem Gehalt einen Deckel aufsetzen. Für diese Aussagen entschuldigte sich Trymacs allerdings kurz danach.

Auch Papaplatte wurde stark für den Umgang mit einem seiner Mitarbeiter kritisiert, der einen ganzen YouTube-Kanal für den Twitch-Streamer betreute. Damals sah Papaplatte es nicht ein, seinem Cutter 10.000 Euro zu zahlen, wenn dieser nur 12 Stunden Arbeit in der Woche leisten würde. Den Konflikt konnten die beiden allerdings ebenfalls lösen.

Was sagt ihr zu der Aussage von Ludwig? Und was ist eure Meinung allgemein zu der Cutter-Thematik? Schreibt es uns in die Kommentare!
Der Streamer GTime musste sich in der Vergangenheit dafür rechtfertigen, dass er seinem Cutter, der auch für seine YouTube-Kanäle komplett verantwortlich war, angeblich zu viel bezahlte: Streamer startet nach über 10 Jahren auf Twitch durch, muss sich rechtfertigen, weil er seinen Mitarbeiter zu gut bezahlt

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Reddit

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