Eine Indie-Entwicklerin hat nach vielen Jahren endlich ihr Spiel auf Steam veröffentlicht, doch dann kam Electronic Arts (EA). Jetzt sagt sie Danke bei allen, die es trotzdem spielten.
Um welches Spiel geht es? Am 7. März 2024 erschien Potions: A Curious Tale auf Steam. Das Spiel wurde von der Indie-Entwicklerin Renee Gittins entwickelt und ist nach eigenen Angaben ein Adventure-Crafting-Game.
- Ihr schlüpft in die Rolle der jungen Hexe Luna, die mit selbstgebrauten Zaubertränken gegen Monster kämpft und Rätsel löst, um auf ihrer Reise zu einer meisterhaften Hexe zu werden.
- Das Fantasy-Spiel ist bereits ab 6 Jahren freigegeben und kann als sogenanntes Cozy-Game verstanden werden.
Gittins begann die Entwicklung von Potions: A Curious Tale vor gut 10 Jahren als Portfolio-Arbeit, doch als das Spiel in ihrem Umfeld auf Interesse stieß, habe sie im Jahr 2016 eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Es entstand ein richtiges Spiel, das schließlich 2024 für die Öffentlichkeit freigegeben wurde – allerdings kam EA dazwischen.
EA kegelt Indie-Game mit Shadow-Drop aus den Trends
Was war das mit EA? EA hat am 7. März acht Spiele der „Command and Conquer“-Reihe auf Steam veröffentlicht. Das sind beliebte Strategiespiele mit Basenbau und großen Schlachten. Zudem brachte EA die Strategiespiele „Sid Meier’s Alpha Centauri“ und „Sim City 3000 Unlimited“ sowie das Rollenspiel „Dungeon Keeper Gold“.
Das sind insgesamt 11 bekannte und durchaus beliebte Titel, die ihren ursprünglichen Release schon vor Jahren hatten. Diese Spiele drängten sich nun auf Steam in die Liste mit beliebten Neuerscheinungen.
Dort werden Spiele gelistet, die neu erschienen sind und bereits gut bei den Spielern ankommen. Je weiter oben ein Spiel auf der Liste steht, umso beliebter ist es. EAs 11 Neuveröffentlichungen positionierten sich allesamt über dem Indie-Game und katapultierten es aus den beliebten Neuerscheinungen.
Das nahm die Entwicklerin emotional stark mit, worüber sie unter Tränen in einem Video auf Tiktok sprach.
Kostenloses Update als „Danke“ für die Unterstützung
Das ist die neuste Entwicklung: Renee Gittins gab am 11. Dezember bekannt, dass ihr Spiel, Potions: A Curious Tale, fortan auf PlayStation 5, Nintendo Switch und Xbox Series verfügbar sein wird.
Pünktlich zum Konsolen-Release wollte sie sich, wie sie auf Reddit schreibt, mit einem kostenlosen Endgame-Update bei allen bedanken, die den Steam-Launch unterstützten und es zum Release spielten.
Eine Statistik aus dem Jahr 2025 zeigt zudem, weshalb die Entwicklerin von der EA-Situation emotional so mitgenommen war: Ein Großteil der auf Steam veröffentlichten Spiele verschwindet in der Masse: Auf Steam wurden 2025 mehr als 19.000 Spiele veröffentlicht, doch fast die Hälfte davon hat nicht einmal 10 Bewertungen erhalten
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Völliger Unsinn. Als EA das auf dem Schirm hatte. Leute aus der C&C Community haben mit dem EA Community Team zusammengearbeitet um die Ultimate Collection auf Steam zu veröffentlichen. Das war mehrere Monate Kommunikation, die im Community Council hinter den Kulissen besprochen wurde mit EA und anschließend in der C&C Renegade Anniversary Woche dann veröffentlicht, siehe W3DHub Streams.
EA ist fairerweise oft der Sündenbock, aber sie haben in den letzten Jahren für die C&C Community einiges getan, das Argument für den Artikel ist einfach nur Schwachsinn.
Klar ist es scheiße für die Indie Entwicklerin, aber was will man machen? Es ist ein freier Markt.
Hä wie dumm jetzt EA dafür verantwortlich zu machen dass der Release verkackt wurde, selbst wenn es nur als “Redewendung” gemeint ist. “Oh achja EA hat mir meinen Release verkackt.” “Wie denn das?” “Ja die haben neue Versionen ihrer C&C Reihe veröffentlicht…” Jeder normale Mensch hätte einfach den größten disbelieve Gesichtsausdruck.
Es handelt sich ja nicht mal um eine Reihe die jeder Spieler spielt ._. Außerdem gibt es Wunschlisten und wenn jemand trz denkt “oh wie cute ich denkeeee… OMG C&C REMASTER DIE MUSS ICH HOLEN!” war das Indiespiel wohl dann doch zu uninteressant. Imagine du stinkst als neues Spiel gegen Remaster ab… Schwierig. Imagine du stinkst als neues Spiel gegen ein Remaster ab während der potentielle Käufer deines Indiespiels die Original Titel der Remaster Reihe in der Bibliothek hat… Totalschaden.
Bevor man etwas kommentiert, sollte man zumindest versuchen zu verstehen, was man da gerade gelesen hat…
Dann braucht man auch keine gehässigen Kommentare schreiben, nur weil jemand mit seinem Herzensprojekt großes Pech hatte und am Releasetag aus der Liste der beliebtesten neuen Releases (und damit der Liste, die für echte Indies ohne Werbebudget eine der wichtigsten ist, weil man da von vielen potentiellen Kunden gesehen wird, wenn man es da rein schafft) rausgeschossen wird, weil ausgerechnet an diesem Tag ein großer Publisher mit großem Werbebudget eine zweistellige Anzahl an Spielen re-released
Das Spiel war vor dem Release der Spiele in der Liste der beliebten Neuerscheinungen weit oben. Eine gute Platzierung ermöglicht es, von anderen möglichen Kunden gesehen zu werden.
EA hat als riesiger Publisher dann nach Jahren viele beliebte Spiele auf einen Schlag veröffentlicht und den Re-Release der Spiele auch mit ihrer großen Reichweite beworben.
Das kleine Indie-Spiel rückte dann in der Liste der beliebten Neuerscheinungen nach unten, weil viele Fans der Reihe die alten Spiele nochmal auf Steam kauften.
Ich würde auch behaupten, dass sie eher „niedergeschlagen“ war, als EA tatsächlich die Schuld zu geben. Als Indie-Entwickler ist der Release-Tag halt sehr wichtig, weil du gesehen werden musst. Wenn dann ein Shadowdrop von 11 Spielen eines riesigen Publishers dich aus der Liste ballert, bist du einfach chancenlos.
“Imagine” du musst irgendwelche englischen Begriffe verwenden, um cool zu wirken.
Sieht ja schon knuffig aus. Werde es mir mal merken.
Tut mir leid, aber das sieht halt auch einfach nicht gut aus.
Ja EA hat das nur gemacht um ihr Spiel an dem sie 10 Jahre gearbeitet fertig zu machen. Nur mit über 25 Jahre alten Spielen wurde dieser Coup überhaupt möglich.
Das hat keiner gesagt. Sie hatte einfach Pech
Und: Sei nicht so gehässig
eine indien entwicklerin also. aha.
War offensichtlich ein Vertipper. Ist jetzt korrigiert ^^
Oh. Die Idee dahinter wurde sicherlich von der Atelier Serie inspiriert auf der Playstation. Es ist auch ein Cozy Spiel