Heroes of the Storm: Das sind die zwei neuen Helden – Nekromant Xul und Zauberin Li Ming

Die nächsten beiden Helden für Heroes of the Storm sind bekannt – sie kommen beide aus dem Diablo-Universum.

Schneller als gedacht ist das Informationsembargo für die beiden neusten Charaktere von Heroes of the Storm nun gefallen. Vor allem Diablo-Fans sollten sich freuen können, denn sowohl die Zauberin aus Diablo 3, in Form von Li Ming, als auch der Nekromant aus Diablo 2, in Gestalt des knochigen Xul, finden ihren Weg in das Spiel.

Die Zauberin Li Ming – Ein höheres Skillcap

Die Reihe der spielbaren Helden aus Diablo 3 wird mit der charmanten Zauberin Li Ming vervollständigt. Wie es bei ihrem Hack&Slay-Vorbild der Fall ist, wird sie als Magier die Heldenliste erweitern, also wohl als Assassine in den Nexus eintauchen.

Sie läutet auch die Bemühungen Blizzards ein, gewissen Charakteren mehr Tiefe zu verleihen – so soll Li Ming ein ziemlich hohes Skill-Cap besitzen, dafür aber das Potenzial haben, ein gegnerisches Team (mit verdammt viel Können) auch quasi im Alleingang auszuschalten. Erreicht wird das dadurch – zumindest so der aktuelle Plan – dass die Abklingzeit ihrer Fähigkeiten zurückgesetzt wird, wenn sie einen Kill ausführt oder unterstützt.

Hots Wizard Murky kill

Adieu, Murky.

Während viele Charaktere nur ein oder zwei wirklich „funktionierende“ Builds im aktuellen Meta haben, soll Li Ming mindestens drei davon mitbringen. Einmal kann sie sich auf ihre „Magic Missiles“ spezialisieren, was einen überaus flexiblen Spielstil ermöglicht. Wer gerne „poked“ und „harassed“, also immer wieder kleine Stiche aus sicherer Entfernung versetzt, der wird mit der Arcane Orb-Spezialisierung seinen Spaß haben.

Zuletzt wartet, wie es sich für eine Assassine gehört, die typische „All-In“-Skillung, bei der man sich mitten in die Feinde begibt und einfach kräftigt explodiert – und dabei entweder alles und jeden mitnimmt oder schandvoll zugrunde geht.

Hots Wizard Combat

Ein höheres Skillcap – hohes Risiko, aber auch große Macht.

Der Nekromant Xul – Assassine oder Pusher

Der zweite neue Charakter, der Nekromant Xul, stammt streng genommen nicht aus Diablo 3, sondern aus dem deutlich älteren zweiten Teil. Wer daran zurückdenkt, der hat vor allem eines im Kopf: Skelette. Viele davon. Und während man in HotS zwar nicht den Bildschirm damit fluten kann, wird er doch bis zu 4 gefallene Diener auferstehen lassen, die ihm dann treu zur Seite stehen.

Hots NecromancerWährenddessen belegt er feindliche Helden mit Flüchen oder sperrt sie in sein Knochengefängnis ein, um sie anschließend nach allen Regeln der verdorbenen, nekromantischen Kunst auseinanderzunehmen.

Was seine Spielweise angeht, soll er mehrere Rollen erfüllen können. Entweder baut man ihn wie einen Assassinen aus oder nutzt ihn als effektiven Split-Pusher, der die einzelnen Wege mit seinen untoten Horden vorantreibt.

Hots Necromancer Headless combatBalanceänderungen live – Nerfs für Raynor und Tyrande

Abgesehen von diesen großen Enthüllungen gab es heute Morgen, am 21. Januar, auch noch einen frischen Balance-Patch, der ab sofort auf den Liveservern aktiv ist. Dieser behebt einige der größten Probleme, bringt den lange geforderten Buff für Lunara und Stitches (Kleiner), allerdings auch die Abschwächungen für Tyrande und Raynor.

Raynor büßt einige Lebenspunkte ein (von 1371 auf 1302) und die Betäubung des Talents „Durchschlagmunition“ wurde von 1,5 Sekunden auf 1 Sekunde verringert.

Funkelchen verursacht nun mehr Schaden, denn der Schaden von Arkanes Leuchtfeuer wird drastisch erhöht – zumindest im mittleren Zielbereich. Von 137 auf 274 wird die Wirkung verstärkt, die Manakosten auf 35 reduziert und die Abklingzeit auf 6 Sekunden verringert. Dafür wird aber das Talent „Arkane Präzision“ entfernt.

Der Supporterin Tyrande geht es gehörig an den Kragen. Ihre automatischen Angriffe werden schwächer, Aura des Volltreffers beeinflusst nur noch verbündete Helden, die Betäubungsdauer des Mondprojektils wird von 1,0 auf 0,75 Sekunden verringert und Schattenmimik in allen Belangen leicht abgeschwächt. Als Ausgleich wird Sternenregen etwas stärker und „Licht von Elune“ heilt Verbündete nun geringfügig mehr als zuvor.

Hots Tyrande

Tyrande gehts an den Kragen – doch der Eulen-Build bleibt bestehen!

Der Schaden von Kleiners automatischen Angriffen steigt von 74 auf 85. Außerdem verursacht „Zuschlagen“ nun anstatt 80 insgesamt 96 Schaden. So ein Hackebeil sollte ja auch weh tun, nicht wahr?

Lunaras Lebenspunkte und die dazugehörige Regeneration wurden um knapp 9% erhöht – von 1300 auf 1430. Der Schaden ihrer passiven Fähigkeit „Naturgift“ wurde von 32 (+4% pro Stufe) auf 34 (+5% pro Stufe) erhöht. Damit sollte ihre Siegesrate deutlich ansteigen.

Zuletzt wird das Talent „Läutern“, über das einige Supporter verfügen, in seiner Funktion grundlegend geändert. Es gewährt dem anvisierten Helden nun für eine Sekunde lang „unaufhaltbar“, womit besonders betäubungsintensive Kämpfer gekontert werden sollen.


Mehr Informationen zum Spiel findet Ihr auf unserer Heroes of the Storm-Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): gamespot.comvg247.com
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