Ein Nutzer baut seine Grafikkarte um und senkt damit die Belastung der Kabel seiner RTX 5090. Und das wirkt tatsächlich und lässt die Temperaturen deutlich sinken. Das sollte auch ein Durchbrennen der Kabel in naher Zukunft verhindern.
Die RTX 5090 von Nvidia kämpft weiterhin mit durchbrennenden Anschlüssen und Kabeln. Ein Nutzer hat jetzt seine Grafikkarte umgebaut, um genau das in Zukunft zu verhindern. Davon berichtet das Magazin WCCFTech. Erste Tests zeigen, dass die Grafikkarte deutlich kühler bleibt als vorher.
Nach Umbau steigt die Kabeltemperatur der RTX 5090 nie über 40 °C
Was hat er genau gemacht? Der Besitzer der RTX 5090 hat eine Zusatzplatine an den problematischen 12VHPWR-Anschluss angepasst, sodass die Last nicht mehr nur auf diesen einen Anschluss, sondern zusätzlich auf zwei 8-polige PCIe-Stecker verteilt wird. Das senkt wohl die Belastung auf den einzelnen Anschluss stark und verringert die Gefahr eines Durchbrennens erheblich.
Auch wenn der 12VHPWR-Eingang weiterhin genutzt wird, wird die Stromversorgung aus dem Netzteil nun auf drei Anschlüsse statt auf einen verteilt, und die Ergebnisse zeigen, dass sich auf diese Weise die Temperaturen deutlich senken und die Lebensdauer der GPU verlängern lassen.
Der Nutzer selbst gibt zwar nicht an, wie er seine angepasste RTX 5090 getestet hat, aber er erklärte in seinem Post auf Reddit, dass die Grafikkarte bei einer 48-stündigen Volllast die Leistungsaufnahme weder 550 W noch eine Kabeltemperatur nie über 40 °C stieg. Zum Vergleich: In einem gescheiterten Projekt eines Streamers stiegen die Temperaturen auf über 150 Grad an, wodurch dann die Anschlüsse schmolzen.
Ob das am Ende wirklich dauerhaft hilft, ist eine andere Frage: Denn bei einem anderen Nutzer schmolz die RTX 5090 im Leerlauf ohne jegliche Belastung durch. Am Ende musste ein bekannter Tech-YouTuber als Unterstützung einspringen, weil der Hersteller die Grafikkarte nicht ersetzen wollte.
Nvidia hat sich übrigens mittlerweile zu den Problemen bei seinen Grafikkarten geäußert. Hier erklärte man, dass man mehrere Änderungen an den Anschlüssen vorgenommen habe, um die Risiken zu minimieren. Bis heute klagen aber Nutzer über geschmolzene Grafikkarten oder Anschlüsse: Käufer fürchten, dass ihre neue Grafikkarte für 2.000 € ihren Gaming-PC in Brand setzen könnte – Das sagt Nvidia
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