4. Die Kämpfe in Fate/Zero sind perfekt inszeniert

Warum sind die Kämpfe so gut? Das Studio hinter Fate/Zero, Ufotable, hat visuell aus dem Anime alles herausgeholt, was möglich war. Die Kamerafahrten wirken wie aus einem Hollywood-Film, und die Perspektiven bleiben dynamisch.
Außerdem gleicht kein Kampf dem anderen, denn jeder Charakter hat seinen ganz eigenen Stil, eine Schlacht auszutragen. Wenn die Teilnehmer des Gralskriegs aufeinandertreffen, weiß man daher nie, wer am Ende als Sieger hervorgeht, selbst wenn man einen Favoriten hat.
Was macht Fate/Zero anders als andere Anime? Auch wenn die Kämpfe visuell beeindruckend sind, ist das nicht der Hauptgrund, weshalb sich der Anime zu anderen hervorhebt. Der wahre Grund ist wahrscheinlich, dass jeder Servant an einen Master gebunden ist, und diese Dynamik jede Menge Spannung mit sich bringt.
Berserkers Master zum Beispiel, Kariya Matou, ist eigentlich kein besonders mächtiger Magier. Um überhaupt mitspielen zu dürfen, lässt er sich von seinem sadistischen Clanoberhaupt mit sogenannten Mana-Würmern infizieren – eine schmerzhafte Prozedur, die ihm körperlich alles abverlangt.
Sein Servant Berserker wiederum ist ein völlig entfesselter Wahnsinniger, der seinen Master mehr wie eine Batterie behandelt als einen Partner.
Ganz anders ist es bei Lancer, einem ehrenvollen Ritter durch und durch. Doch sein Master denkt nur ans Gewinnen und zwingt ihn zu unfairen Aktionen, die Lancer innerlich zerreißen. Aus diesem Konflikt heraus entstehen Kämpfe, in denen Lancer alles hinauszögert und viel zu viel Rücksicht nimmt – einfach, weil er seine Ehre nicht verlieren will.
Fate/Zero bietet somit Spannung auf allen Ebenen. Nicht nur müssen unterschiedliche Teams einen Krieg gegeneinander ausfechten, sondern auch innerhalb der eigenen Reihen ringt man auf gewisse Weise ums Überleben.
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
So geht es mir mit Fire Force und Haikyu. Die laufen in der Dauerschleife bei mir