Diablo 4 bietet einen Modus für besonders harte Spieler, aber die meinen: Dafür ist das ARPG gar nicht gemacht

diablo 4 charaktertod permadeath hardcore titelbild

Der Hardcore-Modus in Diablo 4 ist eine riesige Herausforderung. Viele Spieler finden sogar: Das Risiko ist schlichtweg zu groß – was allerdings nicht am Modus selbst liegt.

Was ist das für ein Modus? Wenn ihr euch in Diablo 4 einen Charakter erstellt, habt ihr die Möglichkeit, diesen zu einem „Hardcore-Charakter“ zu machen. Das bedeutet: Stirbt euer Charakter, ist er sofort für immer weg – ein sogenannter „Permadeath“.

Während Spieler im normalen Modus vor allem auf maximalen Schaden setzen, priorisieren Hardcore-Gamer logischerweise Überlebensfertigkeiten. Doch selbst die beste Defensive rettet die Helden nicht vor jedem Ableben. Besonders bitter wird es, wenn man dagegen absolut nichts tun kann.

Video starten
Trailer zu Diablo 4 zeigt, wie grausam der Bösewicht in Lord of Hatred ist

„Hardcore in Diablo 4 ist ein Glücksspiel“

Warum soll Diablo 4 nicht für Hardcore gemacht sein? In einem Reddit-Thread diskutiert die Community aktuell über den Zustand des Modus. Dort zeigt ein Spieler seine Jägerin, die auf Paragon-Stufe 185 starb – und zwar durch: „unbekannten Mörder“.

Der allgemeine Tenor im Thread ist, dass Hardcore in Diablo 4 momentan für jede Menge Frust sorgt. Viele treue HC-Veteranen haben dem Modus nach unverschuldeten Charaktertoden bereits den Rücken gekehrt und raten generell davon ab, ihn überhaupt zu starten.

Die Hauptgründe dafür sind:

  • Charaktere droppen augenblicklich von 100 % auf 0 % HP, ohne dass ersichtlich ist, was den Schaden verursacht hat. Denn Blizzard macht aus dem wichtigsten Moment oftmals ein Geheimnis.
  • Instabile Server und Synchronisationsfehler zwischen Client und Server führen zu unverschuldeten Toden, auf die die Spieler keinen Einfluss haben.
  • Es gibt zu viele unvorhersehbare „On Death“-Effekte, die nach dem Ableben von Monstern greifen. Zudem sorgt die visuelle Überlagerung auf dem Bildschirm dafür, dass man gegnerische Attacken schlichtweg nicht sieht. Das Problem wurde durch den neuen Hexenmeister noch schlimmer.
  • Im Gegensatz zu Spielen wie Path of Exile 2 oder WoW bietet Diablo 4 keine Option, einen verstorbenen HC-Charakter auf einem Softcore-Server weiterzuspielen.

Für viele Spieler verliert der Modus mit dem permanenten Charaktertod seinen Reiz, da das Sterben nicht auf mangelndes Können oder Fehler der Spieler zurückzuführen ist, sondern auf Design-Entscheidungen und technische Mängel. Ob Blizzard hier nachbessert und vielleicht doch noch eine Transfer-Option auf die Softcore-Realms bringt, ist bisher unklar.

Spielt ihr in Diablo 4 noch Hardcore oder habt ihr den Modus bereits aufgegeben? Und was meint ihr: Sollte man tote Helden in Softcore-Charaktere umwandeln dürfen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Diablo 4 wird generell immer tödlicher. Das ARPG bietet mittlerweile 12 Qual-Stufen, und besonders die hohen Schwierigkeitsgrade haben es in sich. Aber nicht nur die aktiven Angriffe der Monster bringen die Spieler ins Schwitzen. Vor allem die „On Death“-Effekte sorgen immer wieder für Frust in der Community – und darunter leidet aktuell eine ganz bestimmte Art von Build besonders.

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
0
Sag uns Deine Meinungx