Destiny: Und darum brauchen wir einen größeren Tresor

Bei Destiny platzt der Tresor der Spieler aus allen Nähten. Heute Abend könnte eine Erleichterung angekündigt werden.

Seit Monaten fordern Spieler von Bungie einen „größeren Tresor“, eine größere Bank. Das ist ihr Hort, in dem sie ihre Schätze lagern. Schon vor „Dunkelheit lauert“ kamen die Forderungen auf. Damals beschwichtigte man im Angesicht des kommenden DLCs die Fans: Das wisse man alles, größerer Tresor, höheres Glimmer-Cap, das sei etwas, worüber man nachdenke, was wahrscheinlich auch komme.

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Was meinst du damit: „Du hast zu viele Waffen?“ Spreche ich dich etwa auf deine Schuhe an!

Das ist vier Monate her und es hat sich wenig getan. Umso nerviger, weil das Spiel-Design von Destiny den Items so einen hohen Wert beimisst und es in kleinen Varianten dann doch so viele Unterschiede zwischen den einzelnen Items gibt. Denn solche Eisenbanner-Waffen wie „Jolders Hammer“ etwa können sich Spieler gleich in mehreren Variationen schmieden und jede davon wäre es, in ihren Augen wert, aufgehoben zu werden. Auch wenn der Vorteil nur klein ist: Sich für diesen minimalen Vorteil zu erspielen und für jeden noch so absurden Fall die perfekte Spezialwaffe zu haben, ist eben die Motivation in Destiny.

Dazu kommen die exotischen Waffen und Rüstungen, die haben einen starken „Hol sie dir alle“-Faktor in Destiny. Auch wenn sie nutzlos und ungeliebt sind, gilt hier: Haben ist besser als brauchen.

Viele Hüter legen es darauf an, die wie bei einer Checkliste nach und nach alle abzuarbeiten. Dann brauchen sie natürlich noch das aktuelle Raid-Gear, das bis Lichtwert 36 geht und für den Höchstlevel reicht. Und dann wollen sie noch die besonderen legendären Waffen aus dem Raid – und davon kamen ja erst im Januar vier weitere dazu.

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Nein, das kann ich unmöglich wegwerfen. Wer weiß, wozu das mal gut ist!

Das reicht aber noch nicht, denn es gibt noch den „Nostalgie“-Faktor: Hier möchten Spieler einfach ehemalige Schätze verstauen, wie die Raidwaffen und Raidrüstungen aus dem alten Raid „Die Gläserne Kammer“, wobei hier einige Items wie die Schicksalsbringer noch immer gefragt sind. Und Wechselrüstungen etwa aus dem Eisenbanner möchte man auch noch haben, um mal schicker auszusehen oder näher an die perfekten Werte in Intelligenz, Disziplin und Stärke heranzukommen.

Und dann gibt es auch noch den Fall, dass auf einmal nach einem Patch eine alte Waffe, wie „Das Gewehr der Fremden“ im Schmelztiegel, wo keine direkten Werte zählen, unheimlich stark ist. Wer das Ding nicht zerlegt hat, hat sich gefreut; der Rest sich geärgert, die Questwaffe weggeworfen zu haben.

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Mit Haus der Wölfe kommt noch mehr Zeug zu Destiny, das man sammeln muss

Und es wird noch schlimmer: Der Tresor ist seit Release gleichgroß geblieben. Was ist, wenn jetzt mit „Haus der Wölfe“ noch weitere Legendaries und exotische Waffen kommen? Und dass die kommen, ist so sicher wie die nächste Enttäuschung durch Xur.

Destiny lebt vom Sammeltrieb. Die Waffen und Rüstungen sind die Beute der Spieler. Sie wollen sie in ihren Hort schleppen und dort ewig anstarren, während sie „mein Schatz“ murmeln und zärtlich drüber streicheln. Das Problem ist nur: Der Hort platzt aus allen Nähten. Für jedes neue Teil muss ein altes weichen.

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Kommt heute Abend schon die Erlösung?

Heute Abend im Weekly Update wird wahrscheinlich ein größerer Tresor angekündigt, der dann mit dem Patch 1.1.2. auch live gehen soll. Mit ein bisschen Glück kriegen wir heute Abend schon einen Blick darauf.

Die Bilder, die wir hier gepostet haben, stammen aus einem reddit-Thread, in dem Spieler mit mehreren hundert Stunden Spielzeit, stolz ihre Ausbeute zeigen. Mit der Chrome-Extension haben sie das so zusammengefasst, dass all ihre verfügbaren Speicherplätze zu sehen sind.

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