Gruselgeschichte in Destiny 2 – Lohnt sich der Grind für die Event-Waffe?

In Destiny 2 ist aktuell das Festival der Verlorenen in vollem Gange. In diesem Rahmen können sich die Hüter auch ein neues Automatikgewehr erspielen – die Gruselgeschichte. Wie schlägt sich die Waffe und für wen lohnt sie sich?

Das Halloween-Fest Festival der Verlorenen hat allerlei Event-spezifischen Loot zu bieten. So können die Hüter unter anderem auch eine neue Waffe erspielen – das Automatikgewehr Gruselgeschichte (Horror Story). Das ist jedoch mit viel Arbeit verbunden. Lohnt sich der lange Grind für die Event-Waffe?

Die Gruselgeschichte – Das kann das Automatikgewehr

Die Gruselgeschichte ist ein legendäres Automatikgewehr und ist exklusiv über das Festival der Verlorenen erhältlich. Das Besondere an der Waffe: Sie kommt als Meisterwerk und mit einem festen Power-Level von 600 – unabhängig von Eurem eigenen aktuellen Power-Level (Forsaken vorausgesetzt).d2 fdv warlock

So bekommt man die Gruselgeschichte

Das Event-Automatikgewehr gibt es für stolze 120 Seelenbruchstücke bei Amanda Holiday. Dafür haben die Hüter noch bis zum 6. November Zeit. Doch dafür müsst Ihr hart arbeiten.

Die Bruchstücke verdient man durch das Abschließen Event-spezifischer Beutezüge von Amanda Holiday und beim Meistern der neuen Aktivität Spukforst. Doch mit Event-Bountys allein kommt man nur sehr langsam an die benötigte Menge von Seelenbruchstücken.

Ihr könnt das Ganze jedoch mit dem Spukforst und einigen Stunden hartem Grind etwas beschleunigen. Pro Run gibt es dort zwischen 6 und 11 Seelenbruchstücke. Was Ihr im Spukforst beachten solltet, um Euch das Leben dort leichter zu machen, findet Ihr hier: Mit diesen 10 Tipps meistert Ihr den Spukforst in Destiny 2destiny 2 gruselgeschichte

Das macht die Gruselgeschichte aus

Bei der Gruselgeschichte handelt es sich um ein Automatikgewehr mit Präzisionsgehäuse und einer Feuerrate von 450. Damit zählt sie zum gleichen Archetyp wie zum Beispiel auch Ursprungsgeschichte.

Im Prinzip handelt es sich sogar um eine leicht verbesserte Version der gleichen Waffe, selbst das Waffenmodell ist gleich. Doch die Gruselgeschichte hat einen zusätzlichen Perk und kann mit Mods bestückt werden. Neben dem Rotpunkt-Mikro-Visier bietet die Waffe noch die Perks Weitmündiger Magazinschacht sowie Zen-Moment und Toben – beides sehr gute Perks.

Die Waffe wird im Kinetik-Slot geführt und verfügt über solide Base-Stats bei Stabilität und Handhabung, die Reichweite ist sehr gut. Dadurch, dass die Waffe bereits als Meisterwerk kommt, ist die bereits gute Nachladegeschwindigkeit zusätzlich erhöht.

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So Spielt sich die Horror-Story

Grundsätzlich handelt es bei der Gruselgeschichte um ein gutes Automatikgewehr vom derzeit wohl bestem Archetyp. Das Problem der Waffe: Es gibt aktuell zahlreiche bessere Alternativen als Automatikgewehre, sowohl im PvE als auch im PvP.

In PvE-Aktivitäten macht das Automatikgewehr eine ordentliche Figur. Besonders bei größeren Gegneransammlungen kommt der Perk Toben spürbar zum Tragen. So lassen sich eine Menge kleinerer Gegner schnell ausschalten. Diesen Effekt kann man mit der Mod Minor-Spezifikation (Mehr Schaden gegen kleinere Gegner) nochmals steigern.

Königin-Destiny

Im PvP schlägt sich die Waffe ebenfalls anständig. Der Perk Toben kann in den richtigen Händen auch im PvP von großem Nutzen sein, gerade in Kombination mit Zen-Moment. Denn dadurch wird das Handling der Waffe nochmals deutlich angenehmer, speziell auf Konsolen. Allerdings dauert es einen Augenblick, bis der Perk Zen Moment seine Wirkung entfaltet.

Doch auch wenn die Waffe in beiden Bereichen solide performt, kann sie durch die aktuelle Meta kaum Akzente setzen und sticht nicht wirklich aus der Masse heraus. Zudem sind Perks auf der Horror Story fix.

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Für wen eignet sich die Gruselgeschichte?

Sowohl im PvP als auch im PvE gibt es zurzeit deutlich bessere Alternativen im Kinetik-Slot, auch wenn die Waffe in den richtigen Händen auch jetzt noch einiges reißen kann. Wer einfach nicht auf Automatikgewehre verzichten möchte, macht mit der Gruselgeschichte nichts verkehrt. Auch für Sammler kann sich die Gruselgeschichte durchaus lohnen, denn sie kommt in einer coolen Festival-Optik.

destiny 2 stream header

Besonders lohnt sich die Waffe jedoch für all diejenigen, die unabhängig von ihrer Waffenvorliebe aktuell noch das Max Power-Level von 600 jagen. Denn sie kommt garantiert auf Power-Level 600 und die Drops von Mächtiger Ausrüstung sind direkt vom jeweiligen Power-Level Eures Charakters abhängig.

Wenn Ihr also als Beispiel mit einem Power-Level von 560 die 600er Gruselgeschichte anlegt, wird Euer Power-Level um ungefähr 5 Punkte nach oben gepusht. Die nächsten mächtigen Drops sollten dann je nach Quelle weitere 2 bis 5 Punkte oberhalb Eures Power-Levels liegen. Ist Euer Power-Level unter 560, so sollte die Gruselgeschichte sogar einen noch größeren Schub gewähren.

Destiny 2 forsaken raid entrance

Arbeitet Ihr Euch also immer noch Richtung Level-Cap, könnte sich der Grind für die Gruselgeschichte durchaus lohnen. Bis zum 6. November habt Ihr noch Zeit, um Euch diese Waffe zu sichern.

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Was haltet Ihr von der Gruselgeschichte? Lohnt sich in Euren Augen der Grind?

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