Als Shooter-Fan liebe ich CoD Modern Warfare – Als Russe blutet mein Herz

Unser Autor Sven hat sich durch die Kampagne des neuen Call of Duty: Modern Warfare gekämpft und meint in seinem Anspielbericht, dass es seit Jahren die beste Singleplayer-Erfahrung eines CoD-Ablegers bietet. Doch eine Sache stört ihn massiv.

Wie spielt sich die Story in neuen Modern Warfare 2019? Am 25. Oktober feierte Call of Duty: Modern Warfare seinen Release. Während sich viele in den Multiplayer-Part des Spiels stürzen, gibt es auch so manch einen Spieler, der sich auf die Singleplayer-Kampagne des neuen Modern Warfare gefreut hat und sich zuerst dort austobte – so auch unser Autor Sven.

Hier erfahrt Ihr, was er von der Kampagne hält und hier, wie das neue Modern Warfare in ersten Tests abschneidet.

So finde ich die Story des neuen Call of Duty: Modern Warfare

Daran musste sich das Call of Duty: Modern Warfare messen lassen: Ich bin ein „Call of Duty“-Fan der ersten Stunde und habe die Story von Modern Warfare 1-3 geliebt und wirklich genossen. Klar, war sie nicht sehr tiefgründig, doch durch die eigene Beteiligung am Geschehen trotzdem spannend, spektakulär umgesetzt und sehr unterhaltsam – wie ein guter Action-Film.

Seitdem konnte für mich kein anderer CoD-Ableger in Punkto Story mehr begeistern.

Seit Jahren enttäuscht mich Call of Duty – Modern Warfare macht mir Hoffnung
Modern Warfare Spec Ops Schießen Hubschrauber

Das liebe ich an der neuen Kampagne

Genau darauf habe ich gewartet: Entsprechend groß waren meine Hoffnungen, die ich in die Geschichte des neuen Modern-Warfare-Reboots gesetzt habe. Nun habe ich die Singleplayer-Kampagne fast durch und muss als Spieler sagen: Das ist die beste Story, die ist seit dem letzten Modern Warfare aus dem Jahr 2011 gespielt habe – zumindest wenn ich einen bestimmten Aspekt komplett ausblende. Doch dazu später mehr.

Deshalb liebe ich die Story: Das neue Modern Warfare bietet für mich endlich das Singleplayer-Erlebnis, wonach ich mit seit Jahren bei Call of Duty sehne. Endlich fühlte ich mich wieder wie in einem spannenden Action-Film.

Ohne viel spoilern zu wollen, aber die Story ist durchaus spannend – nach dem Ende will ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Atmosphäre ist einfach atemberaubend.

Als Spieler fühlt es sich an, als sei man mittendrin, wenn im Zentrum von London ein Anschlag passiert und man sich in einer belebten Fußgängerzone in all dem Chaos eine Schießerei mit Terroristen liefert.

Modern-Warfare-Team-Ops

Es knistert förmlich, wenn ein Zugriffs-Team des SAS ein Haus voll mit Terroristen infiltriert und dabei auch auf Frauen und sogar ein Baby trifft. Und der Spieler ist mittendrin

Auch die Einsätze als CIA-Agent an der Seite von Rebellen im Nahen Osten sind Gameplay-technisch echt gut gemacht.

Mehr zur Story erfahrt ihr übrigens hier: Ist die Kampagne von CoD Modern Warfare so heftig wie angekündigt?

Wer sollte sich die Story anschauen? Kurzum: Auch wenn sich die meisten Call of Duty aufgrund des Multiplayers kaufen dürften – ich kann jedem nur empfehlen, die neue Kampagne zu spielen oder zumindest auszuprobieren:

  • Wer generell auf Story bei Call of Duty steht, dürfte so oder so nicht viel falsch machen.
  • Und Story-Muffel entdecken möglicherweise für sich, dass auch der Singleplayer-Part durchaus einen Abstecher wert sein kann.

Die Story von Modern Warfare spielt sich wie ein Action-Streifen aus Hollywood, in dem man selbst der Held ist. Wer dabei eine Herausforderung und eine dichtere Atmosphäre sucht, kann das Ganze auch auf Realismus spielen – mit nur minimalistischen Anzeige-Hilfen und nur begrenzten Nehmer-Qualitäten.

modern-warfare-dark-edition-titel-01

Und gefällt die Story Euch nicht, so war es trotzdem nicht umsonst. Denn über die Kampagne könnt Ihr auch Sachen freischalten, die Ihr im Multiplayer gebrauchen könnt.

Und deswegen blutet mir bei der Story von Modern Warfare das Herz

Was mich konkret stört: So cool ich die Story des neuen Modern Warfare finde, so sehr stört mich ein bestimmter Aspekt, bei dem die Entwickler in meinen Augen kein Fingerspitzengefühl beweisen. Nur wenn ich diesen Aspekt komplett ausblende, kann ich das Spiel genießen.

Ich muss gestehen, dass ich mich als gebürtiger Russe zum ersten Mal von einem Spiel angegriffen fühle.

Beim Spielen wusste ich stellenweise nicht, ob ich lachen oder weinen soll – und das sah man mir offenbar auch an. Denn meine Frau musste öfter schmunzeln und meinte, dass sie mich noch nie so emotional aufgewühlt von einem Spiel sah.

Konkret geht es mir um die dämonisierende Darstellung von Russland, die in meinen Augen fast schon den Charakter einer politischen Schmutzkampagne erreicht, die mit der Realität nur wenig gemein hat.

Call of Duty: Modern Warfare auf PS4 wird in Russland definitiv nicht im PS-Store sein

So wird Russland in Modern Warfare dargestellt: Dabei bedient sich die Story so gut wie aller plumpen Klischees und Vorurteile gegenüber Russen, die man sich nur vorstellen kann. So habe ich das bisher noch in keinem anderen Videospiel erlebt – nicht einmal in den ursprünglichen 3 Modern-Warfare-Teilen, wo Russland ebenfalls als Gegenspieler auftrat.

Ich will hier kein Fass aufmachen oder eine politische Diskussion lostreten, doch in meinen Augen hat Modern Warfare hier deutlich übertrieben.

So verkörpern die russischen Streitkräfte einen der Gegenspieler, gegen die man im Rahmen der Kampagne zu Felde zieht. Dabei werden die Russen durchweg als mordende, plündernde, saufende und fast schon hirnlose Bestien dargestellt, die die Zivilbevölkerung in einem fiktiven Land im Nahen Osten grausam misshandeln – aus Spaß und wo immer es nur geht:

  • Russen verschaffen den Terroristen im Prinzip Giftgas
  • Frauen werden vergewaltigt
  • Kinder werden erschossen
  • das Land teils sinnlos bombardiert
  • der russische General versucht, das Volk durch eine Geburtenkontrolle auszumerzen
  • einige Bürger werden einfach öffentlich erhängt
  • andere lässt man wie Sklaven schuften
  • wiederum andere werden einfach aus Spaß erschossen
Call-of-Duty-Modern-Warfare-Jubel titel

Sieht so wirklich die Realität aus? Eigentlich hatte Modern Warfare den Anspruch, die Realität des Krieges glaubhaft darzustellen. Es sollte kein Schwarz oder Weiß geben. Stattdessen sollte durch die Kampagne vor allem deutlich werden, dass Krieg aus wechselnden Schattierungen von Grau besteht.

Doch ein deutlicheres Schwarz und Weiß kann man in meinen Augen gar nicht mehr präsentieren. Amerikanische „Fehltritte“ bleiben gänzlich unerwähnt, genau wie die Tatsache, dass eigentlich auch Russland gegen den weltweiten Terrorismus kämpft. Aber davon wollen wir hier nicht reden.

Bashing schlimmer als in den 90ern: Alles was mit Russland zu tun hat, wird durchweg als negativ, böse und barbarisch dargestellt. Im Prinzip wird Russland fast schon zu einem größeren Feind aufgebauscht, als der eigentliche Widersacher „Der Wolf“ und seine Terror-Organisation, die man im Visier hat.

Wo immer es nur geht, wird auf die Russen eingeprügelt. Dabei artet das Russland-Bashing teils soweit aus, dass es selbst richtig schlechte 90er-Jahre Action-Filme oder alte James-Bond-Streifen blass aussehen lässt.

Das zieht sich leider durch die gesamte Kampagne, verleiht dem Ganzen (in meinen Augen) absolut unnötig einen bitteren Beigeschmack und wirkt dabei größtenteils einfach nur künstlich und lächerlich.

Selbst meine Frau musste mich lachend fragen „welcher hängengebliebene US-Falke das Drehbuch dafür geschrieben hat“, als sie mir eine Weile beim Spielen zuschaute.

6 Dinge, die Ihr vor dem Kauf von Call of Duty: Modern Warfare wissen solltet

Warum mich das enttäuscht: Ich als gebürtiger Russe fühle mich dabei verletzt und gleichzeitig enttäuscht. Es ist schon ziemlich uncool, wenn man das Gefühl hat, die eigene Lieblingsspiel-Reihe hält einen für einen Arsch.

Nach einigen Gesprächen mit Freunden bin ich damit wohl nicht allein. Denn das Bild, das hier von Russland gezeichnet wird, entspricht kaum der Realität, ist einseitig und stellt Russen als das größte Übel der Gegenwart dar. In einer solchen Form habe ich das in Videospielen noch nie erlebt.

Das größte Problem dabei: Das Spiel hat eine große Reichweite und wird von vielen Jugendlichen gespielt. Und genau dieser Eindruck könnte bei vielen hängen bleiben, was wirklich schade wäre.

Mein Fazit zur Story von Modern Warfare 2019

Ist Modern Warfare dadurch ein schlechtes Spiel? In meinen Augen ist das der einzige Aspekt, der das sonst durchweg gelungene Erlebnis im Rahmen der Kampagne für mich persönlich stellenweise deutlich schmälerte.

Blende ich das aus, bekomme ich unter dem Strich das beste Singleplayer-Erlebnis von Call of Duty seit 2011 geboten, was mit etwas mehr Fingerspitzengefühl noch um einiges besser hätte sein können – zumindest für mich.

Und dass man es selbst mit Russland als Gegenspieler besser und vor allem eleganter lösen kann, hatten Spieleentwickler eigentlich bereits mit Modern Warfare 1-3 bewiesen.

Was haltet Ihr von der Darstellung Russlands bei Modern Warfare? Unnötig überspitzt und übertrieben? Oder ist das bei einem Videospiel mit einem an sich fiktiven Setting durchaus ok?

Die 10 größten Änderungen von Call of Duty: Modern Warfare

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Farbenseher
Farbenseher
6 Monate zuvor

Das ist genau der Grund, warum ich mir diesen Kram nicht ziehen kann, bei Wildlands ist es kein Stück anders. Diese völlig absurde Überhöhung US-amerikanischer „Elite“-Soldaten zu Rittern des Guten, die gegen die verschlagenen Untermenschen der Erde ins Feld ziehen. Seien es degenerierte Drogenhändler oder die althergebrachten Lieblingsfeinde in Form „des ewigen Russen“. Völlig bescheuert. Eine Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass der ganze Sch**** den die da treiben, komplett völkerrechtswidrig und in den SELTENSTEN Fällen von der einheimischen Zivilbevölkerung gewollt ist, wäre mal DRINGEND geboten. Das könnte auch den Plot eventuell mal wieder interessant machen. Obwohl ich eine Shooter- und Grafikhure bin, kommt mir solcher US-Armee und Pentagon-Propaganbull*** nicht auf die Platte.

PapaPutin
PapaPutin
6 Monate zuvor

Das einzige was es ist, ist Anti-Russische Propaganda. Man stellt uns Russen schlimmer als die Nazis in der Sowjetunion dar. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit uns die gegner/bösen sein zu lassen, das ist vorallem in Kalten Krieg shootern so, und das finde ich auch ok ist halt n Amerikanisches Spiel). Aber das schlimmste ist, man nimmt WESTLICHE Kriegsverbrechen (highway des Todes z.B)und schiebt sie Russland in die schuhe. Ich mag den Online Modus (habe die Beta gespielt) aber ich weiß echt nicht ob ich mir das Kaufen soll, ich würde 60€ bezahlen nur um mir ins Gesicht spucken zu lassen. Auf der anderen Seite ist das Spiel vom Gameplay her seot BO3 das einzige gute in den letzten Jahren.

Thomas Brych
Thomas Brych
7 Monate zuvor

Ich bin weder Russe, noch US-Amerikaner, sondern gebürtiger Pole und habe mir bei der Darstellung zwischendurch echt gedacht „nicht euer Ernst!?“.
Ich finde es schade, dass man im Jahr 2019 immer noch so plumpe 80er Jahre Kategorisierungen verwendet. Infinity Ward will mutig sein? Warum nicht mal einen menschenverachtenden Abtrünnigen US-Offizier wie im Film Apocalypse Now, statt des peinlichen Russen-Klischees a la Rocky IV.

Illoinen
Illoinen
7 Monate zuvor

Genau so einseitig, wurde Russland auch schon zur NS Zeit dargestellt, wie mir mein Großvater und Vater erzählten. Sie waren alle überrascht, als dann die Russen auch nur Menschen waren wie Du und ich. Und wenn man noch meine Zeit vor und nach dem Mauerfall revue passieren lässt, waren bis zum Mauerfall auch nur negative Darstellungen im westlichen Mainstream zu finden. Aber wie sagte schon Einstein: „Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“ Auf diesen Vorurteilen, kann sich die westliche Wertegemeinschaft ja verlassen. Denn der sog. gesunde Menschenverstand ist auch nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.

SquidFish
SquidFish
7 Monate zuvor

Danke für deinen tollen Bericht. Ich werde dieses Spiel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht spielen oder kaufen. Ich bin Deutscher und ich finde, dass seit Jahren gegen Russland agitiert wird. Gerade auch die Thematik Krim ist hier zu nennen. Denn nach geltendem Völkerrecht war es keine Annektion es war eine Sezession. Für alle, denen diese Begriffe nichts sagen:
Bei einer Sezzesion stimmt das eigene, betroffene Volk darüber ab, ob sie sich von dem bisherigen Staat lösen wollen. Zum Beispiel könnten die Südtiroler abstimmen, nicht mehr zu Italien gehören zu wollen und lieber zu Österreich (sie sprechen eh‘ zu großen Teilen eher Deutsch, bzw. Österreichisch). Wenn sie das wollten, könnten sie es tun und niemand würde Österreich vorwerfen sie „annektiert“ zu haben.

DerBolner
DerBolner
7 Monate zuvor

Sven
Ok, keine Ahnung wie ich das @name nach unten machen soll, aber falls du das liest, der letzte Teil mit BTW richtet sich eher an dich. Die vorherigen Absätze richten sich eher an die anderen Kommentatoren. ^^

Ich verstehe die ganzen Kommentare nicht, die meinen, dass Deutsche in Videospielen immer als das Böse dargestellt werden. Deutsche werden in der Regel nur im Kontext des Zweiten Weltkrieges als bösartige Macht dargestellt. (Und ich denke die meisten hier stimmen schon zu, wenn man das Dritte Reich als quasi bösartig bezeichnet.) Abseits dessen werden Deutsche aber nirgends wirklich gebasht, wie es beispielsweise mit Russen in Spielen, wie eben dem neuen Modern Warfare passiert. Oder wo sind diese Shooter, in denen eine vergewaltigende und wahllos mordende Bundeswehr das Feindbild stellt?

Grundsätzlich sehe ich kein Problem damit, auf reale Politik anzuspielen. Ich denke durchaus dass man in einem Kriegsshooter Themen wie die Krim-Annektion indirekt (oder auch direkt) behandeln kann. Ich bin definitiv kein Freund von der Putin-Regierung, aber dennoch bleibt es meine zweite Heimat. Hab die Kampagne noch nicht gespielt, aber ich schätze mal ich werde sie wirklich nur spielen, um zu sehen wie übertrieben die Darstellung dann doch ist. Ein Kollege von mir, der kein Russe ist und auch generell kein Problem mit Russland (Zumindest die Sowjetunion) als Feindbild hat, war sogar geschockt, dass das Spiel Russen so barbarisch darstellt. Na dann bin ich mal gespannt. So einen Dreck sind wir ja eigentlich schon lange gewohnt. So lange ich im Multiplayer weiterhin für die Russen spielen kann, ist ja alles fein.

BTW: Man sollte nicht vergessen, Call of Duty wird teils vom Amerikanischen Militär gestützt. Da gab es ja vor ein paar Jahren einige Berichte zu. So lange die US-Army sich dran beteiligt, wird Call of Duty weiter ein sehr schwarz-weißes Bild propagieren.

DestructorZ
DestructorZ
7 Monate zuvor

Es ist ein Spiel!

Illoinen
Illoinen
7 Monate zuvor

Das Problem, ist nicht das „Spiel, sondern die Indoktrinationjunger Menschen die ausschließlich Russland als „Böse“ darstellen, oder den Iran, oder Nord Korea. All diese Länder haben noch nie ein westliches Land überfallen.

So können Sie das auch tag täglich in den Kinofilmen finden, wie zum Beispiel James Bond usw. Dabei sind und waren immer die westlichen Länder die größten Kriegstreiber, Folterer und Mörder, auf
diesem Planeten. Oder wie würden Sie die Überfälle, auf Japan, auf Kuba, auf
Exjugoslawien auf Irak, Iran, Afghanistan illegale Sanktionen, Regime Change
und Putschs weltweit jetzt Syrien nennen? Terrorismus nicht mehr oder weniger!!
Mehr als 40 illegale Überfälle seit dem Ende des 2 WK mit Millionen Getöteten, auf Grund von Lügen hat die sog. Westliche Wertegemeinschaft, unter Führung der USA zu verantworten. Wie schrieb schon Jean Ziegler in seinem Buch sehr treffend: „DER WESTEN EIN IMPERIUM DER SCHANDE“

PapaPutin
PapaPutin
6 Monate zuvor

@DestructorZ
Das mag zwar sein, aber es ist auch
1. Anti-Russische Propaganda
2. Pro-Westliche Propaganda
3. Umschreibung von Geschichte
4. Fast so Schwarz Weiß wie Inglorious Bastards
5. Und das eindeutige verdrehen und weglassen von Tatsachen

Paddy Law
Paddy Law
7 Monate zuvor

„Das größte Problem dabei: Das Spiel hat eine große Reichweite und wird von vielen Jugendlichen gespielt. Und genau dieser Eindruck könnte bei vielen hängen bleiben, was wirklich schade wäre.“

90 % der Jugendlichen spielen die Kampagne eh nicht mal, die springen direkt in den Multiplayer grin

Zeiler Loki Cristian
Zeiler Loki Cristian
7 Monate zuvor

Ich kann meinen Vorredner nur zustimmen, als Deutscher musste wir uns schon viel mehr Gefallen lassen und schon häufiger anhören und in der online Community ist es immer noch so. Deutscher = Nazi. Auch wenn hier kein Fass aufgemacht werden sollte, ist es leider trotzdem passiert. Probleme entstehen, wenn man welche daraus macht. Hier handelt es sich immer noch um ein Videospiel und keine politische Botschaft. Sorry für den Spruch jetzt aber, heul leise. So fühlt sich jeder deutsche Gamer seit den 80er Jahren und das wird sich in den nächsten 100 Jahren nicht ändern.

Illoinen
Illoinen
7 Monate zuvor

Die Indoktrination, wirkt schleichend, heute ist es noch „Spiel“ und morgen realität. Oder warum steht nicht die USA als das böse schlechthin da? Wie Naiv sind so viele, Da gibt es ein Zitat von Einstein:
Der gesunde Menschenverstand ist nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat. Schon als noch keine Spiele in dieser Art gab, und alles Analog verlief, mein Großvater und Vater glaubten an die Propaganda, die „Russen“ sind keine Menschen, sondern Untermenschen, das Ergebnis waren am Ende gab es 56 Mio Opfer davon alleine 27 Mio. Menschen aus Russland. Ohne die tägliche Propaganda, wäre es nicht möglich gewesen Kriege zu führen.

PapaPutin
PapaPutin
6 Monate zuvor

Ich finde auch das man Deutsche zu oft als die Bösen in zweiter Weltkriegs shootern darstellt (außer Battlefield 5) ABER die SS und (wenn auch nur kleine Teile) der Wehrmacht haben diese Kriegverbrechen begangen.
Und hier ist das Problem, wir haben diese Verbrechen NIE begangen sonder der Westen (die USA Frankreich und Großbrittanien um genau zu sein) und die scheiße die die gemacht haben wird uns in die Schuhe geschoben.
Außerdem wird ganz nebenbei ausgelassen das wir in Syrien Terroristen bekämpfen und ihnen nicht helfen (wie in dem Spiel dargestellt).

Gotteshand
Gotteshand
7 Monate zuvor

Bleib stark, wir Deutschen mussten mehr einstecken als jede andere Kultur in Games wink

Mikuloli
Mikuloli
7 Monate zuvor

Jo ist schon echt mies. Mich regt die Darstellung von der Wehrmacht auch immer auf (alles Nazis). Mein Opa war der liebste und toleranteste Mensch überhaupt und hat dort auch gedient.
Russen kenn ich noch von der Bundeswehr einige. Viele Klischees mögen zwar stimmen (ziemlich trinkfest xD), aber von Natur aus Kriegsverbrecher sind die wohl kaum.

Illoinen
Illoinen
7 Monate zuvor

Die Bombardierung Exjugoslawiens war ein Kriegsverbrechen! Ohne UN Mandat, also Völkerrechtswidrig. Die Waffenlieferungen an Despoten, sind lt. UN auch verboten, Die Einsätze für die Luftschläge der USA durch Deutsche Aufklärung, ist auch Völkerrechtswidrig. Ohne den Einsazt dieser Awacs Flugszeuge, unterstützen andere Länder bei Kriegsverbrechen. Denn keines der Überfallenen Länder war und ist ohne UN Mandat. Die Bombardierungen sind Völkerrechtswidrig! Alle Beteiligten gehörten verhaftet, und in Den Haag als Kriegsverbrecher angeklagt!!!!!

Honey Badger
Honey Badger
7 Monate zuvor

Ich kann den Autor voll und ganz verstehen. Und jeder der hier ruft dass dies nur rumgeheule wäre und er sich mal nicht so haben sollte, weil’s nur ein Spiel ist und wir Deutschen auch nicht besser dran sind, hat einfach keinen Plan.

Das hier stattfindende Framing ist eines der wichtigsten Komponenten von moderner Kriegsführung und Bestandteil der Propaganda um die Weltherrschaft der USA aufrecht zu erhalten wie Zbigniew Brzezinski
selbst schreibt. Wer ihn nicht kennt, er war außenpolitischer Berater diverser US-Adminstrationen.

-TR7-
-TR7-
6 Monate zuvor

Pflichtlektüre zur politischen Bildung:

Zbigniew Brzezinski –
Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft

Manueel
Manueel
7 Monate zuvor

Uff, ich hatte schon das Gefühl, dass es einen negativ beeinflussen könnte wie man gegenüber Russland steht … Bei WW2 und den Nazis weniger, weil es so weit weg ist und in der Vergangenheit. Hier ist es die Gegenwart. Also … da ist was dran und ich bin kein Russe.

Mr_Dom
Mr_Dom
7 Monate zuvor

Sorry aber der Beitrag ist einfach Mimimi..

Was sollen wir deutschen den sagen in dem wir in jedem Spiel nach wie vor als Nazis bezeichnet werden und sogar heute noch darunter leiden.

Heute muss man sich ja schon fast schämen Deutscher zu sein… und wenn man sagt man ist stolz deutscher zu sein dann wirst du gleich als Nazi bezeichnet. Traurig oder ????

Die moderne Gesellschaft ist einfach fürn Arsch.
☺️

Manueel
Manueel
7 Monate zuvor

Ich will nicht sagen, aber wenn du dem Autor „Mimimi“ vorwirfst, was ist dann dein Abschnitt danach? wink

Ectheltawar
Ectheltawar
7 Monate zuvor

Leider vergleichst Du gerade Äpfel mit Birnen. Mir ist klar worauf Du hinaus willst, aber Deutschland wird schon lange nicht mehr als „Nazi-Land“ dargestellt. Wann immer das Thema aufgegriffen wird, wird deutlich dargestellt das es sich um die Vergangenheit handelt, oder es irgendwelche „Nazi-Gruppierungen“ sind, welche mit dem aktuellen Deutschland aber nur noch wenig gemein hat.

In wie weit die Darstellung dabei dann über das Ziel hinaus schisst ist dann wieder ein anderes Thema, aber trotzdem wird das aktuelle Deutschland eben nicht so dermaßen Verunglimpft, wie das hier in dem Spiel eben mit dem aktuellen Russland geschieht. Daher hinkt der Vergleich wirklich enorm.

Wem es auf den Nerv geht als Deutscher immer vorschnell auch als Nazi bezeichnet zu werden, der sollte durchaus auch die Empathie für andere Aufbringen können, sowie nachvollziehen können, das es jedem Russen bitter aufstößt wie das eigene Heimatland hier dargestellt wird.

Aber beim aktuellen Stand der Welt laufen wir Deutschen erst mal nicht Gefahr auf diese Art verunglimpft zu werden, es wird die Amerikaner zwar nerven das wir uns nicht immer bei jedem Mist hinter sie stellen, aber wenigstens stellen wir uns ja nicht offen gegen diese. Wenn man das macht sieht man ja wie die Amerikanischen Medien (ja und da zähle ich dann auch solche Spiele zu) mit den entsprechenden Ländern umgehen.

TheWhiteDeath
TheWhiteDeath
7 Monate zuvor

Deutschland ist ja eigentlich immer nur in WW2 Spielen der Böse. Und das ist ja auch berechtigt. Natürlich kann man darüber streiten, wie die Soldaten der Wehrmacht dargestellt werden, weil das ja natürlich nicht gleich Nazis waren. Aber im Großen und Ganzen ist es nicht verwerflich, wenn ein Entwickler eine Geschichte des zweiten Weltkrieges erzählen will und dabei die deutschen als die Bösen darstellt

Dusan M.
Dusan M.
7 Monate zuvor

Ziemlich unklug gelöst, wenn man schon einen fiktiven Nahen Osten erstellt, warum dann nicht auch ein fiktives Russland, Amerika etc. Hätte man sich den Faden Beigeschmack sparen können…
Ansonsten finde ich MW den besten CoD Teil seit Jahren.

Ace Ffm
Ace Ffm
7 Monate zuvor

Obwohl ich kein Russe bin kann ich dich voll und ganz verstehen. Habe nix mit Russland am Hut und selbst mir ist das direkt aufgefallen. Und zwar sehr unangenehm. So billiges Bashing hat es und hätte es in MW1&2 nicht gegeben.

Victor
Victor
7 Monate zuvor

Wollte mir das Spiel eigentlich holen, aber wo ich gehört hab, daß die kampagne nur zw. 5- 8 std geht, hab ich es abgehackt. Kommt ja bald death strandIng und star wars, da Krieg ich wenigsten was für mein Geld.

BlackWater2022
BlackWater2022
7 Monate zuvor

War doch immer so.. dafür geballte Action

chevio
chevio
7 Monate zuvor

Das ist mutig die Kommentarsektion unter dem Artikel zu öffnen..

TheWhiteDeath
TheWhiteDeath
7 Monate zuvor

Naja bisher läuft hier ja alles relativ gut. Natürlich gibt es Gegenstimmen, aber dafür ist die Kommentarsektion zum Teil gedacht

JimmeyDean
JimmeyDean
7 Monate zuvor

OK wow, wo war denn der Aufschrei als bei Division 2 eine komplette(abgesehen von der Minderheitenfraktion des Spielers) Zivilisation eines Landes als vernunftbefreite, wahnhafte, mordlustige, sich gegenseitig abschlachtende Ansammlung von Psychopathen dargestellt wurde? Oder als beim letzten Resident Evil diese abartig überspitzt dargestellte Horrorfamilie als Blaupause der bildungsfernen „Hinterwald“- Bevölkerung hergenommen werden konnte oder bei jedem Shooter bei dem Deutsche nicht nur (schlimm genug) als ewige Nazis dargestellt werden sondern als Zweithobby auchnoch wahlweise Zombies im Keller züchten, die Welt mit kompletter Auslöschung bedrohen oder oder oder…. Natürlich kann man argumentieren, dass bei all den Games der Stempel der Fiktion durchweg mit auffalligerer Tinte über die Lore und dem Storytelling gedrückt ist als in CoD, aber nicht ohne zuzugeben, dass man dem Pseudorealismus in Warfare verfallen ist wie ein 13jähriger der sich weder mit dem Medium bisher auseinandergesetzt hat noch die Weichen und Werte für sich abschließend etabliert hat. Dass der Autor des Artikels so persönlich beleidigt ist, muss man nicht nachvollziehen, kann man aber hinnehmen. Dass er aber zeitgleich der Meinung ist, dass er diese subjektive Kränkung nach aussen tragen und zum Thema machen muss, zeugt aber mMn eher von einer egozentrisch narzistischen Persönlichkeit als von der Dringlichkeit des Themas oder der Qualität von CoD:MW….echt jetzt, actionorientierte Medien, sei es Games, Film oder Serien tendieren zur überspitzten, klischeehaften und unrealistischen Darstellung von Feindbildern? Wirklich? Im Ernst? Jetzt triffts halt Russland, aber ne bahnbrechende Erkenntnis transportierst du sicher nicht mit dieser emotionalen Echauffierung und nein, ich lass mich auch mit dem Stempel whataboutism nicht abfertigen was ich erwähnen muss weil ja mittlerweile jeder mit dem Totschlagargument kommt. Nachdem ich den unreflektierten Umgang bzw die punktuell isolierte, emotional aufgeladene Auseinandersetzung eines einzelnen Redakteurs mit dem Thema ja noch hinnehmbar fand, kann ich das von der Redaktionsentscheidung solch einem nationalistischem „Stammtischgejammer“ eine Plattform zu bieten leider nicht behaupten. Nur meine Meinung. LG

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

OK wow, wo war denn der Aufschrei als bei Division 2 eine komplette(abgesehen von der Minderheitenfraktion des Spielers) Zivilisation eines Landes als vernunftbefreite, wahnhafte, mordlustige, sich gegenseitig abschlachtende Ansammlung von Psychopathen dargestellt wurde?

Der Aufschrei war auf US-Seiten da. Die Diskussion bei Division gibt es seit Jahren: „Elite-Soldaten knallen schwarze Leute in Hoodies ab.“ Natürlich war das eine Diskussion. Wir haben darüber auch berichtet.

https://mein-mmo.de/the-div

Auf einigen US-Seiten war das eine deutlich größere Debatte, die stark geführt wurde: Weil es eben Leute in den USA stärker betrifft als uns hier in Europa.

Natürlich ist Modern Warfare jetzt näher am Redakteur dran als „Hillbillys in Resident Evil“ -> Ein Spiel, mit dem wir hier null zu tun haben, weil es gar kein Multiplayer-Spiel ist.

Die Empörung war übrigens auch bei Wildlands da, wie Südamerika da gezeichnet wurde.

https://mein-mmo.de/ghost-r


Natürlich kann man argumentieren, dass bei all den Games der Stempel der Fiktion durchweg mit auffalligerer Tinte über die Lore und dem Storytelling gedrückt ist als in CoD, aber nicht ohne zuzugeben, dass man dem Pseudorealismus in Warfare verfallen ist wie ein 13jähriger der sich weder mit dem Medium bisher auseinandergesetzt hat noch die Weichen und Werte für sich abschließend etabliert hat.

Hier fällst du leider in einen arroganten und persönlichen Ton. Den hast du leider häufig drauf, wenn du dich „echauffierst.“

Ist es wirklich „erwachsen“, sich so zu unterhalten und anderen zu sagen, sie benehmen sich wie 13-Jährige?


Nachdem ich den unreflektierten Umgang bzw die punktuell isolierte, emotional aufgeladene Auseinandersetzung eines einzelnen Redakteurs mit dem Thema ja noch hinnehmbar fand, kann ich das über die Redaktionsentscheidung solch einem „Stammtischgejammer“ eine Plattform zu bieten leider nicht behaupten.

Ich halte das nicht für „Stammtischgejammer“ und finde die Bezeichnung ärgerlich.

Du sagst, du willst nicht den Stemel “ Whataboutism“bekommen und beginnst deinen Text mit

„Wo war den der Aufschrei, als?“ -> Das ist 100% Whataboutism, in Reinform. Wie aus dem Lehrbuch. Whataboutism heißt: Man geht nicht darauf ein, ob die Empörung hier im speziellen Fall berechtigt ist, sondern weist auf andere Missstände hin, über die sich angeblich keiner aufregt.

Das machst du zu 100%.

Diese persönlichen Beleidigungen in deinen Kommentare „Der Autor schreibt das, der ist egozentrisch und narzisstisch“ -> Das empfinde ich als dermaßen unangenehm.

Was ist das für eine Art, miteinander zu reden? Dem anderen zu sagen: „Wenn du das schreibst, bist du ein Narzisst?“

Ist das ein „freundlicher und respektvoller Umgang“ – möchtest du, dass Leute dir so begegnen?

Das ist auch ein grundlegendes Missverständnis: Autoren teilen sich mit. Autoren teilen mit, was sie denken. Das ist Teil ihres Berufs, dafür werden sie bezahlt.

Es ist nicht narzisstisch als Autor, die eigenen Eindrücke zu schildern – das ist die Aufgabe.

Wenn wir Sven sagen: Spiel die Kampagne und schreib eine Eindrücke.
Und er schreibt: Als Spieler fand ich sie gut – als Russe stört mich das. Dann ist das 100% das, was wir von ihm erwarten.

Wie sollte das „Egozentrisch oder narzisstisch sein“ -> Das ist sein Job. Damit verdient er sein Geld.
Wenn wir einen anderen Autoren hätten mit anderem Hintergrund, dann hätte der seine Eindrücke geschrieben – wie es sein Job ist.

Deine Aussage impliziert: Es ist narzisstisch von ihm, dass er authentisch schildert, was er empfindet. Für wen hält der sich eigentlich? Er hält sich für den Autor von MeinMMO, der dafür bezahlt, genau das zu tun.

Denk doch bitte mal über deinen Ton nach. Wir hatten das Gespräch schon häufiger, ich hab dich mehrfach gebeten, diesen Ton zu lassen – aber es ist wohl einfach deine Art, so mit anderen umzugehen, wenn die nicht deiner Meinung sind.

Ich möchte nicht, dass Mitarbeiter unserer Seite so persönlich angegriffen werden. Ich weiß nicht, wie ich dir das noch mitteilen oder vermitteln kann.

Du kannst doch deine Meinung sagen, ohne andere Leute persönlich anzugreifen. Das bekommen andere Leute auch hin.

BlackWater2022
BlackWater2022
7 Monate zuvor

Naja, wie soll man denn zu der Meinung des Autors, nach deinen Posting noch etwas negatives sagen ohne direkt mit diesen Totschlag-Buzzwords wie „whataboutism“ gecalled zu werden?

Die Meinung des Testers wirkt auf mich dennoch etwas überzogen, weil in der Kampagne mehrfach drauf hingewiesen wird, dass die russische Splittergruppe da irgendwie nicht vom Kreml aus agiert. Der General kommt nicht mal an der Sekretärin via Telefon vorbei! Ein russischer Freund unterstützt ja sogar die Spezialeinheit dabei ….

„Amerikanische „Fehltritte“ bleiben gänzlich unerwähnt“ ist halt auch falsch, weil man diese ja selber erspielt. Die Folterszene ist doch ein Fehltritt schlecht hin, sowie wenn man ausersehen ein Zivilist in den Feuergefechten mitnimmt. Ich glaub das SAS auch eher britisch ist, aber kein Plan genau…

Vielleicht hätte man der Gruppierung einen Namen geben sollen und diese dann immer so gerufen, anstatt „die Russen“. Bisher waren doch häufig russische Splittergruppen die Badguys in Filmen oder auch Games, genauso wie Amis und Deutsche. Allerdings hatte bisher noch kein Spiel eine derartige gewalttätige Darstellung geprägt. Ich empfand das die Gewaltdarstellung bei diesen Spiel viel mehr im Vordergrund gerückt war, als dieses eigentliche fiktive politische Szenario.

Aber ja .. es ist schwierig einen emotionalen Bericht, dann noch rational zu diskutieren ^^

JimmeyDean
JimmeyDean
7 Monate zuvor


„Elite Soldaten knallen schwarze Leute in Hoodies ab. Natürlich war das eine Diskussion!“

Das war eine spielszenenbezogene Diskussion die man in CoD genauso über die Amis führen könnte die Zivilisten abknallen und Foltermethoden anwenden. Stattdessen wird das im Artikel komplett ignoriert und ausgeblendet bzw. noch fälschlicherweise verneint und stattdessen eine Methadiskussion geführt die auf gleichem Niveau bei Division lauten müsste :“Amis sind zu blöd, gewaltsam und umorganisiert um nach ner Grippe eine funktionierende Gesellschaft aufrecht zu erhalten!“ Das hat in der Form niemand getan, Gründe dafür darfst du dir selber ausmalen.


„Hier fällst du leider in einen arroganten und persönlichen Ton. Den hast du leider häufig drauf, wenn du dich „echauffierst.“
Ist es wirklich „erwachsen“, sich so zu unterhalten und anderen zu sagen, sie benehmen sich wie 13-Jährige?“

Ich stelle einen hypothetischen Erklärungsversuch auf für die eindimensionale Sicht des Autors auf das Themenfeld welche ich im Anschluss, bezogen auf meine eigene Hypothese versuche zu entkräften. Weder unterstelle ich dem Autor dass die Hypothese auf ihn zutrifft, also werde ich absolut nicht persönlich noch finde ich eine solche Herangehensweise Diskussionen einen Mehrwert zu bieten jetzt extra arrogant…aber gut, DU darfst ja gerne persönlich werden wenn’s hilft.


„Wo war den der Aufschrei, als?“ -> Das ist 100% Whataboutism, in Reinform. Wie aus dem Lehrbuch. Whataboutism heißt: Man geht nicht darauf ein, ob die Empörung hier im speziellen Fall berechtigt ist, sondern weist auf andere Missstände hin, über die sich angeblich keiner aufregt.“

Auch falsch. Whataboutism wäre, würde ich fordern dass weil sich damals niemand aufregte es bitte heute auch niemand tun soll. Wenn du aber meinen Kommentar 2 Zeilen weiter gelesen hättest (oder falls getan, verstanden hättest) hätte dir auffallen können, dass ich eben genau das nicht mache sondern die Beispiele nenne um in Bezug auf den Artikel herauszustellen, dass es eben kein themenbezogener, reflektierter Artikel ist sondern bloß ein emotionales, Ich-bezogenes „Auskotzen“ des Autors. Ich versuche also nicht die einen Missstände mit der Aufzählung anderer zu untergraben und die Diskussion damit zu beenden sondern weise daraufhin, dass die Sicht aufs Thema viel zu eindimensional, unreflektiert und punktuell ist um themenbezogen ernstgenommen zu werden. Da hier die Hürde des Leseverständnisses ein wenig höher war, hab ich extra darauf hingewiesen dass mir bitte alle einfältigen Geister NICHT fälschlicherweise mit ihrem Modewort kommen sollen….du tust es dennoch.


Diese persönlichen Beleidigungen in deinen Kommentare „Der Autor schreibt das, der ist egozentrisch und narzisstisch“

Ich lese einen Artikel und gebe WERTNEUTRAL meine persönlichen Rückschlüsse dazu auf den Charakter des Autors wider. Schliesslich ist es ein Meinungsartikel in dem er sich dazu berufen fühlt seine intimen Empfindungen nach aussen zu tragen wonach er sich folglich auch deren Beurteilung stellen muss. Deine geforderte Immunität eines Autors gegenüber persönlicher Kritik kann halt nicht greifen wenn man weggeht von themenbezogenem Journalismus hin zu emotionalem Blogging. Und dass du das darüber hinaus als Beleidigung auffasst, hat ausschließlich damit zu tun, dass du persönlich die Begriffe narzistisch und egozentrisch negativ besetzt und assoziierst wohingegen ich eben nicht „scheiss Narzisst“ oder ähnliches schrieb sondern sie vollkommen wertneutral nannte was man andersrum auch als persönliches Lob hätte interpretieren können falls eine egozentrisch, narzistische Ader in meiner Sicht eine wünschenswerte Charaktereigenschaft wäre…das kannst du ebensowenig ausschließen wie mir das Gegenteil unterstellen, was du dennoch tust in deinem Selbstverständnis mich beurteilen zu können.

Ich bin auch für einen schönen Umgang miteinander und fände es auchmal einen guten Schritt, würdest du irgendwann, irgendwo, vielleicht auch nur ein bisschen, einsehen und zugeben, dass deine Art da oft nicht viel zu beiträgt.

gig2mik
gig2mik
7 Monate zuvor

Die Softpower die von solchen Spielen/Filmen ausgeht ist immens wichtig. Damit beeinflusst man unterbewusst die Wahrnehmung der gezeigten Fraktion bei den Konsumenten.
Bsp: Top Gun > 1/3 mehr Bewerber für die Navy > „Top Gun – Effekt“ wurde geboren
Wo die Armee zu Vietnam Zeiten noch total out war (Apokalypse now), war sie von heut auf morgen wieder total in… soviel zu dem: „ist ja nur ein Spiel“

Schade das das Spiel die Grauzone nicht zeigt, wäre zur Abwechslung mal wirklich innovativ gewesen.

Off Topic (Sorry):

Amerikanische Demokratie: du kannst zwischen 2 Parteien wählen, jedoch machen beide bis auf Kleinigkeiten das Gleiche. Sie gehorchen dem Finanzkapitalismus (deep state) der von keinem gewählt wurde.
WICHTIG IST > das der dumme Bürger das Gefühl bekommt er könnte was mitbestimmen!
Das Land der Demokratie…

Leitmedien:
Obama > Friedensnobelpreisträger > 8 Jahre Amtszeit > 8 Jahre Krieg > Ruf super!
Trump > Störenfried > zieht die Armee aus Kriegsgebieten zurück > Kooperation statt Konfrontation > Ruf katastrophal!
Danke Leitmedien > gute Arbeit!

Steed
Steed
7 Monate zuvor

Das ist ein Spiel, ich persönlich nehme das nicht ernst. Wenn ich sowas jedesmal in einem Spiel persönlich nehmen würde müsste ich das auch in jedem Spiel wo die Deutschen als das Urböse da gestellt werden. Das selbe gilt für Asiaten und Muslime die auch oft als Feindbild in Spielen herhalten müssen. Hauptsache die Amerikaner sind immer die Helden die den Tag retten ???? nein ehrlich da kann man als gamer nur den Kopf aus machen oder auf jeden shooter verzichten wenn man das ernst nimmt.
Das Thema Kriegsverbrechen allgemein im Krieg möchte ich auch garnicht anschneiden ich glaube jeder kann sich da einiges selber vorstellen.

Azghul
Azghul
7 Monate zuvor

wen in einem game ein deutscher vorkommt isser entweder ein böser wissenschaftler oder nazie oder beides .E.V.E.R

Steed
Steed
7 Monate zuvor

Ja was willste machen ist halt bei den so in den Köpfen drin ????‍♂️.
Die halten gerne die Fehler in der Geschichte anderen Nationen vor die Nase nur die eigenen nicht.
Wird vermutlich noch in den nächsten 200 jahren als Feindbild herhalten wenn nicht sogar noch länger, geben se ja von Generation zu Generation weiter ist ja mit/in Filmen nicht anderes.
Deswegen sagte ich ja die Amerikaner retten immer den Tag, die Welt, das Universum sind halt die goodboys ????. Aber irgendwie auch zu erwarten Hollywood und Spieler Industrie ist halt Amerika Nr1 entweder gibt man sich damit zufrieden oder man lässt es sein ich persönlich mach mir keine gedanken darüber und genieße die Spiele.

Azghul
Azghul
7 Monate zuvor

jup ich ignorier das auch schon versuche immer zu erraten obs nun nazie wissenschaftleer is oder n normaler sobald ichn deutschen akzent höre

was mir aber aufgefallen ist das die russische armee um dies geht die 3 leute gehängt hat weil die gemorded haben was im kriegsrecht ja so gemacht wird und das brandschatzen und verge.. das haben soldaten schon immer gemacht da is das völlig egal von welcher nation die sind ob nu deutsch amerikanisch oder eben russisch ich denke mal das es im kontext des games völlig egal gewesen wäre wer da nu der böse is aber wens halt al quaida oder nazies gewesen wären den hät keine sau was gesagt wie sonst halt auch nur russen is halt neu in der always triggered zeit in der wir numal leben und durch den aufschrei bekommt COD nun genau die aufmerksahmkeit dies will das wird als hart in errinerung bleiben wie damals bei future soldier auch da waren die gegner auch das pure klishee

Steed
Steed
7 Monate zuvor

Ja die deutschen Akzente sind immer ziemlich überspitzt muss da auch immer lachen ^^

Das mit dem hängen ist als Kriegsverbrechen eigentlich leider nichts ungewöhnliches das haben auch die Nazis im zweiten Weltkrieg gemacht mitten in den Städten an den Straßenlatern mit Schilden um den Hals wo drauf stand: ich habe auf deutsche Soldaten geschossen und es werden noch heute in anderen Ländern Mensch im Krieg gehängt. Krieg ist eine widerliche Sache und die Menschlichkeit wird schnell mal begraben was kein Wunder ist bei dem ganzen Hass.
Hatte das Thema lange Zeit in der Schule im Geschichtsunterricht unterschiedliche Epoche unterschiedliche Länder aber immer die Grausamkeit des Krieges.

Die Amerikaner wahren auch zur damaligen Zeit Weltmeister in hängen und nicht nur bei Verbrechern sondern auch Sklaven die versucht haben zu fliehen.
Es gibt wenig Länder würde schon behaupten garkeine Die ihre Hände in Unschuld Waschen können.
Wenn ich etwas persönlich nehmen würde als Russe(bin keiner nur von meiner Sicht/meinung) dann das die Russen da so skrupellos abgebildet werden das ihnen das töten und foltern von Kindern nichts ausmacht bzw sogar so dargestellt wird das sie dazu noch dumme Witze reißen.
Das Spiel zeigt eigentlich nur die Anspannung zwischen den beiden Ländern/Völkern(USA/RU).
Ich finde auch das dieses Thema etwas stark Hochgeschauckelt wird wie du schon sagtest wären es wieder typisch nazis wers wieder vollkommen okay und selbst bei den nazis gab es Menschen die absolut nicht mit dem was dort passiert ist einverstanden waren und auch mit dem leben bezahlt mussten als sie sich dagegen stellten passt aber leiden nicht zu dem bild des Urbösen die zombienazis im Keller züchten…

Wenn die Spieler sich so dran stören ist es die beste Methode den Entwickler/Puplisher das zu zeigen indem man das Spiel einfach nicht kauft und nicht Spielt.
Wie ich schon oft sagte mich stört es nicht so sehr, für mich ist es an erste Stelle ein Spiel was mich mit popcorn Kino versucht zu unterhalten und ich vergesse dabei auch nicht das es an den Haaren herbeigezogen ist. Wenn das Feindbild keine Russen gewesen wern, wären es vermutlich wieder deutsche oder Asiaten oder Weiss der Geier und da hätte sehr wahrscheinlich keiner den Mund dazu aufgemacht und rumgemotzt.

Rush Channel
Rush Channel
7 Monate zuvor

Ich nehm das nicht ernst smile vielleicht hat der storyteller einfach paar runden dota2 oder hots gezockt und war aggro auf die russen ????

Gian Andrea Richner
Gian Andrea Richner
7 Monate zuvor

Hii Sven.
Als ersten Punkt möchte ich Dir gratulieren zum Artikel. Der Artikel ist sehr gut geschriben und troz deiner Herkunft sachlich und neutral verfasst. Das ist nicht einfach.
Nun zu den Russen:
Ich als Schweizer, der vom Staat die Neutralität „vorgelebt“ bekommt, kann deine Sicht sehr gut verstehen. Ich finde jedoch nicht das im Spiel die Russen direkt negativ dargestellt werden. Der General der in meinen Augen ein Diktator ist gibt die Befehle und die Armee führt aus. Ich finde es nicht störend das es Russland ist, weil am Anfang der Story sind die Russen noch Verbündete wie übrigens auch am Schluss.
Weiter habe ich nicht das Gefühl gehabt die Amerikaner zu spielen, sondern ein Bündniss aus Freiheitskämpfern aus verschiedenen Nationen. Captain Price ist ja (zummindest gemäss dem Badge auf seiner Brust) ein Brite.

Ich finde das Spiel welches ja eine erfunden Story hat und fiktiv ist föllig gelungen und das mit Russland habe ich nicht als störend empfunden. Ich fand es viel schlimmet, dass ich als Alex (bin mir nicht ganz sicher) eine Frau und ein Kind als Geisel nehmen muss und diese direkt mit einer geladenen Waffe bedrohen kann/muss. D.h. hier waren es die „guten/lieben“ Briten/Amerikaner.etc die in diesem Fall Kriegsverbrechen begehen. Weiter ist mir aufgefall dass ein straffreies Feuern uf Zivilisten und Verbündete möglich ist. Das finde ich schlimmer als die Darstellung der Russen.

Alex Oben
7 Monate zuvor

Den Artikel zu lesen war wirklich Aufschlussreich und auch verständlich warum du dich aufregst. Wenn ich mir aber diese Polit-Profi-Flut hier in den Kommentaren anschaue, sollten manche ihre Diskussionen doch lieber wieder in den Kommentaren der Bild Zeitung führen

Sven: Das es aber in einer solchen Diskussion hier endet, hättest du voraus sehen müssen ;D

PS: Geht es nur mir so, oder findet noch wer dieses Ungetüm von Schnurrbart bei dem MW Gesicht einfach schrecklich?

Seska Larafey
Seska Larafey
7 Monate zuvor

Jupp, wegen der Natur der News habe ich ja auch geschrieben das ihre Feuerwehrwache besetzt bleibt, bis auch der letzte schwellbrand vorbei ist. Bisher sieht es noch alles gut aus

Danke Siebzig
Danke Siebzig
7 Monate zuvor

doch in meinen Augen hat Modern Warfare hier deutlich übertrieben

Nein, leider nicht. Russland ist eine undemokratische Autokratie, in welcher die Verfassung ständig untergraben und missbraucht wird. Russland ist global ein echtes Übel, bzw Aggressor, und hat kein Interesse an der Weltgemeinschaft. Russlands Politiker sichern sich seit Jahren sehr zweifelhaft ihre eigene Macht. Auch heute werden Menschen noch politisch verfolgt, ganz zu schweigen von der menschenverachtenden Sichtweise auf die LGBT…. Es gibt noch so viel schlechtes mehr.

Lieber Autor, ich kann sehr gut verstehen, dass man das mit russischen Wurzel richtig scheisse findet. Ich würde mich so auch schämen. Aber eher so, wie ich mich als Deutscher für die AFD schäme.
Ganz wichtig: Ich denke genau gleich über die Amerikaner, die sind ein noch grösseres ÜBEL für die ganze Welt und aus dieser Erkenntnis ist es absolut SCHWACH und lächerlich, dass hier mal wieder die Russen als BÖSE dargestellt werden. Aber da geht es wohl nur ums Marketing und die Frage auf welchem Markt man mehr Geld verdienen kann.

Alex Lein
Alex Lein
7 Monate zuvor

Bild Zeitung lässt grüßen. So siehst du auch aus

Danke Siebzig
Danke Siebzig
7 Monate zuvor

Voll easy Pille. Aber mein Style gibts leider nicht für aufgeblasene Luftballons.

Tidal99
Tidal99
7 Monate zuvor

gibt’s das spiel überhaupt in russland? ich finde das auch ein wenig fragwürdig. evt. kann man dann beim nächsten ableger dann wählen ob man als russe oder ami die kampagne absolvieren möchte… ^^ marketing-technisch wäre dies jedenfalls clever, aber halt auch aufwendig…

mordran
mordran
7 Monate zuvor

Kann ich absolut nachvollziehen, das ganze passiert ja in anderer Form auch in der aktuellen Tagespolitik. Infinity Ward ist halt ein amerikanisches Studio, es hätte ihnen besser zu Gesicht gestanden den Dreck vor der eigenen Tür zu kehren. Da gäbe es genügend für ein „Abendfüllendes“ Programm.

Sunface
Sunface
7 Monate zuvor

Bin kein Russe aber ich kann dich verstehen. Und ich will gar nicht wissen wieviele Idioten sich nun mit ihrerer Meinung über Russland bestätigt sehen.

Chris
Chris
7 Monate zuvor

Homophobie, die Annektion der Krim, russische Soldaten die im „Urlaub“ sich mit den Fallschirmen und Panzern „verfahren“ bzw fliegen, das Abstreiten der offensichtlichsten Kriegsverbrechen (MH-117) mit den irrsinnigsten Behauptungen das alles ist Russland in der Gegenwart.

Wenn ihr nicht gebasht werden wollt wie damals in den 90ern, hört auf einen Präsidenten zu wählen der sich verhält wie in den 80ern.

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Ich glaube, du hast die Kern-Aussage des Textes nicht verstanden. Ich habe überhaupt nichts gegen ein „Feindbild Russland“ in Spielen. Genau so habe ich nichts gegen Gesellschaftskritik oder selbst politische Messages in Games.

Das einzige, was ich mit dem Text zum Ausdruck bringen will, ist, dass Call of Duty mit der Story vom neuen Modern Warfare den Bogen in meinen Augen einfach überspannt hat – und zwar so weit, dass selbst jemand, der zwar in Russland geboren ist, aber dort seit fast 30 Jahren nicht mehr lebt und vieles, was dort passiert, ebenfalls sehr kritisch sieht, es trotzdem als beleidigend, verletzend und teils verstörend empfindet. Und das ist einfach schade. Modern Warfare hatte hier Grauzonen versprochen, liefert aber eindeutiges Schwarz-Weiß.

Nochmals – ich sage nicht, dass Russland ein Unschuldslamm ist. Aber die Amerikaner sind das auch nicht, werden aber trotzdem als „edle Ritter und Schutzengel“ dargestellt. Ich sage nur: rechtsfreie Räume wie Guantanamo, Folter, Angriffskriege ohne Beweise ohne und ohne UN-Mandat, gezielte weltweite Tötungen mit Drohnen ohne jegliches Gerichtsverfahren und unter Inkaufnahme von Kollateralschäden in komplett fremden Ländern weit außerhalb der US-Rechtsprechung – ich könnte jetzt beliebig weit fortfahren. Das findet aber null Berücksichtigung, Russland wird aber gleichzeitig als das größte Übel der Gegenwart dargestellt.

Ich sage nicht, Russland ist gut oder böse oder die USA sind gut oder böse. Darum geht’s mir absolut nicht. Ich sage, es ist diesmal mit dem Bashing geschmacklos übertrieben, pauschalisierend und sehr einseitig. Und zwar soweit, dass es mich und auch einige andere erstmals überhaupt im Leben stört. Denn Russland und auch die USA sind weitaus mehr als nur der amtierende Präsident und seine Politik.

Chris
Chris
7 Monate zuvor

Ich finde die Erwartungshaltung einen CoD Titel zu spielen und von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Spezialeinheiten der USA“ auszugehen etwas naiv.

Erwartest du bei Rambo Filmen auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Geheime CIA Einsätze“ ?

CoD zeigt, dass Krieg Scheisse ist und ja, die Russen sind in dem Titel (mal wieder) der Buhmann.
Willkommen in der Welt der Deutschen. Die sind in so gut wie jedem 2. WK Titel die bösen Monster.

Dass die Amis keine Unschuldslämmer sind versteht sich eh von selbst, für mich ist Russland trotzdem das größere Übel da sie globale Desinformationskampagnen erst so richtig salonfähig gemacht haben und damit einen erheblichen Beitrag geleistet haben, dass Idioten wie Trump an die Macht kommen weil keiner mehr weiß was er glauben soll.
Für mich eines der größten Verbrechen an der Menschheit der letzten Jahrzehnte.

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Das habe ich tatsächlich erwartet, ja. Weil sie eben Grauzonen und Realität angekündigt haben. Es sollte kein Schwarz-Weiß mehr geben. Doch genau das haben wir bekommen. Und wer die Desinformationskampagnen salonfähig gemacht hat – also darüber lässt sich echt streiten (Massenvernichtungswaffen im Irak, oder schon zu Zeiten der Kommunisten-Hetze) wink Aber machen wir mal Cut an dieser Stelle. LG

M.K H.C
M.K H.C
7 Monate zuvor

Sven wir leben nunmal in der Westliche Einflusssphäre, die Araber heulen auch rum, das sie als Terroristen und rückwärtsgewandt dargestellt werden. Die Türken heulen auch rum, das ihr Land wegen Erdogan schlechter dargestellt werden als es tatsätzlich ist. Wir bekommen von unseren Mainsteam Medien halt das Vorgezeigt, was die Elite und Journalisten uns zeigen wollen. Aber ich bin mir 100% sicher, das in Russischen,Türkischen oder sonstwas Medien, die Westliche Welt auch nicht besser davon kommt. Man braucht sich nur nur Sputnik,RT Deutsch oder Deutschtürkische Medien angucken, da wird ein Bild von Europa/Deutschland gezeigt ob hier alle Faschisten wären und lassen die Bevölkerung gegeneinander aufhetzen. Wie gesagt nimm es nicht Persönlich und Geniße das Spiel. Wo Ich Battelfield 1 gespielt habe, hat man in der Story die Türken auch als Böse und Affen dargestellt und Engländer als Engeln die Naheosten befrieden.
Bekommen wir jetzt auch in der Zukunft von Türken,Araber,Chinesen,Amerikane und Deutsche auch ein Artikel? Wie böse denn die Westliche Spielemacher einige Länder darstellen? Interessantes Artikel, aber es gehört nicht hier her.

@Mein MMO ist in erste linie ein Spiele Magazin und kein Politik Magazin oder dürfen morgen auch hier Deutsche,Türken,Chinesen ein Artikel schreiben, wie böse doch sie Dargestellt werden in Spielen oder darf das nur Sven weil es um Russland und sein Land geht ? Verstehen kann ich ihm, fühle auch mit ihn, aber solche Artikel sind nach meiner Meinung hier fehl am Platz

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

@Mein MMO ist in erste linie ein Spiele Magazin und kein Politik Magazin oder dürfen morgen auch hier Deutsche,Türken,Chinesen ein Artikel schreiben, wie böse doch sie Dargestellt werden in Spielen oder darf das nur Sven weil es um Russland und sein Land geht ? Verstehen kann ich ihm, fühle auch mit ihn, aber solche Artikel sind nach meiner Meinung hier fehl am Platz
—-
Das halte ich grundsätzlich für eine falsche Sicht auf Games. Das wäre Selbstzensur, wenn wir so herangehen würden. Zumal das ja hier kein konstruiertes Thema ist, sondern sich aufdrängt.

Auch im Rahmen eines Kampagnen-Tests wäre es wichtig, darüber zu schreiben, ob die Antagonisten nachvollziehbare Motive haben oder klischeehaft gezeichnet sind.

Das Konzept unserer Seite ist es, dass wir versuchen möglichst unabhängig zu sein von äußeren Einflüssen und das zu machen, was wir für richtig halten und was unsere Autoren und Redakteure schreiben möchten.

Ich finde das immer interessant: Jeder wünscht sich eine „unabhängige Presse“ – aber man möchte schon mitreden, was die schreiben dürfen und was nicht. Das fällt mir immer auf, wenn so kontroverse Themen kommen, dass dann Leute auftauchen, die eigentlich sagen möchten;: „Also darüber dürft Ihr eigentlich gar nicht schreiben.“

Das gilt nicht nur für uns, das sehe ich auch bei anderen Medien. So funktioniert „unabhängig“ halt nicht.

Azghul
Azghul
7 Monate zuvor

ich find ja schon nice das ihr das immer so frei von der leber weg schreibt kann ihn da als deutscher schon vertsehen bin wegen dem ganzen nazie krahm halt schon abgestumpft

und die leute solln mal begreifen das er hier von SEINEM PERSÖNLICHEN EMPFINDEN spricht was relativer nunmal nich sein kann und er is selbst dabei objektiv und differenziert seine fachliche und poerönliche meineung auch in der artikel struktur was will man da bitte mehr

WEITER SOO!!!

Chucky
Chucky
7 Monate zuvor

Mich freuts dass mal nicht wir deutschen die „Bösen “ sind. Sonst wird ja immer auf uns rumgehackt und der Deutsche ist das personifizierte Böse.

Murgen
Murgen
7 Monate zuvor

Nix für ungut aber hast Du dir die Darstellung der deutschen in den letzten 50 Jahren auch so zu herzen genommen? Willkommen im Club.

Weder Russen noch Amis sind Kinder von Traurigkeit und beide haben ihren Dreck am Stecken. Genau wie jede andere Nationalität die in Kriegen aktiv ist oder war.

Nimm COD als das was es ist ein Spiel und Fiktion.

Dave
Dave
7 Monate zuvor

aber war das bei allen filmen und spielen der letzten jahrzehnte nicht schon immer so?

Sir Wellington
Sir Wellington
7 Monate zuvor

Naja, sie wollten den Krieg ja so realistisch darstellen.. da hätten sie sich nicht so aus dem Fenster lehnen sollen. Es ist einfach übertrieben, wie sehr die Kampagne einen schocken soll und dafür werden halt nur die Russen benutzt. Es ist einfach unglaubwürdig. Wäre es ein andere Shooter, bei dem keiner so Behauptungen vor Release stellt und dann solche Szenen in die Story packt, dann könnte man vielleicht auch als Person mit russischen Wurzeln drüber lachen.

Hätten sie es doch wenigstens so gemacht, dass es auch bei den Verbündeten Amerikanern solche Monster geben würde, dann wäre es vielleicht glaubhafter gewesen und hätte als Statement dienen können, aber hey mit den USA (und wie wir wissen auch mit China) legt sich kein Unternehmen an.

Wir als Zocker dürfen unser Medium auch kritisch betrachten und viele Deutsche nervt es doch auch, dass es in WWII Shootern immer um böse 2m Drogen-Nazi-Supersoldaten geht und alle Deutsche böse sind. (Wolfenstein mal außen vor)
Man darf sich an so etwas ruhig stören.

Bekir San
Bekir San
7 Monate zuvor

Ich verstehe nicht wie man ein Spiel so persönlich nehmen kann.
Und überhaupt kannst du persönlich garnicht wissen ob es auf dem Schlachtfeld nicht wirklich so ist.

Lass einfach das Spiel, Spiel sein und lege wenigstens dein Nationalstolz beim spielen ab.
Ich kann diese Nationalismus einfach nicht nachvollziehen.

M.K H.C
M.K H.C
7 Monate zuvor

Ganz einfach in Ländern wie USA,Türkei,Russland ist Patriotismus sehr verbreitet und begleitet von extremen Nationalismus aber eher nach Innen gerichtet als nach außen. Sowas versteht man nicht in West Europa bzw nicht mehr.

Bekir San
Bekir San
7 Monate zuvor

Das ist mir wohl bewusst und trotzdem kann ich diese zurückgebliebene Einstellung nicht nachvollziehen.
Dieses Thema hätte man auf dieser Seite nicht erwähnen müssen

BigFlash88
BigFlash88
7 Monate zuvor

dieser artikel ist wirklich gut geschrieben, danke dafür, hab cod nicht gespielt, die alten mw teile aber schon, und ja ich verstehe die punkte hier voll und ganz die sven aufzählt, was mich hier aber irgendwie schockiert sind die kommentare, er sagte doch nicht dass es falsch ist die russen als die bösen darzustellen sondern dass mann es einfach übertrieben hat. es wäre alles halb so schlimm wenn mann auch amerikanische soldaten beim plündern usw zeigen würde, aber nein die amis sind die strallenden ritter die die bösen dämonen vertreiben

Psycheater
Psycheater
7 Monate zuvor

Naja, mal ehrlich: was Putin da in Syrien treibt ist sicher kein Kindergeburtstag von daher ist die Darstellung sicher überspitzt aber auch nicht an den Haaren herbeigezogen

40kFulgrim
40kFulgrim
7 Monate zuvor

Meinst du wirklich, was dort berichtet wird, ist auch die wahrheit?

Psycheater
Psycheater
7 Monate zuvor

Das können nur die Beteiligten wissen. Aber auf eine Lügenpresse- und/oder Verschwörungstheoriendiskussion hab Ich jetzt keine Lust

40kFulgrim
40kFulgrim
7 Monate zuvor

Auch wieder wahr. Gute Nacht.

M.K H.C
M.K H.C
7 Monate zuvor

Stimmt, aber was ist mit USA mit ihren Kurdischen Rebellen? Treffen die nur böse Jungs und keine Zivilisten? Schau dir mal Rakka/Moussul an, die ganze Stadt würde in schutt und asche gelegt aber kein piep von unseren Medien. Aber wehe die Rusen oder Türken greifen eine Stadt an, sofort kommen Berichte von Leid der Menschen….

Vallo
Vallo
7 Monate zuvor

Bin auch gebürtiger Russe, aber ich muss da nichts wegblenden um es zu genießen. Mir ist es recht egal wie sie dort dargestellt werden. Kommt natürlich auch darauf an wie man zu der Nationalität steht, weswegen ich die Aussage schon verstehen kann. Da könnte man aber auch jedes andere Land hinzufügen und bei der Darstellung würde sich jeder angegriffen fühlen. Von daher ist es mir egal für welches sie sich entschieden haben.

Scaver
Scaver
7 Monate zuvor

Es ist schon ziemlich uncool, wenn man das Gefühl hat, die eigene Lieblingsspiel-Reihe hält einen für einen Arsch.

Bist Du russischer Soldat?

Davon ab… es ist ein Spiel. Da ist es ziemlich egal, ob es realistisch ist in der Story. Es soll am Ende unterhalten und das tut es.
Ob die Story gut ist oder nicht, ist eine Frage des Geschmacks und nicht der politischen Einstellung!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

Ich denke nicht, dass es hier um „politische Einstellung“ geht.

Lootziffer 666
Lootziffer 666
7 Monate zuvor

definitiv ist es politisch…es geht ja genau darum wie die Russen dargestellt werden, und sich der Autor (grob gesagt) deswegen beleidigt fühlt

„Konkret geht es mir um die dämonisierende Darstellung von Russland, die
in meinen Augen fast schon den Charakter einer politischen
Schmutzkampagne erreicht, die mit der Realität nur wenig gemein hat.“

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Ich denke, dass ich verstehe worauf du hinaus möchtest. Und ja, vielleicht ist es so. Aber angenommen es ist nicht so – wen darf ich denn als Antagonist aufrufen um nicht in Verdacht zu geraten politisch zu sein, wenn ich mich dennoch an der Realität .. naja … zumindest orientieren möchte? Island? Australien?

Die Deutschen fallen wohl raus, dass wäre auch irgend wie zu Klischeehaft. Die Briten? Mh das wohl auch. So wie alle ehemaligen Kolonialmächte, alle Länder Afrikas, China, Japan, Mexiko, Chile, Kuba… mh es ist nicht so einfach grin

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

Mittlerweile sind die typischen Bösewichte ja Klima-Aktivisten, die sagen: Die Welt ist zu voll, wir müssen einen Großteil der Bevölkerung auslöschen, damit die Menschheit überleben kann.

Das ist heute eigentlich der „typische“ Bösewicht. (King’sman I)
Oder Drogen-Kartelle/Organisiertes Verbrechen. (King’sman II)

Azghul
Azghul
7 Monate zuvor

Das ist heute eigentlich der „typische“ Bösewicht. (King’sman I)
Oder Drogen-Kartelle/Organisiertes Verbrechen. (King’sman II)
—————————————————————–

*hust* Ghost Recon *hust*

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

Wenn ich einen Film schau und da finde, dass Charaktere eindimensional und klischeehaft gezeichnet werden – ist das für mich keine politische Einschätzung.

Hier in dem Fall gut, spielt es mit rein. Aber generell wie ich den Artikel lese, ist es auch ein typisches Bösewicht-Klischee.

Ich seh das häufig, wenn in US-Filmen aktuell Araber/Terroristen dargestellt werden. Die sind dann auch oft bis zur Karikatur überzeichnet.

Also aus meiner Sicht: Wäre die Kritik an sowas eher eine erzählerische.
Ich geb aber zu: Aus der Sicht von Sven hat das dann auch eher eine politische Komponente.

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Nein, ich bin kein russischer Soldat, ich war sogar lange Zeit ein deutscher wink Nichtsdestotrotz habe ich nicht vergessen, wo ich herkomme. Und fast meine ganze Verwandtschaft war oder ist dort beim Militär gewesen. Und keiner von denen ist so, wie es im Spiel dargestellt wird. Und das tut mir persönlich halt weh. Deshalb ist es auch ein Meinungsartikel. Und über Meinungen lässt sich bekanntlich streiten wink LG

DerJoker
DerJoker
7 Monate zuvor

Kann mir gut vorstellen wie sich das anfühlen muss. Das dort eventuell die Russen allgemein so schlecht dargestellt werden ist halt schwierig. Das ist wie mit so vielen Themen in der Welt das man alles und jeden über einen Kamm schert.

Das die russische Regierung und deren Politiker um Putin rum nicht ganz koscher sind ist aber wohl recht klar.
Wenn Anti Putin Leute in anderen Länder durch KGB artigen Methoden verletzt oder getötet werden, dann ist es schwierig zu glauben das die russische Regierung damit nichts zu tun hat.
Wenn in Syrien 4 Krankenhäuser ihre Koordinaten an die UN weiter geben, damit sie nicht zufällig von bomben getroffen werden und dann nur 1 Tag später 3 der 4 Krankenhäuser durch russische Jets mit Bomben zerstört werden, dann ist es auch dort schwierig zu glauben das Putin nichts davon wusste.
Die Türkische Offensive gegen die Kurden wo einzig und allein jetzt Russland profitiert hat.

Ich würde nicht alle Russen verurteilen aber die Regierung um Putin zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall.

Mal ganz davon ab, egal ob die Story gut ist oder so. Ich bin der Meinung es hätte nicht sowas gebraucht wie mw das jetzt macht. Wer nicht weiß wie (kein Adjektiv passt hier rein) Krieg ist wird es durch die Story wahrscheinlich auch nicht realisieren.
Meiner Meinung nach wurde diese ganze PR nur benutzt um die maximale Aufmerksamkeit zu bekommen, die Mw gar nicht nötig hat.

So Spiele wie Life is Strange, RDR2, The walking dead und noch zig mehr hatte bestimmte Momente die mich geschockt haben. Aber nicht weil sie extrem brutal waren, sondern weil es eher Zwischenmenschliche Dinge waren (Leute die die Spiele gespielt haben, wissen eventuell welche Momente ich in den Spielen meine) die mich schockiert haben und worüber ich mir im Nachhinein noch Gedanken gemacht habe.

Ps: Ein Spiel was ganz gut zeigt wie Krieg ist und war ist immer noch „The Valient Hearts“ ohne massive, brutale Momente. Sondern mit Fakten und schon eher dokumentarische Art.

M.K H.C
M.K H.C
7 Monate zuvor

Genau hier kommt der Widerspruch, was auch der Sven meint mit Westliche Sicht. Von welche Kurden srpichst du? Es sind eine Kurdische Rebellen, die ihre Chance sahen um von Syrien abzuspalten mit hilfe der USA, genau diese Rebellen die in der Türkei oder Iran auch anschläge verüben wie IS.

Von welche Kurden sprichst du? Es gib Kurden die in Assad Regierung sind. Es gibt Kurden und gerade nicht sehr wenige, die hinter Erdogan sind und deren Partei. Es gibt die Irakische Kurden die sehr enge Beziehung haben zur Syrien,Türkei,Iran. Von welche „Kurden“ also? Wenn die Nato in Afgahnistan bombadiert redet man auch nicht von Afgahnen sondern von Taliban.

Seska Larafey
Seska Larafey
7 Monate zuvor

Ich hoffe die Feuerwehr Wache ist heute gut besetzt und auch morgen (oder am Wochenende. Kommt darauf an wie die Schwellbrände hier sich halten)

Phil
Phil
7 Monate zuvor

Darf man zynisch sein? Wären Bilder aus Syrien besser?

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Ich sag es mal so: In Syrien (unabhängig davon, was dort passiert) ist Russland die einzige ausländische Macht, die auf offizielle Bitte einer durch die UN anerkannten Regierung dort operiert. Im Gegensatz zu den Amis, der türkischen Armee, die im Prinzip allesamt Invasoren sind. Von den Rebellen-Gruppierungen will ich gar nicht erst anfangen. Und natürlich ist dort Krieg und es passieren schreckliche Dinge und die Russen sind bei Weitem keine Unschuldslämmer. Diese Dinge passieren aber genau so in Kriegen ohne die Beteiligung Russlands. Da kannst dir Bilder aus Afghanistan, Lybien, dem Irak anschauen. Überall dort, wo der „Gute Westen“ seine Demokratie verbreitet hat. LG

Phil
Phil
7 Monate zuvor

Das sollte kein Russenbashing sein das liegt mir fern und was da wirklich abgeht können wir eh nicht beurteilen.

Mir ging es darum das mir fiktive Bösewichte ob Russen Nazis Al Quaidas mir zig mal lieber sind als die Realität, das was da in CoD passiert habe ich nächste Woche nach zig Multiplayerrunden wieder vergessen, da sind echte Bilder etc doch schon was ganz anderes und bleibt hängen, scheiß egal welche Flagge auf der Bombe ist.

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Klar, da hast du absolut Recht.

Scaver
Scaver
7 Monate zuvor

Die Amis und Co. sind keine Invasoren! Sie kommen zwar nicht auf Bitten der Regierung, sondern auf Bitten des Volkes!

Diese Dinge passieren aber genau so in Kriegen ohne die Beteiligung Russlands. Da kannst dir Bilder aus Afghanistan, Lybien, dem Irak anschauen.

In Afghanistan hätte es ohne die Russen gar keinen Krieg gegeben. Wollen wir ja mal nicht vergessen, was die Russen da in den 80er Jahren angestellt haben.
Ohne die Unterstützung der Putschisten durch die Russen, hätten die USA und die NATO nicht deren Gegner unterstützt und al-Qaida und Co. wären nie eine Bedrohung geworden. Und so hätte es auch den Einmarsch der USA in Afghanistan gegeben.

Das ist kein Angriff auf Russland oder die Russen, aber wenn man einem Land irgendwelche Ereignisse vorhält, dann sollte man auch beachten, WER damit angefangen hat. Und das war unbestreitbar Russland!

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Pass auf, ich werde hier jetzt wie gesagt keine Polit-Diskussion führen. Aber nur nochmal zu deinem Einwand:

Selbstverständlich sind das Invasoren, wenn sie gegen den Willen und ohne Erlaubnis einer international und offiziell anerkannten Regierung in einem fremden Land sind. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vom syrischen Volk eine Bitte oder eine Petition oder eine Volksabstimmung oder ähnliches gab, dass die Amis sich dort beteiligen wink Stell dir vor, morgen sagt jemand, das mexikanische Volk hat Russland um Hilfe gebeten smile Und du weißt hoffentlich, dass die Rebellen-Gruppierungen, mit den die USA dort in Syrien kooperieren, sogar auf deren eigener Terror-Liste stehen und die Kooperation nur zustande kam, weil sie das kleinere Übel und nützlich gegen den IS waren.

Und zu Afghanistan: Wenn du schon so daher kommst, dann hol mal ein wenig weiter aus. Du weißt schon, warum Afghanistan Graveyard of Empires heißt? wink

ST_Zeno94
ST_Zeno94
7 Monate zuvor

Du legst es dir aber schon schön zurecht! Von der UN anerkannte Regierung! Assad hat eine beginnende Demokratiebewegung in Syrien brutal erstickt und es islamistischen Terroristen erst möglich gemacht sich in Syrien festzusetzen. Putin nutzt die Lage für sich aus um einen Stützpunkt am Mittelmeer zu haben. Er agiert bestimmt nicht aus humanitären Gründen. Ohne Putin wäre der Schlächter und Massenmörder Assad schon längst weg. Wenn man so will, kann man auch sagen Putin hat das Sterben in Syrien verlängert. Vergessen wir auch bitte nicht die Ukraine und die völkerrechtswidrige Anektion oder besser Invasion der Krim. Dass die westliche Welt ein so schlechtes Bild von Rußland hat , hat eben auch mit dem Verhalten der russischen Regierung zu tun. Sie geht ja auch selbst mit dem eigenen Volk nicht gut um. Stichwort Homosexualität, Presse-und Meinungsfreiheit, etc. Unliebsame Journalisten werden dann mal auch schnell um die Ecke gebracht. Nicht alles ist Lügenpresse! Wenn dich das Russenbashing so stört setze dich doch dafür ein, daß Russland in der westlichen, demokratisch orientierten Welt wieder mehr positiv wahrgenommen wird. Im Moment liegt es doch an Putin die Türen auf zu machen für den Westen. Aber daran hat er leider kein Interesse.

M.K H.C
M.K H.C
7 Monate zuvor

Sind die USA und deren Kurdische Verbündete besser? Man missbraucht den IS um sich ein Land zu klauen, die ganz klar die souveränität von Syrien verletzt und vertreibt Araber in Städten um ein Kurdischen Satelliten Staat aufzubauen, die Pro USA ist. Was am ende fehlgeschlagen ist dank der Türkisch/Russiche Abkommen. Die Städte in Rakka und Mousil sehen schlimmer aus als die von Russen und Türken „befreite“ Gebiete. Ich will das alles nicht gutheißen. Aber wenn Westliche Bomben fallen heißt das Befreiung und Zivilisten tote werden klein geredet aber umgekehrt macht man auf Moral und empörung.

ST_Zeno94
ST_Zeno94
7 Monate zuvor

Nein, die USA sind nicht besser. Schon gar nicht seit der Politclown Trump das Sagen hat. Ohne den Einmarsch der USA im Irak gäbe es keinen IS. Aber das ist nicht das Thema. Das Thema in diesem Artikel ist Rußlandbashing und das Bild Russlands in der Welt. Und ich sage dass für Russland viele Türen im Westen offen stehen und es Russland selbst in der Hand hat seinen Ruf zu verbessern. Wo Willi ist ist auch ein Weg. Die bösen Nazi- Deutschen haben es auch geschafft ihren Ruf in der Welt wieder zu verbessern. Wobei sie gerade innenpolitsch dabei sind Diesen wieder zu gefährden. Aber Demokratie ist gefährlich für Autokraten und Oligarchen. Woran erkennt man u.a. Diktatoren? Sie ändern ihre Landesverfassungen um an der Macht zu bleiben. Siehe Türkei und Rußland. Wieviele Amtszeiten hatte Putin?

Kaprima
Kaprima
7 Monate zuvor

Guter Artikel.
Typisch Amis.. Die denken oft nicht so weit wenn es um solche Themen geht.

Scaver
Scaver
7 Monate zuvor

Wieso auch? Es ist ein Game. Irgendwer muss der Böse sein. Und Historisch war das Feindbild der USA immer „der Russe“ oder irgendwann auch mal „die Nazis“.
Wäre es futuristischer, wäre der Feind vom Mars oder noch weiter weg.

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Ich weiß nicht.. ich finde keine gefallen an diesen plumpen und konstruierten Oberbösewichten, bei denen ich mich immer Frage… hey, wer bitte will für jemanden arbeiten, der alles um sich herum verbrennt und alles runter zieht.

Ich finde Charaktere als Antagonisten viel spannender, wenn diese Tiefe aufweisen und einer inneren Logik folgen, die man selbst auch auf einer gewissen Ebene verstehen könnte. Jemand der einfach nur Schurkereien um der Schurkerei Willen betreibt ist für mich kein passender Antagonist. Außer vielleicht für Märchen.

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Mh ich glaub nicht, dass es so fern der Realität ist. Ich glaube, man sollte ich nur frei davon machen, dass es die Russen oder sonst wer ist. Es sind alle. Krieg bleibt immer gleich, egal wer ihn führt.

Als die USA in Vietnam oder das zweite Mal im Irak war, haben die privaten Sicherheitsfirmen wie Blackwater oder das Militär selbst krasse Dinge abgezogen. Und das sind nur die Dinge die bekannt wurden.

Ob das nun die USA, Russland, China, Frankreich oder wer auch immer ist, es ist immer der selbe Bums, nur in anderen Farben eingewickelt.

Seska Larafey
Seska Larafey
7 Monate zuvor

Als die USA Fluchtartig Süd-Vietnam verlassen haben, wenn haben Sie dort zurückgelassen? Ist fast so wie heute in Syrien.

Nazi Deutschland ist auch in den vorwürfen hier zu erkennen

Der Bösewicht hier ist eine summe von vielen aus der Vergangenheit auf ein Land zusammengezogen

Rambo würde sich freuen smile

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Wer in Kategorien wie Gut und Böse denkt, der hat es eh noch nicht verstanden und wird es vermutlich auch nicht mehr.

Scaver
Scaver
7 Monate zuvor

Ne, bei deiner Aussage hast Du es eher nicht verstanden und wirst es vermutlich auch nicht!
Es ist nicht schlimm in Gut und Böse zu denken, ganz im Gegenteil. Denn es ist nur eine Erweiterung/Steigerung von Richtig oder Falsch. Ohne das wären Gesetze wirkungslos!

Man muss nur immer bedenken, dass Gut und Böse oft eine Frage der Perspektive sind. Was für den einen das Gute ist, ist für den anderen das absolute Böse und umgekehrt.

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Lass mich raten, du gehörst zu den „Guten“ und triffst so mit die „richtigen“ Entscheidungen ? ;D

Corbenian
Corbenian
7 Monate zuvor

Gut ist die Steigerung von Richtig, Böse die Steigerung von Falsch – und je nach Perspektive dreht sich das Ganze? Steile These. Vor allem, weil du selbst sagst, dass ohne diese Logik „Gesetze wirkungslos“ wären.

Deiner Logik folgend ist unsere Polizei also böse und tut das Falsche, sofern man eben eine Person ist, die gestohlen hat, Körperverletzung begangen hat, etc.. Krass. Einfach nur krass.

Entweder du bist ein Troll oder man könnte vermuten, der „schwarze Block“ sind in deinen Augen „die Guten“.

Sarakin
Sarakin
7 Monate zuvor

Naja welche Militärische Großmacht hat in den letzten 50 Jahren eine Annexion durchgezogen? Das was Russland da abgezogen hat, ist nicht die feine englische Art.

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Öhm, wollen wir mal nicht damit anfangen, wer welche Invasions-Kriege ohne jegliche Beweise oder Zustimmung angefangen hat und wohin das geführt hat????Massenvernichtungswaffen im Irak sag ich nur, etc.. Ich sag nicht, Russland ist ein Unschuldslamm. Aber nicht schlimmer als die USA und schon gar nicht so überspitzt, wie es hier dargestellt wird. LG

Scaver
Scaver
7 Monate zuvor

Sicher, die USA sind in den Irak einmarschiert und die Gründe waren am Ende haltlos.
Fakt ist aber: Weder der Irak, noch Afghanistan oder noch sonst irgend ein Land wurde von den USA annektiert.

Russland nicht schlimmer als die USA… sicher eine Frage der Perspektive. Ich denke schon, Du siehst es anders. Ich sehe es so: Deutschland hat nie durch die USA gelitten, durch Russland hingegen… muss ich echt die DDR erwähnen?

Aber sorry, ich klinke mich hier aus. Ich habe nichts gegen Russland oder die Russen… nur etwas gegen die Regierung!

Alzucard
7 Monate zuvor

Sven starte mal koop ^^

Sven
Sven
7 Monate zuvor

Ich weiß. Wenigstens ein bisschen was. Aber Artikel bezog sich ja auf die Kampagne und die Story dort. Aber selbst im Coop. Klar, geht natürlich nur in Russland, dass man eine ganze Stadt an Terroristen verliert. Und nur russische Generäle verlieren immer Kontrolle und Verstand und tun, was sie wollen????????Und nur russische Truppen werden abtrünnig und verhelfen Terroristen praktisch zu Gigtgas. Weil das Zeug da natürlich wie auf dem Sperrmüll rumliegt. Ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will????LG

Dion00
Dion00
7 Monate zuvor

Kurz OT:
Bei mir funktioniert Koop nicht. Ich soll AddOn/ Dlc installieren, werde dann auch direkt zum Runterladen im Store weitergeleitet aber da steht bereits installiert.
Kann mir jemand weiterhelfen?!
Danke vorab für die Hilfe

Kuba
Kuba
7 Monate zuvor

Guter Artikel der einen zum Nachdenken bringt.
Ich als Osteuropäer kann deine Sichtweise absolut verstehen und finde den Artikel und die Behandlung der Thematik absolut respektabel.
Die Frage die für mich aufkommt da es sich ja um ein fiktives Szenario
handelt, wie wäre die Resonanz wenn es umgekehrt sein würde (sozusagen Böser Ami, lieber Russe), wie wäre die Wahrnehmung der Leute, bzw. der Presse, hätte so ein Game überhaupt eine Chance?

Markus Silec
Markus Silec
7 Monate zuvor

Hm ich persönlich habe jetzt nicht Russland als den Bösewicht empfunden… Mir kam es eher so vor das Barkov und das ihm unterstellte Militär über die Stränge geschlagen haben und das nicht auf Grund von befehlen aus Russland sondern einfach weil Barkov nicht ganz richtig im Kopf ist. Aber kann auch sein das es nur mir so vor kam…

clenkz
clenkz
7 Monate zuvor

Ist halt nurn Spiel ne wink

Alzucard
7 Monate zuvor

Klar, aber trotzdem ist es schwarz weiß udn wie der Autor geschrieben hat, dass sollte es halt nicht sein.

clenkz
clenkz
7 Monate zuvor

Es ist einfach fiktion, wer da mehr rein interpretiert, will auch mehr rein interpretiern.

Lootziffer 666
Lootziffer 666
7 Monate zuvor

alles mit „is nur fiktion“ abzustempeln scheint mir doch etwas zu einfach mMn.
rein theoretisch hast du ja Recht…natürlich kann man sich alternative Geschichten einfallen lassen und rausbringen…aber an einem gewissen Punkt fragt man sich dennoch ob das Ganze nicht in irgendeiner Weise politisch motiviert ist.
Muss man sich wegen diesem Beispiel hier beleidigt fühlen? schwer zu sagen.

Ich bin kein Russe, aber wenn ich ein Game zocken würde wo (in einer heutigen, fiktiven Welt) nur biersaufende, nörgelnde Deutsche zu sehen sind, die Ausländer verkloppen und Fleisch fressen wie Oger….dann wäre ich, je nach dem, auch etwas verstört.
Es sei denn, mir wird genau erzählt warum sie so dargestellt werden…zum Beispiel ein alternatives Universum.
Muss halt irgendwie Sinn machen.

Insane
Insane
7 Monate zuvor

Warum musste ich kurz an eine Doku über Mallorca denken? Mhhh ich weiß es auch nicht.

clenkz
clenkz
7 Monate zuvor

Moin Moin.

Ich akzeptiere eure meinung und schön das eine kleine Diskussion entstanden ist. Mein Standpunkt ist einfach der, das ich finde wenn sich etwas aus einem Buch oder Spiel Fiktion jeglicher art mit der Wirklichkeit vermischt muss man damit vorsichtig sein, das ist genau dieses Ard Zdf denken ala Egoshooter machen Killer aus den leuten. Es ist mir Klar das wenn jemand Russe ist und er die Story sieht die „gegen ihn schießt“ sich getriggerd fühlt aber fühle ich mich als Deutscher jetzt schlecht, weil ich in etlichen cod teilen vorher nen Haufen Deutscher Kaputt geschossen hab ? „die waren nicht alle böse“ Nein, denn da war es cool das waren die „Nazenbären“ „hoffe reicht als filter^^“, Spielen wir den gedanken weiter, kann ich auch argumentieren aber die hatten ja auch alle familie etc und wollten nur überleben. Ich will mit den Beispiel nur zeigen, was ich im endeffekt daraus mache, passiert alles in meinem Kopf und da unterscheide ich einfach zwischen Virtueller/Realer Welt.

Und natürlich wenn die Autoren der Story sich hinstellen und ausführlich berichten wieso die Seite so ist wie sie ist. Ich kann euch alle den neuen Joker film nur empfehlen, sieht man das die auch für ihre Richtige Sache Kämpfen. Man muss halt den Blickwinkel ändern um zu verstehen was mir jemand zeigen/sagen will.

Es gibt kein gut und Böse es sind alles nur sichtweisen einzelner Person.

und ja auch dieser Kommentar ist aus meiner sichtweise muss nicht jeden gefallen. Reicht wenn er für mich gut ist smile dennoch sollte man die anderen auch respektiern und mehr hab ich dazu eigentlich nicht mehr zu sagen. Peace!

Corbenian
Corbenian
7 Monate zuvor

Ist halt nurn Buch ne…
Ist halt nurn Film ne…

So könnte man jede Hetzschrift, Propagandafilm etc. verharmlosen und salonfähig machen.
Ich verstehe deinen Einwand schon, dass man evtl. nicht zu viel hinein interpretieren sollte – aber Videospiele haben heutzutage eine unglaubliche Reichweite (v.a. auf die Jugend und somit auf den zukünftigen Zeitgeist).

Die Judenhetze ist meist auch eher unterschwellig, so nebenbei, manchmal als Witz, manchmal als Randkommentar – und dieses Gift frisst sich in die Köpfe und erzeugt schließlich nur Hass. Aber ist halt nurn Buch ne…

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