Hacker stören beliebtes MMORPG aus Deutschland, der Entwickler sagt: „Lustig, dass das immer nach einer Bann-Welle passiert“

Hacker stören beliebtes MMORPG aus Deutschland, der Entwickler sagt: „Lustig, dass das immer nach einer Bann-Welle passiert“

In Albion Online waren die Server am Wochenende zeitweise offline. Der Grund dafür war eine Hacker-Attacke und die Entwickler glauben, den Angreifer zu kennen.

Was war das für ein Angriff? Die Spielserver von Albion Online waren am Wochenende von einer DDoS-Attacke betroffen. Das MMORPG, hinter dem die Sandbox Interactive GmbH aus Deutschland steht, verzeichnete zeitgleich extrem viele Anfragen auf ihren Spielservern, unter deren Last diese zusammenbrachen.

Der Grund dafür war eine sogenannte DDoS-Attacke, bei der Hacker mit hunderttausenden oder gar Millionen von Geräten zeitgleich Server angreifen, in dem diese mit Anfragen bombardiert werden. Die Attacke kann meist zügig vonseiten der Betreiber der Server abgeblockt werden.

Der Angriff auf die Server von Albion Online hielt etwa einen Tag an. Während dieser Zeit konnten viele Spieler sich jedoch nicht in das MMORPG einloggen und bekamen immer wieder Fehlermeldungen. Die Entwickler haben aber schon eine Idee, wer dahintersteckt.

Der Zeitpunkt ist auffällig

Wer soll hinter den Angriffen stecken? In einem Update auf AlbionOnline.com haben die Entwickler immer wieder Updates zu den Serverproblemen gegeben. Dort findet sich auch ein möglicher Schuldiger, der hinter den Angriffen steckt. Community-Manager „TinyHamsterHat“ schreibt dort: „Lustig, dass diese Dinge immer auf große RMT-Banwellen zu passieren scheinen…“

Der Community-Manager verrät also, dass sie wohl erst vor Kurzem eine neue Bann-Welle durchgeführt haben, die Accounts betroffen hat, die am RMT beteiligt waren. RMT steht für „Real-Money-Trading“ also Echt-Geld-Handel, der in Albion Online wohl vor allem durch Farmbots betrieben wird, die Ressourcen, Monster oder Dungeons farmen und die Items dann gegen Echt-Geld verkaufen.

Die Hacker, die hinter den Attacken stehen, könnten also von der neuen Bann-Welle stark betroffen sein und entsprechende finanzielle Verluste erlitten haben. Der Angriff auf die Server könnte eine Rache-Aktion darstellen, wohl um sich für die Bann-Welle zu rächen. Ob die beiden Ereignisse aber wirklich zusammenhängen, ist unklar.

Was muss ich zu Albion Online wissen? Das MMORPG aus Deutschland gibt es schon seit 8 Jahren und ist gerade wohl so erfolgreich wie nie zuvor. Erst 2024 knackte man den neuen Spielerrekord und sein All-Time-Hoch. Etwas, das viele neue MMORPG nach der Veröffentlichung nie wieder schaffen.

Seit dem Release 2017 ist das MMORPG stetig gewachsen und hat mit neuen Inhalten immer mehr Spieler begeistert und will das auch noch in Zukunft tun. Was den Erfolg des MMORPGs ausmacht und warum es im Gegensatz zu vielen anderen erfolgreich wurde, erfahrt ihr hier: „Größer, mutiger und lebendiger als je zuvor“ – MMORPG aus Deutschland schafft das, woran die Konkurrenz scheitert

Quelle(n): albiononline.com, mmorpg.org.pl
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Chaosdoktor

Unabhängig vom eigentlichen Thema: ich finde es so schade dass AO auf Ganking setzt.. Das Spiel macht echt Spaß und ist auch am Tablet spielbar aber da ich auf Ganking keinen Bock hab ist es uninteressant 😞

EsmaraldV

Ich finde es schade, dass du ein Sandbox-MMO aufs Ganking reduzierst. In AO hast du relativ viele Freiheiten und die Möglichkeiten sind sehr breit aufgestellt. Es gibt definitiv mehr zu tun als den ganzen Tag zu ganken.

Schau dir vielleicht mal ein paar Videos an über die diversen Optionen und Möglichkeiten – wenn dir denn das Spielprinzip grundsätzlich gefällt, dann kann ich dir nur empfehlen am Ball zu bleiben!

Yoma

Grad AO hat etliche Mechaniken um Ganking zu reduzieren, im Gegensatz zu vielen anderen PvP Games.

Toranes

Könnte auch daran liegen, dass das Spiel nun komplett auf p2w gewechselt ist und das Echo der Community entsprechend durchgehend negativ war.

EsmaraldV

Wo hast du dir denn diese Falschinformation hergeholt???

Albion online hat seit 8 Jahren das selbe Spielprinzip – und das mit Erfolg.
Die Stimmung ist negativ??? Das Gegenteil ist der Fall. Durch diverses Feedback und Anpassungen wird das Spiel Casuals und Solo-Spielern zugänglich gemacht und erfreut sich steigender Beliebtheit.

Auch dein P2W-Vorwurf ist fraglich: Man hat Vorteile, das will ich gar nicht abstreiten – diese Vorteile sind aber auch durch relativ wenig aber gezielten Einsatz erspielbar. Hinzukommt, dass skill eine relativ große Opponente in AO spielt.

Hier zu sagen “AO setzt komplett auf P2W” ist einfach nur erstunken und erlogen, mehr nicht – der Erfolg gibt dem Spielprinzip recht.
Eine DDOS-Attacke wg. dem Spielprinzip??? Sehr weit hergeholt…👏

Toranes

Falschinformation? Kann es sein, dass du noch nicht mitbekommen hast, dass man nun auch Lernpunkte für Echtgeld kaufen kann? Darauf gab es ein massives negatives Echo. Das System hinter den Lernpunkten wurde ja auch verändert, man bekommt nun 500% mehr Ruhm bei allem was man macht, sofern man Lernpunkte hat. Das leveln von allem im Spiel geht so sehr viel schneller.

Ja es gab diverse Anpassungen für Casuals und Solo-Spieler. Diese sind in meinen Augen auch ziemlich gelungen. Dann kam aber ein Event bei dem sehr viele größere Streamer, z.B. Metashi für Albion werben sollten und gleichzeitig die Lernpunkte für Echtgeld… Die Gier der Entwickler kennt scheinbar keine Grenzen.

P2W Vorwurf fraglich? Man hat Vorteile? Du kannst Dir mit Echtgeld die Ingame Währung und nun auch extrem beschleunigten Fortschritt kaufen, bzw. musst viel viel weniger spielen als jemand der nur 12 Euro im Monat für Premium zahlt. Das ist für dich kein P2W??

Skill spielt eine große Rolle in Albion? Das kannst du nicht Ernst meinen. Es gibt in diesem Spiel NICHTS zu skillen. Es gibt KEINE Rotationen und KEINE Klassenmechaniken. Alles basiert nur auf dem Gear. Kaufst du von Waffe X eine Stufe 4.3 Variante oder eine 6.3 hast du einen riesen Unterschied. Es werden alle Werte deutlich besser. Bei Rüstungen genau das gleiche. Wenn man deutlich besser ausgerüstet ist, hat man auch viel bessere Chancen zu gewinnen.

Albion ist ein tolles sandbox und grind game, das Spiel lebt vom grind. Trotzdem ist es kein Skill based game. Content an denen es am ehesten auf etwas skill ankommt sind Gruppenkämpfe.

Leben, Rüstung, Resistenzen, Energie/Manareg ALLES wird besser wenn die Stufe der Ausrüstung höher ist…Inwiefern kommt es auf Skill an wenn du mit 4.3 Ausrüstung 2300 Leben hast und der Gegner mit 6.3 3000? Achso und der Typ macht auch noch unterm Strich 20-25% mehr Schaden und bekommt viel weniger Schaden.

Klar es gibt Waffen/Rüstungen die andere “builds” besser oder schlechter countern, das wird aber umso unwichtiger je höher die gearscoredifferenz ausfällt.

koron
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Koron
Yoma

Was ich aber auch nicht verstehe warum man nicht kontinuierlich bannt, statt Bannwellen zu machen.

CHAOS2213

Möglicherweise um Anti-Cheat-Systeme schwerer durchschaubar zu machen.

Denke aber eher dass durch ein Update des Anti-Cheats viele auf einmal auffallen und dadurch eben die Bannwelle entsteht.

Chaosdoktor

Trifft auf AO eventuell nicht zu aber bei Spielen wie wow zum Beispiel müssen die Betreiber der Bots sich für jeden Bot einen Account kaufen und monatlich zahlen..

RTM kauft 50 Accounts, farmt damit 6 Monate lang gold und verkauft es.
Blizzard bannt nach 6 Monaten, RMT hatt Gewinn gemacht (es hat sich für ihn also gelohnt und er wird sich wieder 50 Accounts kaufen und bezahlen) Blizzard hat Geld verdient und kann trotzdem behaupten etwas gegen Cheater zu tun..

Win – Win

DINGO

Ich würde Bannwellen kontinuierlich durchführen, drei Wochen sammeln und dann Auswerten und entsprechend Handeln. Also schon etwas früher auch aus René seiner Ausführung heraus aber das bedeutet auch das ich mir als Entwickler/Betreiber/Publisher ein entsprechend großes Team bereitstellen muss. Das kostet eben auch etwas. Leider muss man aktuell auch beweisen können das gemogelt wird also sind viele Bots erstmal nur meldemedien und man muss manuell prüfen da der Bot nicht zwingend gut Arbeitet, siehe den Niantic Bot der unschuldige gebannt hatte. Da man selten genug Personalkappa eigens dafür hat ist das Team meist dann temporär dran. Plus das der Bot auch immer kontinuierlich angepasst werden muss. Dann attacke frei, prüfen und am Ende segnet der Chef die Liste ab und Bannwelle.
Wenn man bedenkt wieviele Stammuser dabei sind und glücklich mit Symboltracht die dann wieder freiwillig Boni erkaufen, und das ehrlich, dann lohnt sich das mit dem eigenen Securityteam wieder, aber eigentlich können das nur die Riesen Firmen aber die kapieren nicht wie wichtig Anticheat-/Scam eigentlich ist.
Find das gut das sie so Bannen aber frage mich doch ernsthaft warum die sich dann nicht entsprechend Absichern bezüglich der Rache die sie schon kennen. Da würde ich als Betreiber da hocken und sobalds los geht die Server in Updatemodus setzen (Abschalten). Die haben eigentlich sogar bessere Antworten auf solche Attacken und müssen ihre Stammis nicht rumharkeln lassen.

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