WoW: Wir haben Midnight verloren – auch, wenn man es noch nicht sieht

WoW: Wir haben Midnight verloren – auch, wenn man es noch nicht sieht

Der finale Kampf gegen L’ura ist ein großer Sieg für die Helden von Azeroth in World of Warcraft. Aber ist er das wirklich?

In World of Warcraft Midnight ist der finale Raid des aktuellen Contents „Marsch auf Quel’danas“ seit einigen Tagen live. Am Ende des letzten Kampfes wartet wieder ein Cinematic, das die Auswirkungen unseres Sieges zeigt. Doch was wie ein Sieg aussieht, könnte sich als dramatische Niederlage herausstellen. Denn Xal’atath hat ihre Pläne schon längst in die Tat umgesetzt.

Spoilerwarnung: Der Artikel behandelt den Abschluss des Raids „Marsch auf Quel’danas“ und die darauf folgenden Ereignisse.

Was passiert im Cinematic am Ende des Raids? Der Raid „Marsch auf Quel’danas“ endet mit dem Kampf gegen L’ura. Der Naaru bewacht den Düsterbrunnen, dessen Erschaffung das Ziel von Xal’atath war.

Nach dem erfolgreichen Kampf tritt Xal’atath aus dem Düsterbrunnen und will Vereesa und Arathor dem Anschein nach töten. Sie wird allerdings gestoppt – von Sylvanas, die offenbar temporär aus dem Schlund entkommen ist. Xal’atath gibt zu, dass sie das Auftauchen von Sylvanas nicht eingeplant hatte, scheint ansonsten aber wenig Sorgen zu haben. Sie kehrt zurück in den Düsterbrunnen und versinkt in der Tiefe.

Sylvanas hat daraufhin einen kurzen Moment mit Vereesa, sodass die beiden Schwestern sich etwas versöhnen können. Vereesa hofft, dass Sylvanas permanent aus dem Schlund zurückkehren kann, doch Sylvanas hat eine weitere Offenbarung: Die Schattenlande sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Etwas, das sie zuvor auch schon Arathor gegenüber geäußert hat. Daraufhin verschwindet sie wieder durch ein Portal und kehrt in die Schattenlande zurück.

Das End-Cinematic könnt ihr hier auf dem YouTube-Kanal von wowhead sehen:

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Xal’atath steckt in Azeroth, ihr Plan geht auf

Was bedeutet das Cinematic? Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als hätten wir den Kampf gewonnen. Xal’atath ist zum Rückzug gezwungen und verschwindet, Sylvanas hat den Tag gerettet.

Aber das ist nicht, was passiert. Denn wer genau hinschaut, erkennt kleine Details, die eine andere Geschichte erzählen. Während Xal’atath spricht und die Macht von L’ura und des Leerensturms in den Sonnenbrunnen strömt, kann man immer wieder schattenhafte Umrisse von Leerenkreaturen sehen, die ebenfalls abwärts strömen. Auch Xal’atath verschwindet in dem Leerenstrahl – und versinkt im Boden. Sie kehrt also nicht in den Leerensturm zurück, sondern versinkt buchstäblich im Planeten.

Dazu muss man wissen, dass der Sonnenbrunnen einer der großen Knotenpunkte der Leylinien auf Azeroth ist. Das sind nicht nur so etwas wie die Lebensadern des Planeten und besonders mit Magie erfüllt, sondern auch noch etwas anderes. Seit The War Within wissen wir, dass die Leylinien von den Titanen erschaffen wurden und Teil des Verteilers („Manifold“) sind. Das ist eine Verbindung zwischen allen titanischen Einrichtungen auf Azeroth, die genutzt wird, um die Weltenseele des Planeten zu beobachten und zu kontrollieren.

Immerhin wissen wir, dass die Weltenseele von den Titanen nach und nach beeinflusst wird, damit Azeroth irgendwann selbst als Titan aufersteht. Doch genau im Netzwerk dieser Beobachtung und Manipulation befindet sich jetzt Xal’atath mit ihren Dienern. Sie wird das Netzwerk beeinflussen, womöglich die titanischen Einrichtungen und Maschinen vernichten, um Azeroth letztlich verschlingen zu können.

Auch wenn es auf den ersten Blick also aussah, als hätten wir den Kampf in Quel’danas gewonnen und Xal’atath zurückgeschlagen – sie hatte ihr Ziel schon lange erreicht. Ihr Plan wird bereits in die Tat umgesetzt und wir werden wohl erst mit „The Last Titan“, also der nächsten Erweiterung, richtig erfahren, was das eigentlich für Azeroth bedeutet.

Auch ein anderer Umstand in World of Warcraft Midnight ist ziemlich kurios. Denn ein Gebiet passt so gar nicht zur Story und wirkt nachträglich eingebaut: Harandar. Dass Blizzard dieses Gebiet recycelt hat und es gar nicht zu Midnight gehören sollte, wissen wir inzwischen sicher.

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