1. Marion Cotillard – Der Tod von Talia al Ghul

In Filmen wird zuhauf gestorben, doch nicht immer sind die entsprechenden Szenen überzeugend umgesetzt. Die absolute Spitzenreiterin in dieser Hinsicht ist wohl Marion Cotillard.

  • Rolle: Talia al Ghul in The Dark Knight Rises

Marion Cotillard ist eine sehr gute Schauspielerin, die für ihre Darstellung der Edith Piaf im Film La vie en rose sogar einen Oscar erhalten hat. In The Dark Knight Rises liefert sie jedoch eine letzte Szene ihrer Figur Talia al Ghul, die bereits legendär geworden ist.

Erst stürzt Talia mit einem LKW ab, in dem sich eine Bombe befindet. Sie gibt noch eine Warnung ab – die Bombe wird in die Luft gehen – ehe sie „stirbt“. Marion Cotilard zuckt dafür einmal und schließt blitzartig die Augen.

Die Performance mutet beinahe comichaft simpel an und so, als hätte man einen Schalter umgelegt. Im ansonsten größtenteils realistisch erzählten The Dark Knight Rises wirkt die Szene mehr als nur deplatziert. Für manch einen Zuschauer hat sie vielleicht sogar die Immersion zerstört.

Das waren fünf Filmtode, die uns nicht überzeugt haben. Wenn ihr noch mehr Beispiele kennt, schreibt sie uns gerne in die Kommentare, denn natürlich konnten wir hier nur eine Auswahl vorstellen. Für Marion Cotillard ist ihr Tod in The Dark Knight Rises bis heute ein Ärgernis: Die wichtigste Affäre von Batman kam vor 14 Jahren das erste Mal ins Kino, verewigte sich mit einem der schlechtesten Tode

Kommentare

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4 Kommentare
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VonGestern

Nein, bei Kirk geh ich nicht mit. Sein Filmtot war weder unwürdig, noch waren dessen letzten Worte lächerlich. Muss denn jede Heldenfigur, unter Beschuss einen Hügel empor steigen und auf dessen Spitze, mit allerletztr Kraft, eine Standarte aufstellen, während sein Körper mit Kugeln durchlöchert wird und letztlich stirbt? Und ein “Oh my” als die letzten Worte, lässt Platz für Interpretationen. Passt gut, meiner Meinung nach.

Man könnte auch sagen, ach der ist schon auf der B gestorben. Heldenhaft genug? Ja dann war Kirk schon hinüber, bevor die Brücke und so… hm.. oh demnach war Picard auch schon… ach egal.

Walez

Achtung SPOILER MATRIX 3

Mein ewiges „Highlight“ wird immer Trinity‘s Tod, in Matrix 3, bleiben.

Nicht nur das profane durchbohren ihres Brustkorb, sondern vor allem dieser zähe, minutenlange Monolog, hat mir letztendlich den kompletten dritten Teil versaut. Schlimmer ging es für mich nie wieder.

Monfyre

Das waren im Kino damals auch meine Gedanken dazu. “Wie lang denn noch?”
Ich vermute, dass diese Wirkung vor allem daher kam, dass die sonstige Darstellung der Beziehung nicht so ganz in den Film oder der Chemie der Schauspieler passte.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Monfyre
Walez

Über zwei Filme zeigte man uns, wie tough sie ist, wie sie wortwörtlich jeder Kugel ausweicht…und dann wird sie von einer lumpigen Metallstange durchbohrt?! Dazu hätte die Szene auch deutlich mehr Dramatik gehabt, wenn sie vorher nicht schon in Reloaded (fast) gestorben wäre. Ich fand die Sterbesequenz damals so aufgesetzt und ich glaube auch nicht, das es alleine an den enttäuschten Erwartungshaltungen lag. Was man sich, nach Reloaded, alles für Revolution ausmalte…😅

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