In Filmen wird zuhauf gestorben, doch nicht immer sind die entsprechenden Szenen überzeugend umgesetzt. William Shatner gab sich zwar Mühe, seine Figur Captain Kirk zu beerdigen, so richtig funktioniert hat es aber nicht.

- Rolle: Captain James T. Kirk in Star Trek: Treffen der Generationen
William Shatner war bereits seit dem Jahr 1966 als Captain Kirk zu sehen. 1994 verstarb der Charakter im Film Treffen der Generationen, doch leider auf unwürdige Weise.
Zum einen sind die Umstände der Ikone Kirk nicht würdig. Nach all den Abenteuern und überstandenen Gefahren wird der Captain von einer einstürzenden Brücke getroffen und eingequetscht.
Er darf noch eine letzte, kurze Rede halten und segnet dann das Zeitliche. William Shatner schafft es dabei nicht, den melodramatischen Monolog überzeugend rüberzubringen, und seine letzten Worte („Oh my…“) wirken lachhaft. Ja, das Drehbuch hat ihm wahrlich keinen Gefallen getan, aber auch Shatners Leistung lässt zu wünschen übrig. Die Szene könnt ihr auf YouTube sehen.
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Kommentare
Nein, bei Kirk geh ich nicht mit. Sein Filmtot war weder unwürdig, noch waren dessen letzten Worte lächerlich. Muss denn jede Heldenfigur, unter Beschuss einen Hügel empor steigen und auf dessen Spitze, mit allerletztr Kraft, eine Standarte aufstellen, während sein Körper mit Kugeln durchlöchert wird und letztlich stirbt? Und ein “Oh my” als die letzten Worte, lässt Platz für Interpretationen. Passt gut, meiner Meinung nach.
Man könnte auch sagen, ach der ist schon auf der B gestorben. Heldenhaft genug? Ja dann war Kirk schon hinüber, bevor die Brücke und so… hm.. oh demnach war Picard auch schon… ach egal.
Achtung SPOILER MATRIX 3
Mein ewiges „Highlight“ wird immer Trinity‘s Tod, in Matrix 3, bleiben.
Nicht nur das profane durchbohren ihres Brustkorb, sondern vor allem dieser zähe, minutenlange Monolog, hat mir letztendlich den kompletten dritten Teil versaut. Schlimmer ging es für mich nie wieder.
Das waren im Kino damals auch meine Gedanken dazu. “Wie lang denn noch?”
Ich vermute, dass diese Wirkung vor allem daher kam, dass die sonstige Darstellung der Beziehung nicht so ganz in den Film oder der Chemie der Schauspieler passte.
Über zwei Filme zeigte man uns, wie tough sie ist, wie sie wortwörtlich jeder Kugel ausweicht…und dann wird sie von einer lumpigen Metallstange durchbohrt?! Dazu hätte die Szene auch deutlich mehr Dramatik gehabt, wenn sie vorher nicht schon in Reloaded (fast) gestorben wäre. Ich fand die Sterbesequenz damals so aufgesetzt und ich glaube auch nicht, das es alleine an den enttäuschten Erwartungshaltungen lag. Was man sich, nach Reloaded, alles für Revolution ausmalte…😅