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War Thunder: Die besten und schlimmsten japanischen Panzer

War Thunder: Die besten und schlimmsten japanischen Panzer

Der Todes-Traktor, die Blechbox und der Revolver-Troll

Japans Panzerstreitmacht rollte schon vor einiger Zeit auf die Server von War Thunder. Lest hier, welche Tanks aus dem Land der aufgehenden Sonne am besten sind und welche Panzer das reine Grauen beim Spieler auslösen.

Die Streitkräfte des Kaiserreich Japans waren für ihre mächtige Luftwaffe und ihre starke Marine bekannt, aber nicht unbedingt für ihre schlagkräftige Panzertruppe. Dennoch hatte auch Japan im Zweiten Weltkrieg und danach eigene Panzerstreitkräfte und diese sind auch im Militär-Online-Game War Thunder vertreten. Japans Panzer machten das Spiel überhaupt erst fertig und zu einem Release-Titel. Doch was taugen die Japan-Panzer? Lest es hier!

Japans Panzer-Doktrin

Japan ist nicht für seine mächtigen Panzer bekannt. Während die Deutschen auf technisch hochwertige Maschinen setzten und die Sowjets Massen von robusten Vehikeln in die Schlacht warfen, kopierte man in Japan das Konzept der französischen Armee: Panzer als Infanterie-Unterstützung. Infanterie ist in War Thunder aber nicht vorhanden und daher schneiden viele Japan-Tanks – gerade auf den niedrigeren Stufen – recht schlecht gegen andere Panzer ab.

Japanische Panzer sind meist schwach gepanzert und selbst dort, wo theoretisch gute Panzerung vorhanden wäre, steckt die Maschine voller Schwachpunkte. Ebenfalls blöd: Japanische Ingenieure versuchten oft, möglichst viel Kram im Panzer zu konzentrieren. Das sparte zwar Platz, aber dafür hat jeder durchschlagende Treffer katastrophale Folgen.

Glaskanonen aus Fernost

Denn entweder zerlegt es euren Tank ohnehin oder ihr überlebt den Treffer, nur um danach festzustellen, dass euch gerade die Munition hochgeht oder sämtliche Crewmitglieder krepiert sind. Zwei Vorteile haben die Japaner aber dennoch: Ihre Granaten sind bis zum Bersten mit Sprengstoff gefüllt. Sobald so ein Böller auch nur ein bisschen durch die Panzerung dringt geht jeder Feindpanzer auf niedrigen Stufen hoch. Das ganze klappt freilich nur, wenn man zuerst schießt, da euer Blechpanzer genauso schnell platzt.

Doch zum Glück ist Japan ein bergiges Land und die Konstrukteure haben daher den meisten Japan-Tanks weit schwenkbare Kanonen verpasst. Neigungswinkel von bis zu 20 Grad sind bei bestimmten Tanks möglich. Damit könnt ihr viele Gegner beschießen, ohne dass diese eine Chance zur Gegenwehr haben.

Die besten und schlimmsten Tanks der Japaner

Im niedrigen und mittleren Level-Bereich fallen ein paar Tanks besonders auf. Entweder, weil sie überraschend gut ausfallen oder weil sie besonders mies sind. Hier lest ihr, welche Panzer auf jeden Fall interessant sind.

  • Type 97 Chi-Ha Kai: Dieser mittlere Panzer ist der erste Tank der Japaner, der einigermaßen etwas taugt. Seine hauchdünne Panzerung ist gut abgerundet und hat viele Stellen, an denen Schüsse abprallen können. Außerdem verfügt er über eine 47mm Kanonen, die Garanten mit Hochgeschwindigkeit verschießt. Dadurch hat der Chi-Ha Kai gute Durchschlagschancen.
  • Type 3 Chi-Nu: Dieser Panzer hat eine starke 75mm Kanone und ist damit viel besser bewaffnet als die meist sehr schwach ausgestatteten Vorgänger. Außerdem dreht er seinen Turm recht schnell und zügig. Zusammen mit dem exzellenten Neigungswinkel des Hauptgeschützes kann der Chi-Nu besonders gut aus der Deckung heraus kämpfen und Feinde ohne Gegenwehr erledigen.
  • Type 89b I-Go Ko: Dieser “Panzer” ist eher ein bewaffneter Schlepper und sieht auch so aus. Das Fahrzeug war damals als Reserve-Panzer konzipiert und nahm unter anderem im Jahre 1932 an Gefechten in der Mandschurei teil. Dort bekämpfte es mit seiner 57mm Haubitze tapfer wehrlose Gebäude und MG-Bunker. Der I-GO Ko ist daher eher ein Sammlerstück als ein sinnvolles Kampfgerät.
  • Type 2 Ka-Mi: Dieser bizarre Panzer sieht aus wie eine fahrende Blechbüchse und eines der miesesten Fahrzeuge im Spiel! Es ist groß und gut sichtbar, was super wäre, wenn es schwer gepanzert wäre. Ist es aber nicht! Im Gegenteil, der „Panzer“ hat extrem dünne Panzerung und diese ist überhaupt nicht(!) geneigt, weswegen selbst schwache Treffer meist durchlagen wie durch Papier. Ein durch und durch mistiges Fahrzeug!
  • Type 4 Ho-Ro: Diese dicke Haubitze verballert mächtige 150mm-Granaten. Diese zerlegen fast alles mit einem Treffer, aber das Fahrzeug selbst ist schwer zu steuern und die Haubitze selbst ist nicht die genaueste.
  • Type 3 Ho-Ni III: Hier bekommt ihr anstatt einer dicken Haubitze eine 75mm-Haupkanone. Diese hat besonders gute Durchschlagswerte und sorgt so für optimale Treffer beim Feind.
  • Isuzu Type 94: Diese Fahrzeug ist eigentlich nur ein Armee-Laster mit einer 20mm-Flak auf der Ladefläche. Diese ist aber eine der stärksten Flugabwehrwaffen auf den frühen Stufen in War Thunder. Sie holt Flieger ruck zuck vom Himmel und zersiebt auch die dünn gepanzerten Tanks früher Stufen mit Leichtigkeit.
  • Type 5 Chi-Ri II: Dieser riesige Tank ist trotz seiner Größe nur leicht gepanzert und gerade von Hinten ein leichtes Opfer. Dort ist sein Schutz besonders dünn und zufällig liegt dort das Munitionsmagazin. Doch wehe der Chi-Ri erwischt euch! Der Panzer hat eine 75mm-Kanone mit einem Drei-Schuss-Revolvermagazin. Damit feuert er gleich drei dicke Wummer in nur Sechs Sekunden! Ideal um Gegner zu trollen!
  • Light Tank M24 SDF: Dieser Tank ist eigentlich der US-Panzer M24 Chaffee. Nach dem Krieg bekam Japan ein paar dieser Fahrzeuge von den USA zum Wiederaufbau ihrer Selbstverteidigungskräfte. Der M24 hat eine starke 75mm Kanone und ist schnell und wendig. Das macht ihn zu einem guten Flankenjäger.

So viel zu den besten und schlechtesten Panzern der Japaner. Habt ihr die Japan-Tanks schon gefahren und könnt eigene Lieblinge oder Hassobjekte nennen?

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QUELLE PCGamesN
Jürgen Stöffel
Jürgen Stöffel begann seine Karriere als Spiele-Redakteur 2013 bei buffed und war danach Freelancer bei Gamestar, Online-Redakteur bei GIGA und dann für einige Zeit freiberuflicher MMORPG-Redakteur bei Gamestar. Als Mein-MMO dann zu Webedia kam, wurde Jürgen von Dawid mit ins Team geholt. Seit April 2017 ist Jürgen bei Mein-MMO fest dabei. Neben Online-Rollenspielen mag er vor allem taktische MMOs wie World of Tanks und MOBAs. Und zu einer Runde Borderlands oder Fortnite im Coop sagt er auch selten nein. Hauptsache, man spielt nicht alleine.
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