WoW: Spieler haben die Schnauze voll, denn „Blizzard untergräbt das einzige, echte Belohnungssystem“

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Ein Abo-Spiel mit Cash-Shop ist für viele eine Frechheit. Doch in den letzten Wochen übertreibt es World of Warcraft einfach.

Auch wenn sich die Welt (von Warcraft) gerade vornehmlich um den anstehenden Release von Forever dreht, gibt es doch noch ein paar Themen zum modernen World of Warcraft, die immer wieder in den Vordergrund drängen. Gerade wieder besonders im Fokus: Der Cash-Shop des Spiels. Denn der wurde in den letzten Monaten massiv ausgebaut und bekommt immer schneller immer mehr Inhalte.

Und das zu einem Zeitpunkt, bei dem die Qualität des Restes des Spiels nachlässt, denn neue Patches haben immer wieder verheerende Bugs. Die Community sagt einmal mehr: Wir haben die Schnauze voll.

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Der Shop wird immer besser, das Spiel leider nicht

Was wird diskutiert? Im Subreddit von WoW wird einmal mehr über den Shop von World of Warcraft debattiert. Seit der Einführung des Housings hat die Frequenz, in der neue Inhalte im Shop landen, deutlich zugenommen. Der neuste Aufreger ist ein Bundle, bei dem Blizzard die eigenen Versprechen der Vergangenheit bricht. Doch das ist für viele nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, denn die grundlegende Sorge bei dem Shop wird immer deutlicher. Der Spieler 7stringbetterthan6 sagt in seinem Beitrag:

Es ist unverschämt, die Taktiken eines Free-to-Play-Shops in ein Spiel zu drücken, das schon monatliche Abo-Kosten hat und bei dem man auch noch Erweiterungen kaufen muss. Das erschafft eine massive Eintrittsbarriere, die es nahezu unmöglich macht, Freunde davon zu überzeugen, das Spiel zu beginnen, wenn sie sehen, dass man konstant dazu gedrängt wird, noch mehr Geld zusätzlich zu den Pflichtkosten zu bezahlen.

Als Veteran fühlt es sich auch nicht gut an, dass die In-Game-Leistungen mit kosmetischen Dingen belohnt werden, die nur halb so gut aussehen und in die nur halb so viel Mühe geflossen ist wie in die Shop-Dinge.

Das sind alles keine neuen Argumente, doch der Spieler gibt noch etwas anderes zu bedenken:

Das ist besonders frustrierend, weil die Spieler-Kraft in jedem Patch zurückgesetzt wird. Der einzige, permanente Fortschritt besteht aus dem Sammeln von kosmetischen Gegenständen, Erfolgen und Titeln. Indem man die hochwertigsten kosmetischen Items hinter einer Paywall versteckt, untergraben die Entwickler ihr einiges, bedeutsames Langzeit-Belohnungssystem.

Ein Gefühl, das in der Community viele zu teilen scheinen.

Cortyn meint: Auch wenn ich der Meinung nicht vollständig zustimme, kann ich sie zumindest verstehen. Die Menge der Gegenstände, die im Shop von World of Warcraft landen, hat in den letzten beiden Jahren drastisch zugenommen. Früher kam alle paar Monate eine Neuerung im Cash-Shop, jetzt haben wir einen nahezu wöchentlichen Takt, bei dem irgendeine Neuerung erscheint. Dass das einigen zu viel wird, wenn sie jede Woche hören, dass es etwas Neues im Shop gibt, während der Zustand der Patches immer schlechter und schlechter wird, kann ich gut nachvollziehen.

Ganz grundsätzlich würden mich die Sachen im Shop allerdings nicht stören, wenn die anderen Probleme von World of Warcraft behoben wären. Dann könnten sie von mir aus stündlich irgendetwas Kosmetisches bringen, denn das meiste davon fand ich bisher nicht besonders reizvoll. Lediglich die neuste Erweiterung des Cash-Shops, ein Haus, das eindeutig zu den Kul Tiranern gehören sollte, regt auch mich auf. Aber das liegt eher daran, dass Blizzard wieder beim Lügen erwischt wurde.

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