WoW Shadowlands: Blizzard hört auf Feedback und das macht mir Hoffnung

WoW: Shadowlands entwickelt sich prächtig. Das liegt vor allem daran, dass Blizzard auf das Feedback hört und viele Dinge direkt umsetzt.

Kann Blizzard mit World of Warcraft: Shadowlands noch einmal überzeugen? Zumindest den Anschein erweckt es. Denn auf Feedback und Anregungen wird in der Alpha von Shadowlands aktuell spürbar eingegangen. Das ist kein Vergleich zur Alpha von Battle for Azeroth – und das stimmt mich äußerst positiv.

So war es in Battle for Azeroth: Wer an der Beta und Alpha von Battle for Azeroth teilgenommen hat, der kann sich sicher noch an die zahlreiche Kritik der Community erinnern. Schon von Beginn an waren viele Spieler mit dem System der Azerit-Gegenstände nicht zufrieden und zeigten Probleme auf, die später zum Tragen kamen. Das System schien unausgereift und viele Features wie Kriegsfronten oder die Insel-Expedition wirkten nicht wie „aus einem Guss“.

Die Kriegsfronten waren eher so „mittel“ – aber wenigstens beliebter als die Insel-Expeditionen.

Dass diese Features dennoch ohne Überarbeitung ins Spiel kamen, führte zu großer Unzufriedenheit. Genau die erwarteten Probleme kamen nämlich im Laufe von Battle for Azeroth zum Tragen. Deshalb musste Blizzard auch viele ungeplante „Notfall-Systeme“ einführen, wie etwa die Essenzen für das Herz von Azeroth.

Shadowlands setzt viel Feedback um

So ist es gerade in Shadowlands: Obwohl WoW: Shadowlands technisch gesehen noch in der Alpha ist und noch nicht einmal alle Gebiete spielbar sind, hat Blizzard bereits viel Feedback umgesetzt. Die Entwickler posten regelmäßig Updates zu ihren Gedanken, Ideen und Überlegungen. Viel Feedback wird dabei direkt umgesetzt oder zumindest ausprobiert. Hier ein paar Beispiele:

Torghast wurde mehrfach überarbeitet: Torghast ist eines der neuen Endgame-Features von WoW. Ein (quasi) endloser Dungeon, in dem Spieler immer neue Fähigkeiten erlangen und jede Menge Boni freischalten können – wie Zauber, die 10.000 Jahre lang andauern. Dort gibt es auch Komponenten für legendäre Items, ansonsten aber nur eine Menge kosmetische Belohnungen.

In Torghast gibt es viele lustige Effekte.

Blizzard hatte nach ersten Tests einen „Soft-Timer“ eingebaut, der Gegner immer härter und den Spieler über Zeit schwächer macht. Nach negativem Feedback der Spieler wurde das System verworfen – Zeitdruck soll kein Faktor in Torghast sein.

Auch der Wunsch der Spieler, einen „Endlos-Modus“ zu haben, der nur für Prestige-Belohnungen wie kosmetische Items und Titel funktioniert, haben die Entwickler bereits umgesetzt. So gibt es jetzt eine klare Trennung zwischen den „kurzen“ Zellenblocks, in die man für legendäre Ausrüstung muss und den endlosen Gängen von Torghast, die man nach Lust und Laune erkunden kann.

Klassen werden aufgepeppt: Ohne die Azerit-Fähigkeiten und Boni aus BfA fühlen sich einige Klassen unvollständig an, obwohl Blizzard schon ein paar Überarbeitungen vorgenommen hat. Anstatt sich darauf nun auszuruhen, schauen die Entwickler sich gerade Feedback zu allen Spezialisierungen an. So wurden erst kürzlich die Phönixflammen allen Feuermagiern gegeben und mit einer neuen Aufgabe versehen – es kann nun gezielt den „Entzünden“-Debuff an Gegner in der Nähe verteilen.

WoW Legion Fire Mage
Feuermagier haben einen neuen Zauber bekommen. Phönixflammen ist (aktuell) für alle Feuermagier zu haben.

Mehr Kontrolle beim Fortschritt: Die Aussicht auf mehr Kontrolle bei der wöchentlichen Beute basiert ebenfalls auf Feedback der Community. Die wöchentliche Kiste für das Absolvieren von „Mythisch+“-Dungeons spendiert dann eine Auswahl von drei unterschiedlichen Belohnungen. So wird die Chance minimiert, dass man etwa 7 Mal in Folge einen Gürtel bekommt und sich nur ärgert. Das hatten die Entwickler zwar schon auf der BlizzCon angekündigt, basiert aber auch auf Feedback der Spieler.

Hinzu kommen noch kleine Änderungen, wie etwa blaue Augen für Elfen – ein Wunsch, den Spieler seit Jahren haben.

WoW: Es sind diese Details, die Shadowlands richtig gut machen

Wenn Blizzard so bleibt, kann es nur gut werden

All das stimmt mich zumindest positiv. Blizzard beweist in der aktuellen Alpha, dass sie das Feedback aus der Community nicht nur hören, sondern auch dankbar annehmen und darauf basierend Änderungen einführen. Ob das letztendlich genügen wird, um Shadowlands zu einer der beliebteren Erweiterungen zu machen, bleibt natürlich abzuwarten. Sicher ist auch, dass Blizzards Bereitschaft für große Änderungen mit der Zeit abnehmen wird. Je näher wir dem Release von Shadowlands kommen, desto weniger Zeit bleibt für große Überarbeitungen.

Doch der aktuelle Kurs scheint der Richtige zu sein und beweist für mich, dass Blizzard es mit Shadowlands noch einmal wissen will. Wenn die Entwicklung so weitergeht – und danach sieht es bisher aus – steht uns mit Shadowlands eine der besten Erweiterungen überhaupt ins Haus.

Das hätte World of Warcraft dringend nötig.

Quelle(n): wowhead.com
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Divine
23 Tage zuvor

Bestätigt wieder mein Gefühl das Wow aus komplett unterschiedlichen, getrennten Teams entsteht.

Der 1 Addon scheiße, 1 Addon gut Rythmus kann doch kein Zufall sein. 🤔

Shadowlands reizt mich immer mehr auch wenn ich nach wie vor keine Lust verspühre BfA zu spielen.

Saavik
23 Tage zuvor

Ja das ist mir auch schon aufgefallen und fing meiner meinung nach, nach wotlk an xD wotlk gut, cata schlecht, mop gut, wod miiiiiieserabel, legion gut, bfa schlecht und nu steht wieder ein gut im haus grin

Divine
23 Tage zuvor

Genau ☝️

Joker#22737
24 Tage zuvor

Seit einiger Zeit scroll ich bei Artikeln als erstes zu den Kommentaren um Leute in Phasen einzuordnen.

IchhassePvP
IchhassePvP
24 Tage zuvor

WoW Shadowlands: Blizzard hört auf Feedback und das macht mir Hoffnung

Sind mir aktuell noch entschieden zu wenig Änderungen bzw. Verbesserungen der ganzen Probleme die das Spiel durch Blizzards Änderungen in der Vergangenheit heute hat.

Allein schon dass das „Leveln im Endgame“ mit Anima fortgeführt wird, was ich als Artefaktmacht 3.0 bezeichnen würde, lässt bei mir sofort jedes Interesse restlos verschwinden.
Ebenso ist dieser Solo-Dungeon für mich ganz sicher kein positives Feature.

Diese genannten Dinge stehen für mich allesamt für das „moderne WoW“!

Für mich müsste es glasklare Schritte geben die eindeutig „back to the roots“ führen müssten, damit ich von Shadowlands positiv angetan sein könnte.
Nur suche ich diese abgesehen von manchen zurückkehrenden Klassenfähigkeiten völlig vergeblich.

Da viele Dinge im Spiel die aus meiner Sicht Baustellen darstellen völlig unangetastet bleiben oder sogar ausgebaut werden, wird auch Shadowlands eine WoW Erweiterung sein die auf mich als Spieler verzichten müssen wird.

Aber gut, anscheinend hat Blizzard ja erkannt dass sie völlig verschiedene potentielle WoW-Kunden haben, von denen eine Gruppe mit dem „modernen WoW“ so rein gar nichts anfangen kann.
Weswegen ich mich mal überraschen lasse ob und gegebenenfalls wann die Burning Crusade Server die Pforten öffnen.
Classic hingegen konnte mich nicht ausreichend motivieren, da fehlte mir neben einer gehörigen Portion Schwierigkeit insbesondere im Dungeon-Content auch der sinnvolle Nutzen von Dungeons im weiteren Verlauf des Endgames, weswegen ich denke dass ich in und mit Burning Crusade besser bedient werden kann.

Scaver
23 Tage zuvor

BC Classic… min. noch 3, eher 5 Jahre. Früher würde ich damit auf keinen Fall rechnen!
Man hat ja gesehen, wie lange das mit Vanilla Classic gedauert hat!

IchhassePvP
IchhassePvP
22 Tage zuvor

Auch Pantheon ist immer noch in der pre-Alpha.

Das dauert sicher auch mindestens noch 2 eher 3 Jahre bis zu einem Beta-Start wo ich bei tieferen Eindrücken während einer Alpha dann wohl einsteigen würde, sofern mir das weiterhin gefällt was ich da sehe.

Also dass aus heutiger Sicht alles locker noch 3 Jahre entfernt sein dürfte, dessen bin ich mir bewusst.

Kite5662
24 Tage zuvor

Ich stimme zu das Blizzard sich beim kommenden Expansion sehr viel Mühe gibt, der Community die in Bfa genommene Hoffnung wieder zu geben. Jedoch, und das sollte man beachten, ist das Pseudo-Rework der Klassen bei vielen Leuten auch zu wenig, zumal der GCD immer noch ein Dorn bleibt, der gewisse Klassen schwammig hinterher hinken lässt. Hoffnung macht mir einzig und alleine der arkan magier, der hoffentlich ein wenig Liebe bekommt.

Zavarius
24 Tage zuvor

Sehr gut zusammengefasst.

Ich brauch mich als WL sowieso nicht mehr raustrauen, ab Shadowlands. (2. Erweiterung mit Nerfs ohne Ende) twisted

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