Der zweite Quell der Ewigkeit
Wie wurde der Quell erschaffen? Nachdem die Brennende Legion abgewehrt und Azeroth in Trümmern lag, schworen sich die siegreichen Nachtelfen, arkane Magien aus ihrem Leben zu verbannen. Niemals wieder dürfte es eine so große Ansammlung magischer Macht geben, damit man nicht erneut die Brennende Legion anlockt.
Doch Illidan Sturmgrimm, der vor dem Krieg auf der Seite von Azshara stand, hatte sieben Phiolen mit Wasser aus dem Brunnen aufbewahrt. Weil er sich in der finalen Schlacht gegen Azshara und die Dämonen stellte, erlaubte man ihm, weiter in Freiheit zu leben.
Doch Illidan ignorierte die neuen Regeln. Ohne den Brunnen der Ewigkeit hatten die Nachtelfen ihre Unsterblichkeit verloren und auch der Reiz arkaner Magie war stark. Also schüttete Illidan drei der Phiolen auf der Spitze des Bergs Hyjal in einen kleinen See – und erschuf so den zweiten Quell der Ewigkeit.
Die Reaktion darauf folgte prompt: Illidan wurde für diese Tat bestraft – er sollte den Rest seines Lebens eingesperrt in einem Kerker verbringen. Auch wenn daraus „nur“ 10.000 Jahre wurden, war es doch eine Strafe, die ihn für immer prägen würde.
Da der erschaffene Quell nicht mehr vernichtet werden konnte, wurde er später von Nozdormu, dem Drachen-Aspekt der Zeit, gesegnet. Das stellte die Unsterblichkeit der Nachtelfen wieder her, solange sie sich in der Nähe vom Hyjal und dem dort wachsenden Weltenbaum Nordrassil aufhielten.
Welche Gefahren brachte der 2. Quell der Ewigkeit mit sich? Auch wenn der zweite Quell der Ewigkeit potenziell die gleichen Gefahren mit sich brachte, wie der erste, gab es hier mehr Sicherheitsmaßnahmen. Der Weltenbaum Nordrassil sollte gleich mehrere Funktionen erfüllen: Zum einen verhinderte er, dass die Macht des Brunnens mit der Zeit anwächst und zum anderen sollte er dafür sorgen, dass sich die Macht des Quells nicht missbrauchen lässt.

Doch wie von den Nachtelfen schon vor Jahrtausenden befürchtet, lockte der Quell die Brennende Legion erneut an. Der 3. Krieg (also Warcraft III) erzählt die Geschichte vom Angriff der Legion. Nachdem die untote Geißel große Schäden angerichtet hatte, sorgte sie dafür, dass die ersten großen Dämonen nach Azeroth kamen. Archimonde, einer der obersten Generäle von Sargeras, wollte den Weltenbaum Nordrassil zerstören, um den Quell der Ewigkeit dann als Portal zu verwenden, um Sargeras in die Welt zu holen.
Durch die vereinten Kräfte der Völker Azeroths konnte das abgewandt werden – wenngleich ein hoher Preis bezahlt wurde, denn die Nachtelfen verloren erneut ihre Unsterblichkeit.

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