Thrall, der Weltenschamane
Der Anfang von Weisheit ist die Aussage: ‘Ich weiß das nicht.’ Die Person, die das nicht sagen kann, wird niemals lernen können. Und ich rühme mich mit meiner Fähigkeit, lernen zu können.
Eigentlich Go’el von seinen Eltern genannt, wurde Thrall zu Beginn seines Lebens von Menschen aufgenommen und als persönlicher Gladiator eines niederen Lords ausgebildet. Dieser sah in Thrall nur ein wildes „Tier“, das er zähmen und abrichten konnte – ein übliches Verfahren der Menschen, die Orcs in Internierungslager sperrten, nachdem sie im Krieg unterlegen waren.
Doch Thrall gelang eines Tages die Flucht und er vereinte die letzten Orc-Stämme, die noch auf Azeroth waren, führte sie über das Meer nach Kalimdor und wurde Kriegshäuptling einer neuen Horde, die nicht nur im Kampf gegen die Untote Geißel half, sondern sich auch vom Einfluss des dämonischen Blutrausches befreien konnte – dank seines Freundes Grommash Höllschrei.
Doch Thrall hat noch weitaus mehr getan. Er wurde während der Erweiterung „Cataclysm“ zum Weltenschamane und konnte sogar temporär die Rolle des Drachenaspekts der Erde übernehmen, um die Weltenseele zu verwenden und Todesschwinge tödlich zu verwunden.
Danach reiste er mit der Expedition in das alternative Draenor von „Warlords of Draenor“, lernte seine Eltern kennen und beendete den Vormarsch der Eisernen Horde, indem er Garrosh Höllschrei im Mak’gora bezwang – wenn auch mit unlauteren Methoden, da er auf die Kraft der Elemente zugegriffen hat.
Thralls Leistungen und Heldentaten sind zu viele, um sie aufzuzählen, weshalb er in der Vergangenheit auch etwas abfällig von der Community als „Green Jesus“ bezeichnet wurde.
Erst mit Legion rückte Thrall etwas weiter in den Hintergrund. Er verlor seinen Schicksalshammer und den Kontakt zu den Elementen und zog sich nach Draenor zurück, um dort mit seiner Familie zu leben.
In den letzten Erweiterungen ist Thrall dann wieder wichtiger geworden, wenn auch zumeist in einem weniger heroischen Ausmaße. Aktuell ist er noch immer ein mächtiger Schamane – und wird auch in den kommenden Erweiterungen sicher immer wieder eine tragende Rolle spielen.

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Mir bleiben die Peons am meisten im Gedanken… Arbeit Arbeit
ansonsten Broxigar
Damit hast du echt einen Volltreffer gelandet! “Arbeit Arbeit” sowie auch die Kommentare der Menschen Arbeiter, “Bereit zur Arbeit” und “Ich geh dann mal”, sind auf ewig im Hirn verankert. Werden auch ab und an eingesetzt 😉. Naja, wie auch immer, damit sollten doch die Peons zu den mächtigsten Orcs gehören! Den Titel dann am besten anpassen, in: Die mächtigsten Orcs aus der Geschichte von World of Warcraft und noch 5 weitere! 😆
Mir fällt spontan noch Orgimmar Wache Nummer 3 ein.
Er hat so viel durchgemacht und nicht mal einen Tag Dienst verpasst oder ausgelassen.
Einer der wahren Helden
Spontan fällt mir da noch Rexxar ein- der ist mir irgendwie in Erinnerung geblieben.
Diese Zusammenfassungen der Charaktere waren schön zu lesen!
Rexxar is aber kein Orc, sondern ein Mok’Nathal (also halb Orc, halb Oger). Allerdings wurden die Mok’Nathal kürzlich im Kreis der Orc-Klans aufgenommen