Ein Teil der Sauercrowd-Gilde hatte nach dem Ende des Events offensichtlich noch keine Lust, sich von WoW Classic Hardcore zu verabschieden. 20 Twitch-Streamer brachen zur Raid-Instanz Zul’Gurub auf, doch nicht alle kamen gesund zurück.
Was ist das für ein Raid? Die Raid-Herausforderung Zul’Gurub liegt im Nordosten des Schlingendorntals und landete seinerzeit mit einem der späteren Updates auf den Servern von Vanilla-WoW. Anders als Onyxias Hort oder der Geschmolzene Kern braucht man für die Troll-Instanz keine 40, sondern nur 20 Spieler.
Der eher geringe Schwierigkeitsgrad, die vergleichsweise kleine Schlachtzugsgröße und die teils sehr guten Beutestücke machen Zul’Gurub zu einem prima Einstiegspunkt, um sich an die Raid-Inhalte von WoW Classic heranzutrauen. Die Sauercrowd-Gilde hatte die Instanz jedoch lange ignoriert, um sich voll auf den ersten Raid im Geschmolzenen Kern zu konzentrieren.
Erfolgreicher Raid, aber ein Verlust kurz vor dem Ziel
Wie war der Besuch von Zul’Gurub für Sauercrowd? Obwohl das Streamer-Event mit dem Sieg über Onyxia am vergangenen Wochenende offiziell beendet worden ist, trafen sich gestern (am 2. März 2026) noch einmal 20 Sauercrowd-Mitglieder, um gemeinsam Zul’Gurub zu meistern.
Mit dabei waren beispielsweise Nicistemmler, Naguura, Wildmics, Felikah, Cezzy und Metashi. Über zweieinhalb Stunden sollte es am Ende dauern, bis Endboss Hakkar besiegt am Boden lag. Der Run verlief jedoch nicht ohne Verluste. Zuerst erwischte es den Main-Tank, der einen Boss-Pull nicht überlebte. Kurz vor dem Ziel ging dann auch noch ein Priester zu Boden.
Wen hat es erwischt und warum? Bei Hohepriester Venoxis bekommt man es nicht nur mit dem Boss zu tun, sondern auch mit mehreren Schlangen, die Gifte verschießen. Beim Pull bekam Tashy, der Krieger-Tank von Metashi, nicht nur einen Schlag vom Boss ab, sondern auch die toxischen Salven aller Schlangen: ein gefühlter Onehit. Ihr könnt euch den Tod des Event-Leiters auf Twitch anschauen.
Als der Schlachtzug dabei war, die Trash-Gruppen im Zentrum von Zul’Gurub zu bekämpfen, um den Weg zu Hakkar freizumachen, passierte dann das nächste Unglück. drhassmann achtete beim Heilen der Gruppe nicht auf den Geist, der auf ihn zukam. 2 Treffer reichten, um die Lebenspunkte des Priesters auf null zu hauen.
Ihr könnt euch die Szene auf Twitch, auf YouTube oder im Folgenden anschauen:
Das Gemeine an den Geistern: Die Schemen lassen sich nicht spotten oder tanken oder kontrollieren. Man muss ihnen ausweichen, bis sie verschwinden. Naguura warnte sogar noch: „Achtung, der Geist.“ drhassmann war offenbar aber so aufs Heilen fokussiert, dass er die Gefahr erst bemerkte, als es zu spät war.
Es war der erste Hardcore-Tod des Streamers. Und es waren die ersten Raid-Verluste der Sauercrowd-Gilde in Hardcore. Die Besuche vom Geschmolzenen Kern und Onyxias Hort hatten alle Teilnehmer überlebt. Wer mehr WoW-Inhalte von den Streamern sehen möchte, darf sich übrigens freuen: Die große Gewinnerin von Sauercrowd startet ihre eigene Gilde auf Twitch, will mit 200 Streamern WoW Midnight zocken
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.