Wer solche Mitspieler hat, braucht keine Gegner …
In einem MMORPG wie WoW Classic hat man es zwangsläufig mit anderen Spielern zu tun. Umso mehr, wenn man bei einem Event wie Sauercrowd mitmacht und gemeinsam Quests erledigt oder Dungeons besucht. Das ist eigentlich eine tolle Sache. Wer in der offenen Welt von Mistreitern flankiert wird, kann viele (nicht alle) Quests schneller abschließen, muss weniger oft regenerieren und lebt sicherer.
Zumindest potenziell. In der Praxis kann das Miteinander schnell nach hinten losgehen, wenn all die Faktoren aufeinandertreffen, die bereits auf den vorherigen Seiten thematisiert wurden. Es reicht, dass ein unerfahrener Heiler sich im falschen Moment verklickt, und der Tank stirbt. Das musste Kev1nTV vor kurzer Zeit am eigenen Leib erfahren (Quelle: Twitch).
Tödlich kann es auch enden, wenn jemand aus der Gruppe unbedacht zu viele Gegner pullt oder jemand aus dem Team nicht auf seine Positionierung achtet und so eine ganze Horde aus Feinden auf sich aufmerksam macht.
Oder wenn sich ein Gruppenmitglied als gedankenloser Charger entpuppt, der dem Krieger-Song von Onkel Barlow alle Ehre macht und mit „Leeeeroy“ auf Feinde zustürmt, ohne vorher zu zählen, wie viele das sind. Da wird sogar HandOfBlood ungemütlich (Quelle: YouTube).
Was man auch immer wieder sieht: Etwas geht schief, es kommt der Call: Alle weg! Und dann reagieren die Unerfahrenen bei der Flucht so panisch und kopflos, dass sie sich mit jeder weiteren Aktion selbst das Grab schaufeln.
Fehlende oder falsche Ansagen vergrößern dieses Chaos dann gerne noch. Das Ergebnis davon ist allzu oft ein kurzes Dauerfeuer an Todesmeldungen im Chat von Sauercrowd. Zum Abschluss noch ein besonders bemerkenswertes Ableben: Streamerin von Sauercrowd lauscht grinsend einem tragischen Tod in WoW Hardcore, stirbt Sekunden später an einem der ältesten Neulings-Fehler
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