Alle Anfänge sind schwer
Ich erinnere mich noch gut, wie ich WoW vor fast 21 Jahren angefangen habe. Die Skillung meines Schurken war … suboptimal. Ich klickte viele der Fähigkeiten mit der Maus, und verklickte mich dabei in hektischen Situationen auch vereinzelt. Und sicherlich bin ich einige Male auch gestorben, obwohl ich es mit einem Heiltrank, Gesundheitsstein oder einer Fertigkeit hätte verhindern können.
Nun, von meinen Fehlern aus 2005 sind auch viele aktuelle Neulinge aus 2026 nicht gefeit. Viele Hardcore-Tode des Sauercrowd-Events passieren vor allem aus Unerfahrenheit und Überforderung: Die angehenden WoW-Helden nutzen beispielsweise aus Versehen wichtige Cooldowns, heilen sich selbst statt ihre angeschlagenen Mitstreiter oder vergessen ihre Selbstheilungsoptionen.
Ebenfalls oft zu sehen: Obwohl sie sich in einer kritischen Situation befinden, müssen die Neulinge nach potenziell lebensrettenden Skills in der Fertigkeitenleiste erst mühsam suchen, nur um diese dann mit der Maus anzuklicken. Oder noch schlimmer: Sie öffnen ihre Taschen, um von dort aus einen Verbrauchsgegenstand wie einen Heiltrank zu wirken.
Beim originalen OnlyFangs-Event der internationalen Streamer wären Spieler mit derart wenig Erfahrung wohl gar nicht erst aufgenommen worden. Das Sauercrowd-Projekt geht einen anderen, einsteigerfreundlicheren Weg, pflastert diesen Pfad aber auch mit zahllosen Leichen – das Hardcore-Regelwerk ist halt eigentlich eher eine Option für Veteranen.
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