Die anhaltend hohen Preise für Arbeitsspeicher aka RAM machen es PC-Gamern auch weiterhin nicht leicht und drücken böse auf die Geldbeutel. Leider gibt es keine guten Nachrichten: Laut einem Bericht deutet alles daraufhin, dass es auch 2027 nicht besser werden wird.
Was sagt der Bericht? Das taiwanesische News-Portal DigiTimes veröffentlichte am 4. August 2026 einen Arikel, in dem sie sich auf Insider-Informationen berufen. Laut diesen haben die ersten RAM-Produktionsfirmen ihre Kapazitäten für 2027 bereits final verhandelt.
Zwar stünde es um NAND-Flash-Nachschub nicht ganz so schlimm, aber der fürs Gaming relevante DRAM sei bereits voll ausgebucht. 2027 würde das Jahr mit dem niedrigsten Nachschub an Arbeitsspeicher
werden. Immerhin gehen die Insider davon aus, dass die Preise sich nicht mehr im gleichen Maße wie bisher steigern würden. Ein Sinken sei aber nicht in Sicht.
Konkret hätten bereits Samsung, SK hynix und Micron ihre kompletten Produktionskapazitäten für RAM in 2027 vollständig ausgebucht. Zusatzkapazitäten seien im Moment nicht geplant. Dies wird aller Voraussicht nach auch 2027 zu knappen Arbeitsspeicherverfügbarkeiten auf dem Markt für private Käufer führen.
Datenzentren mit tiefen Taschen sorgen für teure Gaming-PCs
Wieso bedeutet das weiterhin hohe Preise? Aktuell kaufen vorrangig die Erbauer von KI-Datenzentren die wertvollen Arbeitsspeicherriegel auf. Das passiert in so großen Mengen, dass immer weniger Produkte für den privaten Markt übrig bleiben.
Aufgrund aber genügend hoher Nachfrage durch Privatpersonen, zum Beispiel eben von Leuten, die sich einen eigenen Gaming-PC bauen wollen, können die Firmen ihren RAM für immer mehr Geld verkaufen. Solange sich jemand findet, der bereit ist, die gestiegenen Preise zu bezahlen und die Produkte nicht zu Ladenhütern werden, stehen weitere Erhöhungen im Raum.
Laut den im Bericht der DigiTimes zitierten Insidern sollen die Preise 2027 aber perspektivisch erst einmal nicht mehr so stark wie bisher ansteigen.
Einen eigenen Gaming-PC bauen war noch vor wenigen Jahren eine Möglichkeit, vergleichsweise günstig an eine gute Spielemaschine zu kommen. Speziell Sony versucht jetzt aber auch im Hinblick auf die gestiegenen Hardware-Preise, die eigenen Produkte besser zu platzieren: Laut Sony gibt es drei Dinge, wegen der die PlayStation besser ist als der PC
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