Demnächst startet der Alpha-Playtest des neuen Third-Person-Shooters Cinder City via Steam. Allerdings gibt es einen Haken: Um spielen zu können braucht ihr RAM im Wert von mehreren hundert Euro.
Was verlangt der Playtest? Der Alpha-Playtest zu Cinder City wird zwischen dem 14. und 16. August 2026 via Steam laufen. Aktuell kann man sich dafür noch anmelden – die Infos dazu findet ihr in einem offiziellen Blog-Post auf Steam. Allerdings werden viele Spieler nicht teilnehmen können, weil ihre PCs zu schwach sind:
Für den Playtest gaben die Entwickler als Mindestvoraussetzung ursprünglich 64 Gigabyte RAM an. Das wurde mittlerweile auf 32 Gigabyte runter korrigiert. Allerdings übersteigt auch das die Ausstattung der meisten PCs, die Steam-Nutzer aktuell besitzen.
Laut den aktuellsten Daten der Steam-Umfrage zu den Hardware-Teilen der Nutzer haben die meisten Gaming-PCs momentan nur 16 Gigabyte RAM. Ein Aufrüsten auf die benötigten 32 Gigabyte hingegen geht schwer ins Geld: Aufgrund der anhaltenden RAM-Knappheit liegen die Preise nach wie vor im erhöhten Bereich. Ein Nachrüsten kann also locker ein paar hundert Euro kosten.
Günstiger RAM geht, aber guter RAM kostet mehrere hundert Euro
Wie steht es aktuell um die RAM-Preise? Nachdem die Preise für RAM in den vergangenen Monaten in neue Höhen schnellten, hat sich der Markt bislang leider nicht wieder erholt.
Möchte man mit zwei 16 Gigabyte Sticks auf die benötigten 32 Gigabyte für den Playtest aufrüsten, zahlt man laut Geizhals.de nach wie vor mindestens 59,99 Euro pro Stick. Das von GameStar Tech empfohlene RAM-Kit, der Acer Predator Hera 32GB DDR5-64000 CL32, kostet aber schon ganze 460 Euro.
Die hohen Preise für RAM sind eine Folge des aktuellen KI-Booms. Speicherhersteller verkaufen aktuell bevorzugt ihre Produkte an KI-Rechenzentren. Dadurch bleibt weniger Ware für den normalen PC- und Konsolenmarkt übrig, die dann aber entsprechend teurer verkauft wird.
Wie geht es euch, wenn ihr derart hohe Anforderungen wie jetzt bei Cinder City seht? Habt ihr Bock auf den Shooter und würdet dafür euren PC sogar für teuer Geld aufrüsten? Schreibt uns eure Gedanken dazu doch gerne einmal in die Kommentare. Der CFO von Sony hat übrigens drei Gründe, warum PlayStation-Konsolen grundsätzlich besser seien als Gaming-PCs.
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Kommentare
Ich nehme mal an sie wollten auf sicher gehen. Aber dennoch wie zum Teufel kommt man darauf 64gb oder jetzt 32gb als Minimum zu planen?
Das ist doch ein seit minimal einem Jahr völlig unrealistischer Wert?
Selbst 32 als Minimum deuten darauf hin, dass das Game optimiert sein wird wie A*sch und Friedrich.
Dabei klingt das Game gar nicht mal so uninteressant.