Jastor Gallywix
Du bist ‘ne Hübsche und ‘ne Kluge. Also erkläre ich es dir deutlich. Diese Welt hier wird immer im Krieg sein und nur jene mit den größten Waffen werden überleben.
Jastor Gallywix ist nicht nur der einflussreichste, sondern auch wohl der schmierigste Goblin, den die Welt von Azeroth jemals gesehen hat. Nicht nur hat er ein sehr „einzigartiges“ Äußeres, sondern auch eine niederträchtige, ausnutzende und gierige Persönlichkeit, die selbst für Goblin-Standards ihresgleichen sucht.
Als Handelsprinz des Bilgewasser-Kartells war er der mächtigste Anführer der Goblin-Insel Kezan.
Während seiner Zeit in der Horde, befürwortete er die Herrschaft von Garrosh Höllschrei und stellte seine besten Ingenieure in den Dienst von Garrosh, um verschiedene mächtige Gerätschaften zu entwickeln und die Verteidigung von Orgrimmar zu verbessern. Die Maschinen und Waffen wurden später von der Eisernen Horde für den Angriff auf Azeroth genutzt, nachdem Garrosh diese Pläne mit den Orcs aus der alternativen Zeitlinie teilte.
Eine von Gallywix’ größten Leistungen war es, das Potenzial von Azerit vor allen anderen zu erkennen – einen Teil des seltenen Minerals ließ er in seinen Stab einbauen, was seine Persönlichkeit leicht veränderte und seinen Tatendrang noch mehr befeuerte (wie es Azerit bei allen macht, die ihm lange ausgesetzt sind).
Gallywix ist zu enormem Reichtum gekommen und schreckte niemals davor zurück, Moral und Anstand dafür über Bord zu werfen. Egal ob er Flüchtlinge durch Verträge quasi in die Sklaverei band oder seine Angestellten für niedrigen Lohn zu Tode arbeiten ließ – alles diente letztlich nur dazu, seinen Gewinn zu mehren.
Um der Horde zu zeigen, wie reich er eigentlich ist, ließ er sogar das Gebiet Azshara durch ein Großprojekt in ein Symbol der Horde umbauen, sodass man das Wappen der Horde sogar auf jeder Weltkarte sehen kann.
Gallywix besitzt darüber hinaus ein großes Lustschluss in Azshara – mit vielen weiblichen Angestellten, einem großen Swimming-Pool und sogar einem Golfplatz.
Während der Erweiterung „Battle for Azeroth“ war es vor allem die Kasse von Gallywix, die den Krieg der Horde finanziert hat, um Söldner anzuheuern, Waffen produzieren zu können oder Einheimische zu bestechen, damit sie Informationen der Allianz verkauften.
Mehrfach hat die Allianz versucht, Gallywix mittels Assassinen zu ermorden, um die Geldquelle der Horde und damit die Finanzierung des Krieges zu beenden, doch Gallywix besitzt mehrere Körper-Doubles, die mittels Magie aussehen wie der echte Anführer – sodass dieser nahezu unangreifbar ist und nur selten persönlich in Erscheinung tritt.
Nachdem sich während „Battle for Azeroth“ immer mehr Anführer der Horde gegen Sylvanas stellten, war Gallywix bis zum Ende loyal – wenn auch wohl nur, weil Sylvanas stets gut bezahlt hat. Er verschwand urplötzlich, als Sylvanas die Horde verließ.
In der Erweiterung „Shadowlands“ taucht Jastor Gallywix noch einmal auf, nämlich im Dungeon Tazavesh. Dort ist er auf einer Auktion zu sehen und unterhält sich anschließend mit einigen Mittlern – mit denen er offenbar Geschäfte abschließt.
Von all diesen „Leistungen“ abgesehen, paktiert Gallywix ganz nebenbei auch noch mit Xal’atath – doch was es damit auf sich hat, erlebt ihr am besten selbst in der Story von Patch 11.1 Lorenhalt.
Auch wenn die Goblins unscheinbar und nicht ganz ernst wirken, sind sie doch ein wichtiger Teil von World of Warcraft und beeinflussen die Welt auf vielfältige Art und Weise – wenn auch zumeist zum Negativen durch Ausbeutung der Umwelt und Mitarbeiter oder durch Gefahren wie Explosionen. Anders ist das bei den Kaldorei, die naturverbunden sind – die 5 mächtigsten Nachtelfen haben wir euch hier vorgestellt.


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