WildStar: Fähigkeits- und AMP-Punkte bald im Shop

Die Kraft des Charakters über den Shop verbessern? Das geht bald auch in WildStar.

Pay2Win oder doch nur eine Aufholhilfe?

Auch wir werden langsam müde, immer wieder News über neue Mechaniken in Spielen zu schreiben, die man sehr leicht als „Pay2Win“ auslegen kann. Doch jetzt trifft es, zumindest in geringem Maße, auch WildStar. Auf dem aktuellen Testrealm des Spiels wurde der Shop überarbeitet. Neben einigen neuen Gegenständen aus der „Lotterie“ der überfröhlichen Lopp-Dame, gibt es auch eine Reihe von neuen Objekten, die sich direkt auf die Kraft eines Spielercharakters auswirken.

So wird es, wenn der aktuelle Patch live geht, im Shop die Möglichkeit geben, Fähigkeits- und AMP-Punkte (vergleichbar mit Talentpunkten) direkt über den Shop zu kaufen. Dadurch erhält man schneller Zugriff auf stärkere Varianten der eigenen Fähigkeiten und passive Eigenschaften, die auch im PvP einen Vorteil bieten.

WildStar Protobucks

Bisher ist das Ganze nur auf dem Testserver und es bleibt wohl abzuwarten, wie die Spieler diese Änderung aufnehmen.

Mein-MMO meint: Auch in diesem Fall könnte man nun wieder lange diskutieren, ob das Ganze schon als „Pay2Win“ gilt oder nur eine Beschleunigung darstellt. Fakt ist nämlich, dass Fähigkeitspunkte aktuell primär über die PvP-Währung und „Ahnengemmen“ erhältlich sind. Zumindest Ahnengemmen sind wöchentlich limitiert, sodass man nur eine bestimmte Menge von ihnen farmen kann, bevor man bis zum wöchentlichen Reset warten muss.

Auf der anderen Seite hatten die meisten Spieler nun viele Monate Zeit, sich Fähigkeitspunkte und AMP-Punkte zu verdienen, sodass zumindest für Veteranen kein wirklicher Nachteil entsteht. Wenn zwei neue Spieler nun gleichzeitig anfangen würden, hätte die Person mit dem größeren Geldbeutel aber einen klaren Vorteil – zumindest für einige Wochen.


Weitere Neuigkeiten und Artikel rund um Carbines MMO findet Ihr auf unserer WildStar-Spieleseite.

Quelle(n): wildweave.net
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cortees

Mit einem hat Cortyn recht, ein Neuling kommt damit etwas schneller an alle AMPs und VIPs. Der daraus entstehende Vorteil ist aber wirklich kaum der Rede wert.

Nicht ganz einverstanden bin ich mit den so beschriebenen Möglichkeiten, wie man sich diese Punkte erspielen kann: Neben den Ahnengemmen, kannst du sie über Prestige UND bei einigen Rufhändlern erstehen. Ganz zu Schweigen davon, dass sie, selten aber doch, in der Spielwelt droppen können und im AH für relativ wenig ingame-Währung erwerbbar sind.

Da erfahrene Spieler nun auch die Möglichkeit haben, beim Rufhändler erstandene oder für Prestige erkaufte Punkte accountweit zu verschicken, steigt das Angebot an frei gedroppten (handelbaren) Punkten zusehends, was die Preise im AH zusätzlich drückt.

Nixie

Das wird mein Wort des Jahres

Pay2Win

95% der Leute die damit um sich werfen wissen nichtmal, was es bedeutet, aber lesen tut man es überall.
Jeder definiert dieses Wort mittlerweile wie er es grad braucht und die Verrenkungen, die gemacht werden um seinen Standpunkt als non plus ultra dar zu stellen, sind mitunter zirkusreif, da wird dann das verhasste Game (wieso „hasst“ man eigentlich ein Spiel, nur weil man es nicht mag und muss es dann um jeden Preis überall schlecht machen? Auch noch so ein Trend) als P2W verschrien und sein geliebtes Game in höhsten Tönen gelobt und um jeden Preis gerechtfertig, obwohl sich von der Art her nichts nimmt.

Cortyn

Dann hast du also eine allgemeingültige Definition von Pay2Win, die weltweit anerkannt ist?

Die Wahrheit ist einfach, dass jeder Pay2Win ein bisschen anders definiert.

Bei einigen ist es Pay2Win, wenn man die mächtigste Ausrüstung nur mit Gold kaufen kann.
Für andere ist es Pay2Win, wenn man sich einen starken Geschwindigkeitsvorteil holen kann.
Für wieder andere ist es schon Pay2Win, wenn man irgendwas für Echtgeld kaufen und dann für Ingame-Währung verkaufen kann.

Nixie

Nein habe ich nicht und ich kann auch in meinem Text nichts davon lesen, das ich dies behauptet hätte 🙂
Allerdings versuche ich auch nicht penetrant anderen meine Meinung zu P2W aufzudrängen und alle anderen Games schlecht zu machen.
Für mich ist z.B. Rift P2W, deshalb gehe ich jetzt aber nicht unter jeden beitrag zu dem Spiel in hate es.

Wie man in meinem Beitrag gut lesen konnte, ging es mir um die Leute, die Games deswegen nieder machen, weil es für sie persönlich P2W ist und nicht um die Definition des Wortes.

„Es sich drehen wie es ihnen gerade passt“ ist nicht gleichbedeutend mit „haben eine falsche Auffassung des Wortes“ 😉

Naskrai

Du sagst selber jeder werfe mit dem Wort P2W um sich, obwohl die meisten nicht wissen was damit gemeint ist. Ergo bist du in dem Wissen, was es genau bedeutet. Und verurteilst jene, die es nicht wissen.
Du hast recht: Du hast es nirgend geschrieben was P2W ist. Aber zwischen den Zeilen erkennt man deutlich, dass du denkst deine Definition von P2W sei besser als die der anderen.
Wie schon von Cortyn gesagt: jeder definiert P2W anders. Liegt daran, dass niemand genau festlegt hat, was P2W eigentlich ist. Schließlich ist das ein von der Internetcommunity erschaffener Begriff.

Wir sind hier nunmal im Internet und ich glaub kaum, dass das dein erster Tag hier ist, oder? Im Internet drückt man sich halt immer extremer und radikaler aus, als man es im echten Leben tun würde. Es ist jeden seine eigene Meinung und auch sein gutes Recht spiele schlecht zu reden, weil sie eben P2W oder vermeintlich P2W sind.

Und ich glaube, die Zeit wo man Spiele als P2W verschrien hat und sein eigenes Spiel aufs höchste gelobt hat, sind auch längst vorbei.

„95% der Leute die damit um sich werfen wissen nichtmal, was es bedeutet, aber lesen tut man es überall.“ Schöne Statistik nebenbei bemerkt. Selber recherchiert?

Shiv0r

Begriffe wandeln sich natürlich mit der Zeit, aber die ursprüngliche Bedeutung war es zu beschreiben, dass man durch Geld einen immensen Gameplay relevanten Vorteil bekommt, den ein nicht zahlender Spieler nicht oder extrem unwahrscheinlich Ingame erreichen kann.
Ganz klassisches Beispiel ist die beste PvP Rüstung nur durch den Shop erhältlich zu machen oder es zwar auch Ingame erspielbar zu machen aber die Chancen so derartig gering zu setzen dass man trotzdem auf dem Shop zurückgreifen muss.
Mittlerweile wird der Begriff aber so derartig inflationär benutzt, das sogar schon XP Tränke im Shop als P2W für manche gilt, obwohl die meisten neueren MMOs sowieso eine extrem schnelle Levelkurve haben und somit die Tränke an Relevanz verlieren.

Bei Wildstar ist eben die Frage wie signifikant die Auswirkungen sind, wenn man sich die Punkte freischaltet.
Wäre natürlich schade wenn sie diesen Weg gehen, weil der ansonsten ziemlich faire Shop eigentlich eins der besten auf dem Markt ist. Man kann ja selbst eine Dienstleistung, die in anderen MMO’s 10-20 Euro kostet einfach per Gold zugreifen (Characterumgestaltung).

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