Wir wissen jetzt, warum die Gen Z ständig den Job wechselt: Das Einkommen wächst dann bis zu viermal so viel wie vorher

Spielt das Alter beim Gehalt eine Rolle? Eine Analyse zeigt jetzt, dass Alter beim Einkommen eine wichtige Rolle spielen kann. Davon profitieren insbesondere junge Menschen, die regelmäßig den Job wechseln. Für ältere Menschen lohnt sich der ständige Wechsel meistens nicht.

Woher stammen die Daten? Die Bank of America hat sich in einer Analyse angesehen, wie stark Personen davon profitieren, wenn sie entweder bei ihrem Arbeitgeber bleiben oder ständig wechseln. Das Institut unterscheidet hier zwischen sogenannten „Job Switchers“ und „Job Stayers“. Man vergleicht das Gehalt eines bleibenden Arbeitnehmers und eines Wechslers und vergleicht das dann mit dem Wachstum des Nettoeinkommens.

Besonders interessant: Vor allem für junge Menschen lohnt es sich laut Daten, ständig den Job zu wechseln. Denn dann steigt das Gehalt im besten Fall stark an. Dennoch sind die Steigerungen nicht mehr so hoch wie vor ein paar Jahren, und Schuld daran ist die derzeitige Wirtschaftslage: Denn viele Firmen konkurrieren um weniger Arbeitnehmer und zahlen daher weniger Boni und Vergütungen an die Bewerber. Deswegen, so die Analyse, ist die Gehaltslücke zwischen Jobwechslern und Verbleibenden so gering wie noch nie: Vor 7 Jahren hätte Gen Z beim Wechsel noch mal 20 % mehr verdienen können, weil da Arbeitnehmer stärker gefragt waren.

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Viermal so viel Einkommenswachstum, wenn Generation Z den Job wechselt

Jungen Menschen wird immer vorgeworfen, dass sie unzuverlässig seien und ständig den Job wechseln würden. Dabei profitieren sie genau von diesem Vorgehen sehr stark.

Denn laut der Analyse des Bank of America Institute verzeichneten Arbeitnehmer der Generation Z, die zu einem neuen Unternehmen wechselten, ein etwa viermal so hohes Lohnwachstum wie diejenigen, die bei ihrem bisherigen Arbeitgeber blieben.

Andere Generationen profitierten nicht so stark davon: Millennials erhielten etwa doppelt so hohe Gehaltserhöhungen wie diejenigen, die bei ihrem Arbeitgeber blieben.

Bei älteren Generationen ist es tendenziell sogar eher umgekehrt: Denn Angehörige der Generation X und Boomer verzeichneten tendenziell höhere Lohnzuwächse, wenn sie bei ihrem Unternehmen blieben, so das Institut.

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Warum ist das so? Die starken Wachstumsunterschiede beim Einkommen, spiegeln sich auch in der Lebenssituation der Menschen wider: Junge Menschen starten oft ganz unten in einer Firma und beginnen dann mehr oder weniger zügig aufzusteigen. Sie wechseln von Teilzeit- zu Vollzeitstellen oder übernehmen schließlich Aufgaben, für die sie ausgebildet worden sind, berichtet Investopedia.com.

Ältere Arbeitnehmer haben bereits oft einen besser bezahlten Arbeitsplatz und Arbeitgeber belohnen entweder die Loyalität oder wollen das Fachwissen der älteren Generation weiterhin an die Firma binden, ohne es an die Konkurrenz zu verlieren. Das ist in einer Zeit, in der ein akuter Fachkräftemangel herrscht, immer wichtiger.

Junge Menschen wechseln laut einem Bericht oft den Job. Das liegt nicht an chronischer Untreue, sondern an anderen Bedürfnissen. Viele junge Personen wollen Karriere machen, doch viele Arbeitsplätze bieten nicht genügend Chancen für eine Weiterentwicklung an: Viele Chefs sind es leid, dass die Gen Z so schnell kündigt: Jetzt wissen wir den Grund und es ist nicht KI schuld

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