Unternehmen stecken Milliarden in KI, Gen Z setzt stattdessen auf Stift und Papier

Titelbild Mitarbeiter Büro

Künstliche Intelligenz mischt sich immer mehr in unseren Arbeitsalltag ein. Unternehmen investieren derzeit Milliarden in diese Technologie und immer mehr Tasks im Büro lassen sich digital erledigen. Ausgerechnet die Generation, die mit Smartphones und dem Internet groß geworden ist, findet nun jedoch Gefallen an deutlich älteren Hilfsmitteln: Stift und Papier.

Was ist die aktuelle Entwicklung in Büros? Unternehmen investieren derzeit große Summen in Künstliche Intelligenz. Das Ziel? Arbeitsabläufe automatisieren, bei der Kommunikation unterstützen und Aufgaben übernehmen, für die Beschäftigte bislang selbst viel Zeit aufwenden mussten.

Gleichzeitig läuft der Büroalltag längst großteils digital ab: Die Mitarbeiter sitzen vor dem Bildschirm, ständig klingelt und blinkt es irgendwo. Doch parallel dazu entwickelt sich ein Gegentrend: Eine Umfrage des Büroausstatters Quill, über die Business Insider berichtet, zeigt, dass vor allem Gen Z und Millennials wieder häufiger zu traditionellen Methoden, nämlich Stift und Papier, greifen.

Die jüngeren Beschäftigten machen demnach doppelt so häufig handschriftliche Notizen wie Boomer. 56 Prozent der befragten Gen-Z-Arbeitnehmer würden einem Kollegen sogar lieber eine Nachricht auf einem Post-it hinterlassen, als ihm eine Direktnachricht zu schicken. 

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Gen Z hat genug von der ständigen digitalen Kommunikation

Aber warum setzt ausgerechnet Gen Z auf Stift und Papier? Ein Grund dafür ist die zunehmende Menge an digitaler Kommunikation im Arbeitsalltag. Denn: Rund ein Drittel der befragten jüngeren Mitarbeiter gibt an, dass die ständigen digitalen Nachrichten bei ihnen den Wunsch auslösen, wieder analoger zu arbeiten. 

Auch das Gefühl beim Erledigen von Aufgaben spielt eine Rolle: 94 Prozent der befragten Arbeitnehmer der Gen Z und Millennials sagen, dass es befriedigender sei, einen erledigten Punkt auf einer handgeschriebenen To-do-Liste durchzustreichen, als ein digitales Kästchen anzuklicken.

Den jungen Mitarbeitern geht es aber nicht darum, Laptop und Smartphones komplett aus dem Büro zu verbannen. Sie möchten digitale und analoge Arbeitsweisen stattdessen miteinander verbinden. 

Wann habt ihr zuletzt mit der Hand geschrieben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Während die Gen Z bei Notizen also wieder vermehrt auf analoge Arbeitsmittel setzt, bereiten ihr aber ausgerechnet andere klassische Bürogeräte Probleme. Mehr dazu erfahrt ihr hier auf MeinMMO: Drucker, PCs und sogar Kaffeeautomaten können für junge Mitarbeiter schnell zur Herausforderung werden.

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