Ein Spieler will unbedingt eine ganz bestimmte Waffe in Dungeons & Dragons, die ihn an seinen Schatz aus dem echten Leben erinnert. Nur weigern sich sein Spielleiter und viele andere Dungeon Master, ihn das in die Tat umsetzen zu lassen. Aus dem Problem entsteht eine große Diskussion, in die sich nun auch die Community einmischen darf.
Was ist das für eine Waffe? Der Spieler und Redditnutzer Jadefiregriffon wandte sich mit einem Problem zwischen ihm und seinem Dungeon Master an die D&D-Community auf Reddit. Seit 7 Jahren ist er Landschaftsgärtner und besitzt eine große, teure Lieblingsschaufel, die er auch irgendwie ins Spiel bringen will.
Dafür würde er sich schlichtweg irgendeine Wuchtwaffe wünschen, die so aussieht wie seine Schaufel, ohne irgendwelche Regeln verändern zu müssen. Es ginge ihm rein um eine Art „Reskin“ und eine Sache des Geschmacks.
Sein Dungeon Master, und wie er erklärt, auch mehrere weitere Spielleiter, haben ihm jedoch gesagt, dass das nicht ginge, weil Schaufeln als improvisierte Waffen gelten. Nun fragt sich der Spieler: „Man muss doch buchstäblich nur eine vorhandene Waffe umgestalten und es als ‚besondere Note‘ bezeichnen, oder liege ich da falsch?“
Über 1.700 Kommentare – alles wegen einer Schaufel
Wie argumentiert die Community? Die Problematik rund um die Schaufel sorgte wohl nicht nur am Tisch des Spielers für Diskussionen. Auch die Community hat eine Menge eigener Meinungen, wer bei der Frage rund um die Schaufel als Waffe wirklich im Recht liegt.
Ein paar Redditnutzer können die Spielleiter verstehen, die ihm die Schaufel nicht als Waffe durchgehen lassen wollen. Das begründen sie vor allem damit,
- dass die Schaufel womöglich nicht zum Ton der Kampagne passt, weil sich diese in einem beispielsweise eher ernsten High-Fantasy- oder Horror-Setting falsch anfühlen würde.
- dass die Schaufel nicht aussieht wie eine Waffe und diese oder der Spieler deutlich ungefährlicher wahrgenommen werden als potenziell die anderen Spieler, was ein unfairer Vorteil wäre.
- dass die Erlaubnis für ein Homebrew-Item womöglich nur das Tor öffnet, um nach weiteren Homebrew-Items oder -regeln zu verlangen, die dann vielleicht nicht „mal so“ eingebaut werden können.
Allerdings findet eine deutliche Mehrheit die Idee des schaufelliebenden Spielers wirklich toll und kann die Reaktionen der Spielleiter nicht verstehen, weil
- eine Schaufel, die man zufällig am Boden findet, als eine improvisierte Waffe gelten mag, eine Schaufel, die man überall mit sich herumträgt, jedoch ein absolut plausibler Hintergrund für eine Waffe sei.
- eine solch persönliche Waffe auch direkt Charakter verleiht.
- Eine Schaufel sowieso richtig wehtun kann.
Was haltet ihr von der Idee des Spielers? Würdet ihr ihm die Schaufel als Waffe erlauben oder könnt ihr die Gegenargumente verstehen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Die Liebe zu einer Waffe kann Dungeon Master nicht nur frustrieren, ganz im Gegenteil. Andere scheinen das richtig zu schätzen, wie eine Spielleiterin aus eigener Erfahrung berichtet: Spieler weigert sich seine schlechte, aber treue Startwaffe in D&D aufzugeben, seine Spielleiterin will das belohnen
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