Der Serienmacher von House of the Dragon gesteht: Alle haben sich die ganze Zeit völlig umsonst bekriegt

Rhaenyra House of the Dragon Episode 7 Preview

Die Familienfehde in der Serie House of the Dragon nimmt so große Ausmaße an, dass ein ganzer Krieg entsteht, um einen der möglichen Thronfolger auf den Eisernen Thron zu bekommen oder ihn darauf zu halten. All das basiert auf einer Prophezeiung, die laut dem Serienmacher zu der Zeit völlig irrelevant ist.

Nach dem Tod von König Viserys entbrennt ein Krieg zwischen den Targaryens. Rhaenyra wurde öffentlich von ihrem Vater als Thronerbin erwählt. Dank eines recht wirren Gesprächs mit Viserys glaubte Alicent aber, dass ihr Sohn Aegon auf den Thron soll. Im Hintergrund dieser Fehde ist auch die Prophezeiung über den Prinzen, der verheißen wurde.

Rhaenyra glaubt, dass sie das ist (was sie in der letzten Folge in einer Rede auch nochmal klarstellt). Der Showrunner der Serie, Ryan Condal, hat in einem Interview aber nochmal betont: Sie ist nicht die Auserwählte, keiner in House of the Dragon ist es.

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House of the Dragon zeigt im finalen Trailer zur 3. Staffel den immer weiter eskalierenden Konflikt der Targaryens

Eine Prophezeiung, die sich erst 200 Jahre später erfüllen soll

Wer ist der prophezeihte Prinz? In einem Interview mit dem Business Insider sprach Ryan Condal über die Prophezeiung. Dabei stellt er klar, dass Rhaenyra nicht die Auserwählte ist:

Wir wissen, dass Rhaenyra nicht die Auserwählte ist. Wenn es in der Geschichte einen Auserwählten gibt, einen ‚versprochenen Prinzen‘, dann liegt das erst 200 Jahre in der Zukunft. Es ist entweder Jon Snow oder Daenerys, je nachdem, wie man die Prophezeiung auslegt. Aber natürlich können Rhaenyra und Daemon das unmöglich wissen.

Erst zu den Ereignissen der Serie Game of Thrones soll die Prophezeiung wahr werden. Das passt auch ganz gut, denn erst knapp 200 Jahre nach den Ereignissen von House of the Dragon wird die Gefahr durch die Weißen Wanderer spürbar und echt.

Aber auch Game of Thrones liefert zur Prophezeiung keine konkrete Antwort. Die Romane sind noch nicht so weit und auch in der Serie wird nie definiert, ob Jon oder Daenerys dieser Prinz ist. Das macht den Krieg und das damit einhergehende Schicksal für die Targaryen und die Drachen noch unnötiger.

Im Interview geht Condal aber auch auf die Parallelen von Daenerys und Rhaenyra ein. Beide wollen erstmal nur das Gute, doch die Welt und ihre eigene Überzeugung verändern sie. Zu den Parallelen der beiden sagt Condal: Ich halte es daher für wichtig, diese Zusammenhänge aufzuzeigen, um die Menschen daran zu erinnern, dass diese beiden Epochen der Geschichte eng miteinander verbunden sind.

Was sagt MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes zur Prophezeiung? Als Storyelement finde ich den versprochenen Prinzen sehr spannend, weil er nicht einfach nur eine Vorhersage für die Zukunft ist. Daraus entfalten sich mehrere Stränge. Zum einen der wachsende Größenwahn von Rhaenyra, der die einst gütige Frau grausamer werden lässt, zum anderen aber auch die Konsequenzen für die Targaryens.

Die Prophezeiung, die die Targaryens als große Beschützer der Welt darstellt, ist letztendlich schuld am Untergang des einst so mächtigen Hauses. Fraglich ist natürlich auch, ob die von Aegon dem Eroberer erträumte Prophezeiung so auch echt ist.

Wer es nun ist, ist bis heute unbekannt, und eine über Jahre weitererzählte Nachricht kann auch vielfach verändert worden sein. Letztendlich ist die Prophezeiung auch irgendwie egal, denn es geht um das, um das es immer geht: Wer sitzt auf dem Thron? Wer hat die Macht?

Aber was sagt ihr dazu? Wer ist für euch der verheißene Prinz und auf welcher Seite steht ihr in House of the Dragon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Auch in Game of Thrones gibt es viel Chaos und schlimme Ereignisse: Game of Thrones: Die 10 schrecklichsten Momente aus der Serie, die man wohl nie vergessen wird

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