Valve ist das Unternehmen hinter Steam und Entwickler von herausragenden Spielen wie Half-Life, Portal oder Left 4 Dead. Aktuell gibt es jedoch ein Datenleck, das Inhalte zu den besagten Titeln offenbart.
Was ist bei Valve passiert? Nachdem in den letzten Wochen vor allem Rockstar Games mit massiven Leaks zu GTA 6 zu kämpfen hatte, gibt es nun Meldungen über ein Datenleck bei Valve.
Durch einen Leak sollen rund 12 Terabyte an Daten ihren Weg nach draußen gefunden haben. Darin befinden sich wohl Inhalte zu einigen von Valves besten Spielen, darunter Portal, Left 4 Dead, CS:GO und, wohl am spannendsten, gestrichene Elemente aus der nie veröffentlichten 3. Episode von Half-Life 2.
Zuletzt machte Valve mit ihrer eigenen Hardware von sich reden – die Steam Machine:
Die Suche beginnt
Was enthält der Leak genau? Noch ist nicht ganz klar, wie der vollständige Inhalt aussieht. Dem X-Account Gabe Follower zufolge (nicht zu verwechseln mit Valve-Chef Gabe Newell) handelt es sich jedoch um Inhalte aus den Jahren 2003 bis 2013. Demnach seien frühe Versionen von Portal 2, Left 4 Dead, CS:GO, aber auch Teile des nie veröffentlichten Portal-Nachfolgers F-Stop darin enthalten.
Spannend ist zudem, dass eine Waffe namens „Weaponizer“ zu sehen sein soll. Sie war für Half-Life 2: Episode 3 geplant und könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich mehr zu dem lang erwarteten, aber nie veröffentlichten Kapitel in dem Leak versteckt. Weitere, konkrete Funde hierzu gibt es aktuell aber noch nicht. In den nächsten Tagen könnte sich das noch ändern.
Valve hat sich von offizieller Seite noch nicht zu den Leaks geäußert. Anders als Teile der Community, die den Fund in den verschiedenen Posts diskutieren:
- „So sehr ich es auch liebe, einen Blick hinter die Kulissen von Valve zu werfen, tut mir das Unternehmen wegen dieses Leaks wirklich leid. Sie versuchen gerade, ihre Hardware in diesem Chaos, in dem wir uns befinden, auf den Markt zu bringen. Wahrscheinlich warten sie auf eine Feier zum 30-jährigen Jubiläum. Und jetzt das“, schreibt ProfBaggywrinkl.
- „Es ist schon verrückt, dass ein Unternehmen, das über so viel technisches Talent verfügt, erneut von einem riesigen Datenleck betroffen ist“, gibt NicGonFar zu bedenken.
- „Ich glaube aber nicht, dass Valve etwas dagegen hat“, meint hingegen BatFamNerd.
Auch auf Reddit macht die Nachricht die Runde, wobei viele User vor allem den nie fertiggestellten oder veröffentlichten Spielen hinterhertrauern. Valve ist berüchtigt dafür, nie dritte Teile ihrer Reihen auf den Markt zu bringen. So fehlt bis heute jede Spur von Portal 3, Left 4 Dead 3, Team Fortress 3 oder dem zu Meme gewordenen Half-Life 3.
Was denkt ihr über den Leak? Vermisst ihr die alten Valve-Spiele und wünscht euch Nachfolger? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Auch die Leaks können nicht davon ablenken, dass Valve enorm erfolgreich ist. Das Erfolgsgeheimnis haben wir uns auf MeinMMO genauer angeschaut: Valve verdient gerade Milliarden, weil Gabe Newell mit Steam sein eigenes Ding macht
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Kommentare
Angeblich ist dieser Leak ein ungesicherter Download gewesen. Sprich, die Chance ist relativ hoch, dass dieser “Leak” beabsichtigt war.
Die Daten wurden über einen öffentlich zugänglichen Endpoint der uralten Steam2 Inftastruktur bezogen. Steam hat das wohl nie geschlossen. Die Daten enden genau zu dem Zeitpunkt, wo Valve auf die neue Steampipe Infrastruktur gewechselt ist. Da hat wohl keiner mehr nach dem Wechsel gedacht die alte Infrastruktur abzuschalten.
Im grunde genommen hatte der Leak zugriff auf deren Archiv. Da ist nicht viel Geld damit zu machen zu “Früher war alles besser….”. der GTA 6 Leak war aktueller weil es “Es wird so und so Geil…”
Im Grunde hat der Leak also eher Nostalgie Faktor wie “Geil des damals war”
Keine Äusserumg seitens Valve?
Nicht einmal, ob unsere Daten sicher sind?
Sitzen wir jetzt vielleicht alle im selben Boot, zusammen mit den armen Socken, die dort in letzter Zeit Hardware gekauft haben?
Ich nehme es zwar nicht an, aber ne Bestätigung wäre schon nett.^^
Es wurde nirgendwo eingebrochen. Das Wichtigste verrät der Artikel nämlich nicht. Nämlich, woher die Daten genau stammen.
Die Daten wurden über einen öffentlich erreichbaren Endpoint der uralten Steam2-Infrastruktur bezogen, bevor Valve von diesem System 2013 auf Steampipe umgeswitcht ist. Sämtliche Daten aus dem jetzt veröffentlichten Paket enden exakt zu diesem Zeitpunkt.
Danke, gut zu wissen.
Allerdings hatte ich Steam-Account, E-Mail, PayPal, Bankverbindung und sogar die Telefonnummer damals schon. Eigentlich ist nur meine Adresse eine andere. 😕