Valorant: Deshalb greifen Pros zur Waffe Ares, wenn das Geld knapp ist

In Valorant gibt es seit neuestem einen Geheimtipp unter den Waffen, die man in Anti-Eco-Rounds und Sparrunden nutzt. Das Maschinengewehr Ares ist bei Profis gerade hoch im Kurs. Erfahrt hier, warum die Ares so rockt, wenn das Geld knapp ist.

Was hat es mit der Ares auf sich? In der Beta von Valorant sind schwere Waffen durchaus nützlich, sogar das „kleine“ Maschinengewehr Ares. Die Waffe zeigte ihr volles Potenzial in dem Turnier T1 Valorant Invitational vom 16. April 2020. Dort nutzten die Pros das MG vorzüglich für Runden, in denen man sparen muss oder eine Anti-Eco-Runde spielt. Das sind Runden, in denen der Gegner nichts oder wenig kauft und ihr daher mit etwas mehr Investment im Vorteil seid.

Bisher waren in solchen Runden die SMG Spectre oder das kleine Sturmgewehr Bulldog die Favoriten. Doch hier erfahrt ihr, warum die Ares in beiden Fällen die bessere Wahl für kostenbewusste Spieler ist.

Die Ares – Top-Waffe für wenig Geld

Die Stats der Ares: Hier sind die Eigenschaften der Ares auf einen Blick:

Kosten:1.700
Magazin:50
Wand-Durchdringung:Hoch
Feuergeschwindigkeit:10 – 13 Schuss/Sekunde
Schaden 0 – 30 Meter
(Körper/Kopf/Bein):
30/72/25
Schaden 30 – 50 Meter
(Körper/Kopf/Bein):
28/67/23
Primärer Feuermodus:Vollautomatik
Sekundärer Feuermodus:Zoom-Modus

Was ist das Besondere an der Ares? Die Ares ist ein leichtes MG mit großem Magazin, hoher Feuergeschwindigkeit und einem ordentlichen Schaden. Die Waffe ist solider Durchschnitt in ihrem Bereich.

Pro
  • Gute Wanddurchdringung
  • Hohe Feuerrate
  • Großes Magazin
Contra
  • Schwer zu kontrollieren
  • Wildes Abweichungsmuster
  • Keine tödlichen Headshots

Die Ares schießt schnell und kommt auch gut durch Wände. Allerdings ist ihr Schaden etwas schwach. Ihr könnt keine sofort tödlichen Headshots ausführen und auf Distanzen ab 30 Metern nimmt der Schaden weiter ab.

Ihr braucht auf jeden Fall mindestens 4 Körpertreffer, um einen ungepanzerten Gegner zu töten. 2 Headshots killen schutzlose sowie leicht gepanzerte Gegner, spätestens bei 3 Kopftreffern ist jeder Gegner hinüber.

Darauf solltet ihr achten: Das Abweichungsmuster (Spray Pattern) der Ares ist recht wild. Die Waffe sprüht ihre Geschosse in einem chaotischen Muster, wenn ihr aus der Hüfte ballert. Die Schüsse eskalieren immer weiter nach oben und werden immer weiter verteilt.

Hier seht ihr ab Minute 14:20 das Spray-Pattern der Ares.

Wenn ihr aber im alternativen Feuermodus zielt, wird das Muster jedoch deutlich kompakter. Noch besser klappt es übrigens, wenn ihr euch hinkniet, was aber nicht in jeder Situation sinnvoll machbar ist. Doch wenn ihr brav zielt, sollte die Ares auf mittlere und sogar lange Distanz eine gute Figur machen.

Bedenkt auf jeden Fall: Je länger ihr mit der Ares schießt – und das dicke 50er-Magazin lädt dazu ein – desto ungenauer und wilder wird euer Spray. Schießt also lieber in kleinen Feuerstößen von ca. 5 Kugeln. Damit könnt ihr auch schwer gepanzerte Gegner nur mit Körpertreffern erledigen. Ist der Gegner jedoch recht nahe oder kommt als Horde, dann haltet ruhig voll drauf!

Darum ist die Ares den anderen Billig-Waffen überlegen: Vergleicht man die Ares mit den beiden anderen günstigen Top-Waffen, der Spectre und der Bulldog, dann sieht man schnell die Vorteile des MGs:

  • Die Ares hat mit 50-Schuss mehr Munition als die Konkurrenz – Bulldog (24 Schuss) und Spectre (30 Schuss)
  • Die Ares schießt schneller. Sie haut bis zu 13 Schuss pro Sekunde raus, die Bulldog höchstens 9,15. Die Spectre hat in etwa die gleiche Feuerrate.
  • Die Ares richtet etwas weniger Schaden an als die Bulldog, aber mehr als die Spectre. Zusammen mit der höheren Feuerrate ist die Ares auch hier insgesamt überlegen, wenn man nicht gerade mit der Bulldog sehr gut Headshots schafft.
  • Die Ares hat eine hohe Wanddurchdringung, die Konkurrenz kommt maximal durch mittlere Wände durch. Gegner in Deckung haben also gegen die Ares ein Problem.

Durch ihren Preis von nur 1.700 Credits ist die Ares viel günstiger als die Bulldog mit 2.100 Credits und nur 100 Credits teure als die Spectre. Wer also die ultimative Preis-Leistungs-Wumme haben will, der kann hier getrost zugreifen, wenn das Geld knapp ist, aber man dennoch eine solide Waffe aus dem Shop haben will.

Sollte aber wieder gut Geld in der Kasse sein, solltet ihr euch im Idealfall ein Sturmgewehr kaufen. Diese Waffen sind nach wie vor durch ihre Nützlichkeit und tödlichen Headshots die Könige des Schlachtfelds. Vor allem die Phantom und Vandal sind hier die Top-Wahl.

Quelle(n): Dexerto
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onions4everyone
2 Monate zuvor

Ich spiel die Ares gern j4f, ich sehe mir atm kaum pro footage von Valorant an, aber ich kann es nicht glauben dass die über die Spectre gepickt wird. Wer gutes aim hat ist mobiler und schneller mit den kills wenn er die Spectre hat. Schon alleine wegen der ramp-up time der Ares. Ganz davon abgesehen das crouch-initials einfach nicht zur best practice im oberen Sektor gehören sonder drop-shots, und die kannste mit der Ares vergessen wenn du auf Kopfhöhe gehst. Im mittleren ranking kann ich mir die Ares ultra gut vorstellen. Beziehungsweise mit pressure Taktiken für kurzen area deny.

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