Blizzard gibt schwerem Erfolg in Hearthstone einen bescheuerten Namen – Deshalb verkauft ein Twitch-Streamer jetzt Senf

Blizzard gibt schwerem Erfolg in Hearthstone einen bescheuerten Namen – Deshalb verkauft ein Twitch-Streamer jetzt Senf

Im Karten-Spiel Hearthstone hat Blizzard einen schweren Erfolg eingebaut, „Spicy Pretzel Mustard“ – der bekannteste Twitch-Streamer zu Hearthstone, Kripparian, hat das als Vorwand genommen, um einen Deal einzugehen. Aber nicht wie viele Streamer mit einem Energy-Drink-Hersteller, sondern mit einer Senf-Firma.

Was ist das für ein Erfolg?

  • In Blizzards Kartenspiel Hearthstone gibt es seit 2019 den Modus „Battlegrounds“, in dem 8 Spieler gegeneinander spielen, bis nur noch einer übrig ist.
  • Einer der schwersten Erfolge, den man im Modus erreichen kann, heißt „Spicy Pretzel Mustard“ – sowas wie „Scharfer Brezel-Senf“ – im deutschen heißt der Erfolg „Spezialknabbermischung“: Für den Erfolg muss man erster im Modus werden und dabei jede Runde gewinnen. Es gibt auch den Erfolg ohne Spicy, dafür reicht es ein Spiel zu gewinnen, ohne Runden abzugeben.
  • Wie Blizzard im Juni 2021 verriet, haben nur 5,8 % aller Hearthstone-Spieler diesen Erfolg abgeschlossen.
hearthstone-erfolg
Ein ziemlich begehrter Erfolg.

Warum heißt der Erfolg so? Man weiß es nicht – Blizzard ist manchmal schräg. Vielleicht ein Insider-Gag.

Auf reddit erklärt ein Nutzer: Hearthstone spiele in einer Bar. Dort gäbe es häufig Brezeln und zu Brezeln isst man eben Senf. Nun gut.

Twitch-Streamer ist viel kleiner als vor 6 Jahren, liebt immer noch Hearthstone

Wer ist der bekannteste Streamer zu Hearthstone? Der Streamer Ocatavian „Kripparian“ Morosan ist ein Typ für sich: Wo andere Streamer jeden Hype mitnehmen, in Mikrofone stöhnen oder sich mit lautem Gebrüll zum Affen machen, spielt der 34-Jährige seit Urzeiten Hearthstone. Er ist für seinen trockenen Humor und seine ruhige, besonnene Art bekannt – natürlich jammert auch Kripp furchtbar rum und wird „salty“, wenn es in Hearthstone nicht so läuft. Das gehört einfach zum Spiel dazu.

Als Hearthstone noch ein Riesen-Ding auf Twitch war – lang, lang ist’s her -, sprach man auch immer wieder über Kripparian.

Hearthstone: Kripparian ist nicht paranoid, sie sind wirklich hinter ihm her

Mittlerweile spielt Hearthstone nur noch eine Nebenrolle auf der Streamingplattform, aber Kripparian ist Blizzards Kartenspiel weiter treu: Mit 1,5 Millionen Followern hat er eine große Anhängerschaft aufgebaut.

Im Schnitt schauen ihm heute 4.300 Zuschauer zu. Damit ist Kripp 2022 etwa 5-mal kleiner als 2016, wo er noch 21.000 Zuschauer hatte, aber Kripparian liebt eben Hearthstone und kann nicht anders.

2016 war Kripparian so ein Hearthstone-Junkie, dass er mit einem Klick die Server zum Absturz hätte bringen können, wie Ben Brode mal verriet.

Hearthstone ist ein etwas alberner Ableger von WoW:

Der beste WoW-Bösewicht kehrt in Hearthstone zurück, nur um gleich wieder zu sterben

„Kripp mag zu salzig sein – Dieser Brezelaufstrich ist es nicht“

Das ist jetzt sein neues Projekt: Kripparian ist einen Deal mit einem Senf-Hersteller eingegangen und verkauft nun „Kripps’s Spicy Pretzel Mustard.“

Die 237ml-Büchse gibt’s für 20 $.

Auf Amazon lernen wir: „Kripparian wollte Ihnen den Geschmack des Sieges mit einer Sauce bringen, die eine Leistung im Geschmack ist. Dieses Rezept für Meerrettich-Senf wurde in die Senf Hall of Fame in Middleton, Wisconsin, eingeführt. Kripp mag zu salzig sein, aber dieser köstliche Brezelaufstrich ist es nicht.“

Man sichert außerdem zu, dass das Produkt veganerfreundlich sei und die Meerrettich-Wurzel per Hand getrimmt, gehackt und geschält wurde.

Erste Kunden jedenfalls scheinen begeistert: Das Produkt hat bereits 5-Sterne-Wertungen erhalten: „Schmeckt wie Kripp“ sagt ein Käufer. Na dann, guten Appetit.

Ein ähnlich bekannter Streamer wie Kripp zu Hearthstone war Andrey „Reynad“ Yanyuk. Der ist mittlerweile aber selbst Boss geworden:

Gaming-Skandale: „Teenager auf Twitter sind Richter, Geschworene und Henker“

Quelle(n): amazon, pcgamer
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Onj8

Kripp hat auch seinerzeit (2012?) den World-First-Kill von Diablo auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad „Inferno“ geschafft. Im Hardcore-Modus wohlgemerkt, also Permadeath usw. Und in WoW hat er auch eine starke Vergangenheit, leider aber seit ein paar Jahren fast nur noch Hearthstone, was ich schade finde…

Arkell

Der Name für den Erfolg kommt vom Bartender Bob bei Battlegrounds. Einer seiner Standardsätze lautet „All the best minions come here. I’ve got the spicy pretzel mustard.“

Nexis

237ml für 20 Dollar? 😳 Das sind 84,39$ pro Liter! Größenwahnsinnig? 🤔🙄

Da bleibe ich lieber bei meinem scharfen Löwensenf. Der kostet nur 6,76€ pro Liter (250ml für 1,69€) 😉

Motzi

In Frankreich wurden das momentan sogar einige Zahlen. Da ist Senf fast überall ausverkauft und wird rationiert.

Daggett Beaver

Das ist halt der Unterschied zwischen Massenproduktion und Kleinserien-Produktion.

Um mit Kleinserien unter’m Strich mit einem halbwegs akzeptablen Profit rauszugehen muss das Ding halt das Zehnfache kosten… Fixkosten, Materialkosten, Vertrieb – alles ist bei Kleinserien auf’s Stück gerechnet so viel teurer.

Reich wird mit diesem Senf vermutlich niemand.

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