Hearthstone: Kripparian ist nicht paranoid, sie sind wirklich hinter ihm her

Der Streamer Kripparrian wird in Hearthstone gerne mal Opfer von „Stream-Sniping“. Jetzt hat er sich gewehrt – durch einen einfachen Trick.

Wenn Streamer einen großen Kreis von Fans aufbauen, dann sind auch rasch einige unliebsame Zuschauer darunter. Besonders populär ist bei vielen kompetitiven Spielen das „Stream-Sniping“.

Man wartet darauf, dass der Streamer eine Partie seines Spiels beginnt und versucht sich dann zeitgleich anzumelden, um ihn als Gegner zu bekommen. Während das in Shootern dazu führt, dass man gegen den Streamer in einem mehr oder weniger fairen Match antreten kann, ist das bei Kartenspielen schon anders.

So ergeht es dem Streamer Octavian Morosan regelmäßig, besser als Kripparrian in der Hearthstone-Szene bekannt.

Von wegen paranoid – Kripp ist da einer Sache auf der Spur

In seinen Streams klagt er regelmäßig darüber, dass Stream-Sniper ihm in die Karten schauen würden. Viele Zuschauer haben ihm daraufhin gesagt, dass er doch paranoid sei – bis jetzt.

Immer wieder traf er in seinen Arena-Runs auf Spieler mit dem Namen „Sniper“ und dann einer Nummer. Kripp behauptet, dass er während eines Monats ein Viertel aller Arenaspiele nur gegen ein und denselben Gegner gespielt hätte – was nicht durch Zufall zu erklären ist.

Doch das war nur eine erste Vermutung, die sich als falsch erwies: Hinter dem Stream-Sniping steckt eine ganze Gruppe, eine eingeschworene Gilde.

Zahlreiche Decks für jede Gelegenheit

Die Strategie hinter dieser „Gilde“ ist simpel und effektiv. Sie sammeln so viele Accounts wie möglich und erstellen möglichst gute Arenadecks. Dabei planen sie genau ein, welche Stärken und Schwächen das Deck hat. Nun bewahren sie das Deck auf, bis Kripparian ein Deck spielt, das besonders anfällig gegen das der Stream-Sniper ist.

Weil die Sniper Kripparian erwischten, obwohl er eine Verzögerung in seinen Stream eingebaut hat, war der Verdacht naheliegend, dass jemand aus Kripparians Freundesliste verraten hat, wann er nach einem Arenamatch sucht.

Kripp hat daraufhin seine Freundesliste bereinigt und bei der nächsten Gelegenheit einen der Spieler mit dem verdächtigen Namen „Sniper“ als Freund hinzugefügt. Dieser hat, entgegen aller Erwartungen, sogar angenommen! Über „Freunde von Freunde“ hatte Kripparrian daraufhin Einblick auf alle Namen, die zu diesem Stream-Sniper-Syndikat gehörten. Einen kleinen Ausschnitt davon seht ihr hier:Hearthstone Kripparrian Sniperlist

Inzwischen hat Kripp diese merkwürdige Gilde mit Zuschauern unterwandert und bis auf Weiteres lahmgelegt.

Kripp sagt: „Ich weiß, dass ich manchmal, wie ein paranoider Arsch rüberkomme, der rumheult, weil er gegen Sniper verliert … und das stimmt auch. Ich bin echt paranoid, aber dieser Scheiß passiert wirklich.“

Die ganze Geschichte zeigt aber auf lustige und auch etwas unheimliche Weise, wie weit Leute gehen, um einem bekannten Streamer auf die Nerven zu gehen. Man gilt eben nur so lange als paranoid, bis man wirklich verfolgt wird.


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Quelle(n): kotaku.com
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