The Elder Scrolls Online auf PS4 und XBox One ein Hit, laut Verkaufszahlen und Analysten

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat im Juni starke Verkaufszahlen in den USA hingelegt. Das sagen die Daten von Marktforschungs-Instituten und Analysten.

Die Analysten von Superdata liefern Zahlen für den Games-Markt. Die sind nicht unumstritten, vor allem die Quellenangaben sind manchmal diffus. Außerdem werfen sie auch MOBAs und Online-Kartenspiele in den MMO-Topf, das sehen Hardcore-Fans nicht gerne. Trotzdem werden ihre Daten von den meisten Medien übernommen – es gibt nur wenig andere.

So wie bei den aktuellen Spielerzahlen, sind auch die Verkaufszahlen in vielen Fällen streng unter Verschluss und man bekommt nur Hinweise und Annäherungen darauf – so wie es den PR-Leuten und Chefs der Publisher gerade passt.

Die meisten Statistiken und Zahlen von Super-Data zeichnen ein klares Bild: Free2Play-MMOs mit Mikrotransaktionen sind im Kommen. Wer von seinen Kunden noch Geld für das Spiel selbst haben will oder für ein Abo, der setzt auf einen Markt, der immer weiter schrumpft..

The Elder Scrolls Online „rettet“ im Alleingang Bezahl-MMO-Markt

The Elder Scrolls Online Armor

Der Juni 2015 bietet, laut Superdata, ein interessantes Bild. Denn es ist sehr selten, dass der Markt der Bezahl-MMOs noch einmal wächst. Im Juni 2015 war das im Vergleich zum Juni 2014 aber der Fall. In den USA sei der Markt für Bezahl-MMOs auf PC und Konsolen um 30% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Und das Ganze hat einen Grund: „The Elder Scrolls Online.“

The Elder Scrolls Online hat dem eigentlich, nach vielen Berichten, siechenden Bezahl-MMO-Markt deutlichen Aufschwung verliehen.

Es setzt auf ein „Buy2Play“-Modell: Spieler müssen das Grundspiel erwerben und haben dann die Möglichkeit, ein Quasi-Abo namens „TESO-Plus“ dazuzukaufen oder per Mirkotransaktion neue Spielinhalte oder Gegenstände (wie EXP-Booster oder Reittiere) aus dem Cash-Shop, den Kronen-Store, zu kaufen.

The Elder Scrolls Online Frostmahr Reittier
Wer dieses nette Reittier gekauft hat, der findet sich in folgender Statistik wieder:

Angeblich 138.000 Einheiten digital in den USA verkauft

Angeblich wurden von The Elder Scrolls Online alleine digital in den USA 138.000 Einheiten verkauft

In Statistiken, die sich um „Digital Earnings“ drehen“, hier fließen auch Mikrotransaktionen und andere Käufe ein, lag The Elder Scrolls Online im Juni in den USA hinter Call of Duty und GTA V auf Platz 3. In Deutschland auf Platz 5 (Fifa 15 ist auf Platz 1), in Großbritannien auf Rang 4. Das sind die Zahlen von Super Data:

Auch andere Quelle bestätigen Verkaufserfolg von The Elder Scrolls Online

Auch andere Zahlen bestätigen, dass The Elder Scrolls Online in den USA stark abverkauft wurde. So liegt es im Juni bei den „Retail Sales“, also den Boxen, die über den Ladentisch gingen, über alle Plattformen hinweg auf Platz 2 hinter Arkham Knight. Das meldet das Marktforschungsinstitut NPD Group.

In der Vergangenheit meldete schon Sony, dass TESO auf der Playstation den US-Markt im Juni gewonnen hatte. Außerdem werden wurden in den letzten Wochen weitere Kampagne eröffnet – allerdings nicht mehr in Europa, sondern nur noch in den USA. Bei anderen MMOs käme zumindest in der Signalwirkung der Eröffnung neuer Server gleich.

Quelle(n): Super Data, Gameindustry Biz, Gameindustry BIZ NPD Group
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Gerd Schuhmann

Final Fantasy XIV ist sogar ein Abo-Modell und war das auch schon immer. Neverwinter ist F2P, ja.

Gerd Schuhmann

Playstation hat Final Fantasy XIV, XBox zumindest Neverwinter.

F2P-Nerd

Also ich glaube nicht, dass man dazu Analyst sein muss, um das zu bestätigen ^^
Der Kollege bei Zenimax/Bethesda, der entgegen der Meinung einiger unflexibler, alter Damen und Herren im Vorstand die Änderung des Bezahlmodells durchgesetzt hat, ist hoffentlich hoch dotiert und befördert worden. Denn das ist der einzige Grund für den Erfolg des Spiels, auch auf den Konsolen. Wäre TESO eben von Anfang an B2P gewesen… tja, wer nicht mit der Zeit geht. ^^

KohleStrahltNicht

Der späte Erfolg von Teso hat nichts mit dem neuen Bezahlsystem zu tun.
Teso ist mit erscheinen der Konsolenversion erfolgreicher denn je aber nicht wegen der Änderung von p2p auf b2p.
Das ist völliger Quatsch.
Alle meine Gildenmitglieder und Freunde , die weiterhin die PC Version von Teso spielen bezahlen selbsverständlich das monatliche Abo.
Wir bezahlen quasi den f2p nerds ihr Spiel , die zu geizig sind.
Ob die f2p Spieler im RL auch vor Kaufhäusern und vor den Supermärkten betteln um alles umsonst zu bekommen?
Da ja nur die Verkäufer die Produkte teuer machen ;o)

Gorden858

Und man stelle sich mal vor, die hätten das komplett durchgezogen und wären auf F2P gewechselt, dann würde heute wahrscheinlich niemand mehr etwas andereres spielen. Wer das dann noch toppen wollte, müsste den Leuten dann schon Geld fürs Spielen bezahlen. Aber wahrscheinlich hat denen das bloß wieder irgendsoein unnützer Community-Manager oder sonstiger Anzugträger ausgeredet…

Longard

auf den konsolen gibts doch so gut wie kein mmorpg, kein wunder das es sich dort gut verkauft

Forwayn

Das ist doch erfreulich. Wenn TESO so gut auf den Konsolen ankommt, wird sich das längerfristig auch positiv auf die PC-Community auswirken. Hoffentlich steigt ZENI der Ruhm nicht zu Kopf und arbeitet weiter fleißig an diesem schönen Spiel.

Marcus B.

Ich als PC Zocker finds auch sehr erfreulich! Es ist ein tolles Spiel, auch wenns vielleicht kein perfektes MMORPG ist. Mich als RPG Fan juckt das wenig und bin sehr zufrieden.
Was mich aber irgendwie traurig macht, ist, dass vor Spielen wie TESO und The Witcher noch ein CoD steht. Schön, dass es so erfolgreich ist, aber ich kenne und lese nur über CoD-Fans, welche sich maßlos über die letzten CoD-Spiele aufgeregt haben und dennoch kaufts scheinbar jeder.
Nun gut, jetzt hab ich so oft CoD geschrieben, dass ich mich erstmal selbst bestrafen muss!

Gerd Schuhmann

Ich denke Shooter sind einfach eine andere Liga mit ganz breiten Mass-Appeal. Das spielen auch so viele, die nix anderes spielen.

Das ist wie mit Superhelden-Filmen oder „Dan Brown Thrillern.“ Das ist sowas, was dann auch Leute sehen oder lesen, die nur einmal im Jahr ins Kino gehen oder nur 1 Buch im Sommerurlaub am Strand lesen.

So „Mega-Seller“/“Blockbuster.“

Ich hab auch immer das Gefühl, dass mit diesem „ich bin Gamer“-Ding fast immer Shooterspieler gemeint sind. 🙂

Marcus B.

Diesen ganzen Shooter-Trend nachvollziehen, kann ich schon, auch wenn ich kein Fan davon bin. Habe einige Freunde, die dabei mitmachen. Spiele, wie TESO bedienen dabei nunmal eine ganz andere, kleinere Nische, welche mir allerdings weitaus mehr zuspricht.
Man schau sich doch nur mal den Merchandise an, die meisten „Gaming-T-Shits“ sind nunmal von irgendwelchen Shootern! Ist ja auch ok, sind nette Spiele, nur nix für mich!
Aber die Kunst, Geschichten zu erzählen, den Spieler zu fordern, über die eigene Charakterentwicklung nachzudenken usw, bleiben dabei auf der Strecke.
Und wenn ich dann mal wieder zur Selbstgeißelung auf Seiten, wie PC Ga…. vorbeischaue und Kommentare, wie „Spielt das noch wer?!“ lese, auch wenns nur Trolle sind, krieg ich das Brechen!
Aber gut, selbst Schuld, wenn man sich dort herumtreibt…

Alles in Allem mag ich TESO aufgrund des ungezwungenen Miteinanders. Man erreicht vieles allein und man brauch selten jemanden zum leveln. Fängt man aber an, in Eldenwurz Flöte zu spielen, stehen plötzlich Leute daneben, die Laute und Trommel spielen und andere tanzen! Unwichtig für manche, für mich aber grandios! Danach bedankt man sich freundlich für die nette Jam-Session und geht wieder seines Weges.

Aber ich verstehe, dass manch einer so etwas nicht brauch und will, sondern nach Feierabend, lieber etwas Action möchte.

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