Star Citizen hat fast so viel Geld ausgegeben, wie es eingenommen hat

Eines der teuersten und erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte aller Zeiten ist die Weltraum-Simulation Star Citizen. Das Großprojekt des „Wing Commander“-Vaters Chris Roberts hat bereits fast 200 Millionen Dollar an Entwicklungs-Kosten verschlungen und noch mehr eingenommen.

So viel kostet Star Citizen: Das Studio hinter dem Crowdfunding-Riesen Star Citizen, Cloud Imperium Games, hat die Finanzreports für die Jahre 2012-2017 offengelegt. In diesen ist zu lesen, dass die Jahre über 193 Millionen Dollar für die Entwicklung ausgegeben wurden.

Star Citizen Mustang neu

Star Citizen – das Millionenprojekt

Woher kommt das Geld? Star Citizen baut bei seinen Einnahmen vor allem auf die Unterstützung der Community. Spieler können dem Unternehmen durch Spenden helfen oder sich für teilweise viel Geld Schiffe im Spiel kaufen.

Am 17. November 2018 konnte Star Citizen verkünden, dass über 200 Millionen Dollar allein durch Crowdfunding eingenommen wurden.

Zusätzlich zu den Millionen der Fans kommen auch Gelder von Investoren. Erst kürzlich haben Clive und Keith Calders 46 Millionen Dollar investiert und damit 10% der Anteile an Cloud Imperium Games gekauft. Die beiden haben ein Musik-Business in England.

Bis 2017 betrugen die Gesamteinnahmen aus allen Quellen grob 208 Millionen Dollar.

Star Citizen einnahmen 2012 bis 2017
Bildquelle: Gamestar.

Wohin fließt das Geld? Das Team um Star Citizen ist in der Zeit, in der die Spenden eingenommen wurden, stetig gewachsen. 2012 bestand das Team aus gerade einmal 13 Mitarbeiten. 2017 waren schon 464 Leute angestellt.

Den größten Teil der Mitarbeiter machen dabei die Entwickler aus und der größte Teil der Ausgaben fließt in ihre Gehälter. Grob bedeutet das, dass der größte Teil der Einnahmen direkt in die Entwicklung von Star Citizen fließt.

Dazu kommen einige Angestellte für Marketing und Verwaltung sowie allgemeine Ausgaben.

star citizen ausgaben 2012 bis 2017
Bildquelle: Gamestar.

Das wird entwickelt: Die Entwickler arbeiten mit den Ressourcen an verschiedenen Features des Spiels. Eines davon ist der Singleplayer-Modus „Squadron 42“, dessen Beta 2020 erscheinen soll. Squadron 42 wurde bis zu diesem Zeitpunkt bereits 4 mal verschoben.

Weitere Features des Spiels werden in verschiedenen Modulen entwickelt, aus denen sich Star Citizen zusammensetzt. Dazu gehören Elemente von:

  • Handelssimulationen
  • Weltraum-Erkundungen
  • Raumschlachten
  • Egoshootern
Star-Citizen-Cunningham

Was haltet Ihr von den Zahlen?

Fragt Ihr Euch, wie das Studio so viel Geld für ein Projekt zusammen bekommt? Darum konnte Star Citizen 7 Millionen Dollar in einer Woche einnehmen.

Autor(in)
Quelle(n): Gamestar
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doc
doc
1 Jahr zuvor

Ich denke SC ist die interessanteste Spieleentwicklung der letzten Jahre!

Zwar bin ich kein Baker, aber ich verfolge die Entwicklung interessiert und hoffe auf ein gutes Ergebnis. Wenn nicht, dann nicht.

Sollte SC aber tatsächlich ein spielbares Spiel werden, könnte tatsächlich auch etwas großes heraus kommen.
Sollte dies geschehen kann es nur gut werden für die Spieleindustrie!

Seit Jahren gibt es keinen wirklichen Spielefortschritt mehr!
Anthem? Destiny? CoD? Fifa? Fallout 76?
Es gibt keine wirklichen RTS mehr..
Die Publisher wollen lieber billige Mobilegames oder simple Game-as-a-servies (wow-/Ark-Klone)

Sollte SC erfolgreich durchschlägen, würden eventuell einige Publisher wieder mehr Geld in die Hand nehmen.

Das ist meine große Hoffnung!
Frohe Weihnachten!

Jag Arilon
Jag Arilon
1 Jahr zuvor

Wenn man sich hier die Posts und auch einige Artikel durchliest, da merkt man, dass viele sich nicht wirklich mit dem Projekt Star Citizen auseinandergesetzt haben.

Was hat mich dazu bewegt, dass ich das Projekt supportet habe:

Chris Roberts wollte
/will ein Computerspiel für PC-Spieler entwickeln, da der PC die Plattform mit dem meisten, ungenutzten Potenzial ist. Die Konsolen, sind wir mal ehrlich, haben dazu geführt, dass die Spieleentwicklung zu lange keinen technologischen Fortschritt gemacht hat.

Anfang bis Mitte des Jahres haben mein Bruder, der Freund meiner Schwester und ich erste Zweifel an SC bekommen und hätten Vapoware fast unterschrieben.
Dann kam Object Container Streaming und wir erkannten, dass Chris Roberts mit seinen Entwicklern etwas geschafft hat, was endlich den nötige technologischen Meilenstein für das Projekt erreicht hat.

SQ42 ist für 2020 geplant und bis dahin ist dieses finanziell abgesichert. Die Verkäufe werden dann den Reingewinn generieren. Was sind schon 2 Mio Baker. Wie oft wurden andere AAA-Spiele verkauft? ich denke in ein Vielfaches mehr, als 2 Mio. mal.

Star Citizen wird bis es die Persitenz ins Spiel schafft die Testumgebung für beide, SQ42 und SC, bleiben und dazu beitragen, dass 2019 weitere Shipsales stattfinden, wodurch das Projekt weiterhin finanziert wird.

Egal was alle hier schreiben. SC ist schon jetzt ein Erfolg und hat ein technisches Fundament geschaffen, mit dem zukünftige Spiele erst möglich werden.

Also mich hat CR nicht enttäuscht, denn er hat mit seiner Alpha bereits meine Erwartungen erfüllt. Ich kann ohne Ladebildschirm durch ein komplettes Planetensystem fliegen und das für eine Alpha in sehr guter Qualität.

Jeder muss das alles für sich entscheiden, aber informiert Euch richtig bevor kommentiert wird.

Frohe Weihnacht.

AgnosticFront
AgnosticFront
1 Jahr zuvor

Ich finde da Star Citizen Projekt ebenfalls sehr interessant und kann den finalen Release kaum erwarten!
Doch die Behauptung das Spielkonsolen den Technologischen Fortschritt in der Videospielbranche ausbremsen, halte ich für undurchdacht.
Spielkonsolen sind Massenware und definitiv kein Highend, das dürfte klar sein.
Bei Spielkonsolen geht es darum, möglichst viele Menschen zu erreichen und hohe Umsätze zu generieren und genau das tun sie auch!

Der Konsolenmarkt generiert mittlerweile etwa ein viertel des Gesamtumsatzes der Videospielindustrie und hat in vielen Hochrechnungen sogar den PC überholt.
Und hohe Umsätze führen zu wirtschaftlichem Aufschwung in der Videospielindustrie. Je mehr die Entwickler/Publisher verdienen, desto mehr können sie in die Entwicklung neuer Spiele und Technologien investieren.

Gleichzeitig tragen Spielkonsolen, genauso wie Mobile-Gaming, zur Verbreitung von Videospielen bei und das ist sehr gut für die Spieleindustrie!

Das es nur so wenig Spiele gibt, die die Rechenleistung von Highend PCs ausnutzen, dürfte vor allem daran liegen, dass die Entwicklungskosten extrem hoch und die Zielgruppe ziemlich klein ist und die meisten Entwickler/Publisher daher kein allzu großes wirtschaftliches Interesse daran haben.

Jag Arilon
Jag Arilon
1 Jahr zuvor

Kai: Danke für Deine Antwort.

Natürlich haben die Konsolen dazu geführt, dass die Spieleindustrie blüht, aber das Leben einer Konsole (technologisch) hält 4-7 Jahre. Die Spieleindustrie entwickelt daher Spiele für diese Konsolen (veraltete Technik).
Es geht um Gewinnmaximierung. Wieso nicht wie EA, Blizzard, Ubisoft etc. mit gleicher Technik immer neue Spiele/Erweiterungen auf den Markt werfen (Cash-Cow) und stetige kleine technische Verbesserungen einbauen?
CIG geht einen anderen Weg. Die entwickeln ein Game für den PC mit den (optimal) Anforderungen eines 6-Kern CPU, 64GB Ram, SSD und einer 1080 Nvidia sowie einer sehr guten Netzanbindung (technologische Innovationen ausnutzen).

Klar ist es den Konsolen früher und Mobile aktuell zu verdanken, dass die Spieleindustrie boomt. Aber ganz ehrlich … nur um das schnelle Geld zu machen … und wir alle lassen uns melken obwohl das X-te Battlefield, Call of Duty, Fifa etc. sich spielerisch und technisch nur leicht verändert. Und so diktiert der Lebenszyklus der Konsolen und bald der mobile Devices die technologische Weiterentwicklung.

Schau Dir das iPad Pro an. Das ist technologisch so weit, dass keine aktuelle App die Leistung ausnutzt. Auch hier sieht irgendwann jemand das Potenzial und entwickelt ausschließlich für das iPad Pro ;-).

Mit dem PC ist schon lange mehr möglich, aber für die Spieleentwickler ist es viel einfacher für gleiche Komponenten Spiele zu entwickeln, als für die 1000+ PC-Varianten …

Ich finde es gut, dass mal jemand die Eier hat, aus dem Trott auszubrechen und die Spieleindustrie auf das nächste Level zu pushen.

Natürlich braucht es die Konsolen und Mobil, damit die Spieleindustrie neue Technologie entwickelt ;-)!

Azureus
Azureus
1 Jahr zuvor

Apple verbaut kwine hoghend hardware

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Also ca das ausgegeben, was bisher eingenommen wurde?! Und dabei noch kein Spiel auf weiter Flur…

Da freuen sich die bisherigen Backer aber ????

Theojin
Theojin
1 Jahr zuvor

Also ich ja, hab damals am ersten Tag knapp 35€ ausgegeben, und kann mir jederzeit den Client saugen, um zu schauen, wie weit man ist.
Mach ich nicht, weil mein Rechner noch aus BF3 Zeiten stammt, und bis zum Release von SC noch das eine oder andere Jahr vergeht. Wenns konkret wird, bau ich mir den passenden Rechner zusammen und spiele drauf los.

Es gibt sicher auch ungeduldige Backer, aber ich kenne nicht einen davon. Die meisten sind schon Jahrzehnte erwachsen und lassen es einfach auf sich zukommen. Von denen hat allerdings auch keiner vierstellige Summen und mehr investiert.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Mir gings nicht um die einzelnen Summen, mehr um das Gesamte.

Die haben bereits mehr Geld ausgegeben, als andere Publisher für 2 Spiele veranschlagen. Ein fertiges Produkt ist aber weiterhin weit entfernt.
Die werden bei den ambitionierten Ideen noch gut 50-100 Mio brauchen – das zu kriegen wird spannend!

Sollte das Spiel wirklich nur annähernd so gut werden wie angepriesen, wird das absolut durch die Decke gehen. Ich werde dann auch einer der ersten regulären Käufer sein und drücke die Daumen.

NeunterName
NeunterName
1 Jahr zuvor

Was für ein schöne Weihnachtsmärchen. Und wer es glaubt wird selig. In meinen Augen ist SC Vaporware, aber egal – wir werden ja demnächst sehen, ob Roberts seine tausend Versprechen einhalten wird.

Kaito Watanabe
Kaito Watanabe
1 Jahr zuvor

Ich weiß noch als alle meinten sq24 kommt 2016 raus HAHAHAHA

Kaito Watanabe
Kaito Watanabe
1 Jahr zuvor

Lustig dass die Grafik jetzt schon nicht das Gelbe vom Ei ist und dann am release 2028 ist es kompletter Müll

Original Gast Chris
Original Gast Chris
1 Jahr zuvor

die grafik ist der absolute ober hammer… und das in so einer riesigen online spielwelt.. du musst dir was anderes suchen an dem du meckern kannst grin

doc
doc
1 Jahr zuvor

Die Grafik ist zwar keine Frostbite-Engine Grafik, aber schlecht ist die doch nicht…
Ich finde immer die Kommentare lustig, bei dem sich die Leute bei einem Spiel mit komplexen Features und komplexer Physik als erstes über die Grafik auslassen.
Ist erstens irgendwie am Thema vorbei
und zweitens sieht man meist daran, dass die Leute denken es gäbe keine Ressourcengrenzen am PC.
Drittens Grafik ist das am leichtesten zu ergänzende Feature, auch nach dem Release.

Könnte dein PC solche Spiele mit Ultrarealistische Grafik darstellen? Ich bezweifle es stark!

Kaito Watanabe
Kaito Watanabe
1 Jahr zuvor

Du musst dir das mal in 10-15 Jahren vorstellen wenn sie bei Release mit so einer Grafik ankommen

doc
doc
1 Jahr zuvor

Die Grafik wird sich auch in 10-15 Jahren am leichtesten ersetzen lassen. smile
Schätze mal warum es so viele Remastered gibt! Selbst das alte Starcraft 1 wurde einfach mal so remastered und sieht ganz gut aus.

Wobei du immer noch nur Grafik schreibst. Was genau ist denn schlecht? Die Texturen? Modelle? Assets? Effekte? alles? an einer bestimmten Stelle?

…in 10 Jahren sieht auch ein Battlefront wahrscheinlich auch nicht mehr so toll aus wie jetzt… smile

Sagt auch keiner, dass StarCitizen nicht noch ein wenig angepasst wird. Ist ja noch Alpha.
…WENN es rauskommt…

Bermuda
Bermuda
1 Jahr zuvor

Haben das wirklich alle gedacht damals? Du hast also ernsthaft gedacht dass es 2016 rauskommen wird? Wie bist du denn darauf gekommen?

Kaito Watanabe
Kaito Watanabe
1 Jahr zuvor

Ich nicht, aber die meisten fans von SC hatten mir versucht weiß zu machen dass sq42 2016 released wird

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Wird eh nie fertig.

Hackepetra
Hackepetra
11 Monate zuvor

Dann bleiben hoffentlich die ganzen Vollidioten weg ???? Für mich kann es immer Alpha bleiben. Eine fertige Alpha ^^

Dafür
Dafür
1 Jahr zuvor

Nunja, SWTOR soll ca 200Mio in der Entwicklung gekostet haben.
Als es rauskam musste man sich dann trotzdem ernsthaft fragen, ob das ein paar 12 Jährige in der Pause auf dem Schuhlhof zusammengeschustert hatten, solche völlig absurden Bugs hatte das fertige Spiel.
WoW hat „nur“ ca 63Mio gekostet, dazu kommen aber bis heute weit mehr als 200Mio für Instandhaltung und Updates. Hat aber auch im laufenden Betrieb bereits das zigfache wieder eingespielt (allein 2014 wohl ca 728Mio)

Welcher Ansatz ist besser?

Endlos lange und teuer entwickeln in der unrealistischen Hoffnung das es dann zum Release Perfekt ist ? Oder mit viel weniger Features starten, darauf aber konsequent und kontinuierlich aufbauen.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Da sind eine Menge verrückter Zahlen im Umlauf zu Swtor, die gehen von 80 Mio. bis zu 500 Mio. . Letztlich weiß niemand wie viel die Entwicklung wirklich gekostet hat. Alles nur Gerüchte, keine richtigen Beweise zu irgendeiner zahl. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht glauben dass Swtor wirklich so teuer war in der Entwicklung.

Was letztlich besser ist von deinen Ansätzen hängt wohl vom Blickwinkel ab. Aber man kann sagen, dass es das Wort Perfekt so gar nicht gibt. Ist leider immer wieder eine Illussion der manche hinterherrennen.

Perfekte Sachen gibt es erst dann wenn es einen Perfekten Menschen gibt, der sie mit Perfekten Materialien und Programmen herstellt. Also nie.

Dafür
Dafür
1 Jahr zuvor

Das SWTOR sehr teuer gewesen sein muss, darin sind sich die meisten schon einig. Darüber gabs mal einen sehr ausführlichen Bericht in einer amerikanischen Tageszeitung. Mehr als 800 Menschen verteilt auf vier Kontinenten waren an der Entwicklung beteiligt, dazu nochmal fast 1000 Sprecher, die Dialoge für über 4.000 Charactere in drei Sprachen aufgenommen haben.

Bei der Menge an beteiligten Menschen über 6 Jahre, ist die Zahl durchaus realistisch. SWTOR war ein globales outsourcing Projekt, wo wahrscheinlich selbst Bioware Probleme hätte, eine korrekte Summe zu nennen.
Das massive Outsourcing soll ja auch zu den Problemen geführt haben, die das Game nachher hatte. Da haben zuviele Köche am gleichen Brei gekocht.

Perfektion liegt im Auge des Betrachters sagt man.
In diesem Fall, wohl in denen von Chris Roberts.
Und bei dem gewinnt man leider immer mehr den Eindruck, das du mit „also nie“ durchaus richtig liegen könntest.

De Lorean
De Lorean
1 Jahr zuvor

Sie müssen es auf jeden Fall auch auf Konsolen (ps5/ nächste xbox) raus bringen um da noch ordentlich verdienen zu können.

Roadmaster1337
Roadmaster1337
1 Jahr zuvor

Fakt: in dem Moment, wo eine Version für Next-Gen Konsolen angekündigt wird, werden alle Trolle, Hater und sonstiges Ungeziefer wie durch ein Wunder verstummen und schlagartig auf den größten Hypetrain überhaupt aufspringen.

Allerdings ist eine SSD absolute Voraussetzung für SC & SQ42, aber PS5 & XBtwo werden voraussichtlich nur eine HDD verbaut haben.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich frage mich, welche Investitionsausgaben das waren. Ich kann mir gerade nichts darunter vorstellen bei einem Spieleentwickler.

Aber auf jeden Fall muss es dann wohl noch viele Sales geben, damit die nächsten 5 Jahre Entwicklungszeit bezahlt werden können ^^

Die ca. 40 Millionen an Gehälter wird es wohl auch die nächsten Jahre, jedes Jahr kosten oder werden demnächst Leute entlassen?

Kendrick Young
Kendrick Young
1 Jahr zuvor

Geld für angestellte, Geld für Hardware, Geld für Programme, Miete für Gebäude, Strom und andere sachen die dann als nebenkosten anfallen. Und das an 4 verschiedenen Standorten.
Motion Capture, Schausspieler kommen auch noch dazu.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das sind keine Investitionskosten. Programme, Miete, Strom, und Gehälter sind keine „Capex“. Alles was du aufzählst, außer die IT-Systeme, gehören nicht dazu. Also ich wäre etwas überrascht, wenn sie in den letzten 6 Jahren fast 10 Millionen für Immobilien und und PC Hardware ausgegeben haben und als Backer fände ich das auch nicht so geil grin

Von daher frage ich mich, was die wohl gekauft haben… vielleicht haben sie den Begriff auch zweckentfremdet und einfach alles darunter subsumiert, was nicht Personalkosten war.

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Sicher das Programme keine Investiionen sind? Bei uns in der Firma laufen Software Anschaffungen darunter (und Spezial Software kostet richtig Asche). Auch Server und sonstige Spezial Hardware können schnell ziemlich teuer werden.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Also, ich will es nicht beschwören, da ich weder in der Buchhaltung arbeite noch im Controlling. Aber ich kenne Capex als langfristige Investitionsgüter. Eine Lizenz ist kein Investitionsgut, es sei denn, ich besitze die ganze Software.

Kendrick Young
Kendrick Young
1 Jahr zuvor

gibt mehr als genügend sachen die da anfallen, vlt haben sie ja auch ein gebäude gekauft wink

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Na klar gibt es genug Sachen. Sie könnten auch eine Raumstation kaufen oder einen Minigolfplatz. Daher fragte ich ja… was kann das wohl sein. Ein Gebäude kanns nicht sein, da das Geld nicht in einem Jahr sondern seit 12 relativ gleichmäßig floss. Also wenn sind es mehrere Gebäude. Dafür ist es mir aber eigentlich schon fast zu wenig. Und … wenn ich mich schon zu 99,999 % Fremdfinanziere, dann würde ich als Entwickler vermutlich keine Immobilien kaufen ^^ Darum bin ich ja neugierig. Wenn es so offensichtlich wäre, müsste ich nicht neugierig sein.

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Krass für ein Spiel das wahrscheinlich nie erscheinen wird

Hammerschaedel
Hammerschaedel
1 Jahr zuvor

und selbst wenn es rauskommt.. wie soll da noch gewinn gemacht werden.

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Wieso sollte das keine gewinn gemacht werden? Die haben ja dank den vielen Spendern bislang keine großen Kredite aufgenommen, daher bis auf die Produktpflege (Patches, Serverkosten etc) wird jeder Cent der nach Release durch Spieleverkäufe generiert wird ein Reingewinn sein. Wenn das Spiel ein Erfolg wird, dann macht Cloud Gaming einen Gewinn von dem andere Firmen nur träumen können. Und wenn es keine Erfolg wird und weiterhin durch die Spender die Entwicklung bezahlt werden kann, dann kommt Roberts trotzdem ohne Verbindlichkeiten da raus. Im moment sind die einzigsten die ein Risiko eingehen die Spender die nicht wissen ob das Spiel am Schluß wirklich so viel Spaß wie erhofft macht.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Bitte, nenne es nicht Spende. Es ist keine Spende. Nenne es kauf oder Investition oder irgend wie , aber nicht Spende.

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Wieso? Natürlich ist das eine Spende, wenn ich in etwas investiere bekomme ich Anteile oder habe die Chance damit Gewinn zu machen (Aktien, Bitcoin oder sogar bei Kontrakten für Schweinebäuche), die Backer bekommen aber nur das Versprechen irgendwann das fertige Spiel spielen zu können. Bei einem Kauf bekomme ich eine einklagbare Leistung garantiert, hier nur ein Versprechen von dem niemand weiß ob das zu 100% erfüllt werden wird. Habe das Wort Spende ganz bewusst gewählt, denn etwas anderes ist es in meinen Augen nicht und auch der Google Übersetzer gibt für das Wort Backer die Deutsche Entsprechung Spender aus.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Also ich hab die Diskussion jetzt schon zu oft geführt, daher kopiere ichs jetzt einfach, da die Diskussion immer gleich abläuft und am Ende sich alle einig sind, dass es wohl doch keine Spende ist.

Eine „Spende“ ist formal eine Schenkung. Die Schenkung ist im BGB geregelt und erfolgt frei Bestimmbar und ohne Gegenleistung.

Sind diese Zuwendungen aka Spenden für steuerbegünstigte Zwecke gedacht, so kann unter bestimmten Umständen eine Steuerabzugsfähigkeit eintreten. Zum Beispiel Spenden für Gemeinnützigkeiten.

Auf der ganzen RSI Website findet man keine Seite fürs spenden. Aber einen Store, der auch als Store bezeichnet wird. Zudem werden dort digitale Produkte zum Kauf angeboten, welche auch mit Preis und Steuer ausgewiesen werden.

Es handelt sich um einen geschäftliche Transaktion: Ware gegen Geld. In dem Fall ein Vorteil, in einem noch zu entwickelnden Spiel gegen Euros und Dollars.

Zudem wird auf der RSI Seite im Shop ein Kaufvertrag abgeschlossen und kein Schenkungsvertrag.

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Ok, ich gebe zu das ich rechtlich mit Spender falsch liege. Ersetze dann das Wort Spender durch das Wort Sponsor wink (Wiki: Anders als beim reinen Mäzenatentum,
bei dem keine ökonomische Nutzenerwartung besteht, wird vom
Gesponserten eine Reihe von konkret definierten Leistungen und
Nutzungsrechten angeboten. In Abgrenzung zu einem echten Leistungsaustausch,
bei dem Leistung und Gegenleistung einander gleichwertig
gegenüberstehen, liegt dem Sponsoring eine gewisse Förderabsicht
zugrunde.)

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Es ist auch gewiss kein Sponsor. Kauf doch einfach mal was im Shop von RSI und lies dir durch, was dir da angezeigt wird. Es ist ein Eins-A Kaufvertrag und kein Sponsorenvertrag ^^

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Das hört sich aber immer anders an wenn die Sponsoren (konnte ich mir jetzt nicht verkneifen wink ) sich gegen P2W Vorwürfe verteidigen wollen, dann wird immer die Förderabsicht ganz groß betont (siehe den Wiki Auszug oben in Bezug auf den Unterschied zwischen Leistungsaustausch und Sponsoring). Aber das sind nur Wortklaubereien, belassen wir es dabei das wir uns vor dem Weihnachtsessen nicht mehr Einig werden. Für mich ist das Spiel halt ein ganz großer Kandidat für heiße F2P Diskussionen und epische Shitstorms nach Release. Wenn es gut wird (und man mit vernünftigen Aufwand sich alles ingame erspielen kann) werde ich es spielen und meinen Irrtum eingestehen, ansonsten laut verkünden das ich es schon immer gewusst habe das es nicht wird ;-).

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Mir ist es eigentlich vollkommen egal ob es kommt oder nicht und ob es dann gut wird oder nicht.

Ich stehe dem Projekt weder äußerst positiv noch äußerst negativ gegenüber.

Mich interessiert das Phänomen SC und die dynamischen Systeme, die damit einher gehen. Zum Beispiel, dass die Kunden sich zu Advokaten eines Wirtschaftsunternehmen entwickeln und ihm einen Art heiliger Aura verleihen. Zum Beispiel in dem sie eben nicht kaufen und erweben sondern „Spenden“.

Man möge sich mal vorstellen, wie die Leser hier reagieren, wenn in einem Artikel stünde, dass man EA spendet, in dem man ihr neustes Spiel vorbestellt oder im Cashshop Skins erwirbt für ein Spiel, das es noch nicht gibt. Glaub nicht, dass der Begriff Spenden all zu lang unkommentiert stehen würde.

Aber ich bewerte das nicht. Ich stelle das nur fest.

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Mich reizt das Spiel schon ziemlich, bin ein Wing Commander und Tie Fighter Vereran und auch sonst sehr Science Fiction affin. Ich bin nur leider schon länger auf der Welt und werde skeptisch bei Versprechungen die zu schön sind um wahr zu sein. Bin auch in anderen Themenbereich eher bei den Skeptikern und glaube nur was sich beweisen lässt.

Das mit EA habe ich so auch schon unter einen anderen SC Bericht geschrieben. Bin mir ziemlich sicher das einige der eifrigsten Verteidiger irgendwann zu den größten Hatern werden wenn das Spiel nicht so wird wie sie erwarten.

Xuchilbara
Xuchilbara
1 Jahr zuvor

Lass dir keinen Scheiß einreden…

RSI is conducting a crowdfunding campaign to support the development of the Game and the related RSI Services. You do not purchase anything, you make a pledge towards the development of the Game and the other RSI Services. Your pledge entitles you to receive the selected in-game items when they are developed and introduced into the Alpha releases of Star Citizen and/or to receive the game Squadron 42, as selected. Please read this clause carefully to understand the differences between crowdfunding and a purchase.

Stefan Müller
Stefan Müller
1 Jahr zuvor

„Ich stehe dem Projekt weder äußerst positiv noch äußerst negativ gegenüber“
Dann verstehe ich wohl jeden Deiner Kommentare falsch.
Ich lese hier immer nur krampfhaft an den Haaren herbeigezogene Negativität

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Welche „Negativität“ habe ich den herbeigezogen? Ich habe doch überhaupt keine Bewertung des Spiels vorgenommen.

Hammerschaedel
Hammerschaedel
1 Jahr zuvor

na weil ein großer teil der potentiellen Käufer sich doch schon eingebracht hat… das wird ja nicht auf einmal millionen von leuten geben die sich dann auch noch dafür interessieren..

Zord
Zord
1 Jahr zuvor

Braucht es auch nicht, wie gesagt ist so ziemlich jeder Euro von den zusätzlichen Käufern ein Gewinn. Es wird aber auch so einige Spieler geben (mich zum Beispiel) die aus Prinzip nicht backen und abwarten ob das Spiel gut oder schlecht wird.

Hammerschaedel
Hammerschaedel
1 Jahr zuvor

hmm..es ist noch nicht fertig, also werden noch weitere Kosten generiert werden.. und wie mann ja auch gelesen hat, werden jetzt die ersten geldgeber ins boot geholt, also nochmal nen happen vom reingewinn weg..und wie ja auch oben im bericht steht, ist das vorab eingenommene Geld ja auch schon wieder ziemlich weg.. ich sehe da eher nen Zeichen drin das das ding (mit glück) ne nullnummer wird.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Wie macht RDRO Geld? razz

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Schlechter vergleich.

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