Oft wechseln Spieler von World of Warcraft zu Final Fantasy XIV – aber auch umgekehrt kommt das vor. Eine Spielerin schwärmt davon, wie viel Spaß sie jetzt in WoW hat.
Wenn es um MMORPGs geht, dann brennt zwischen den verschiedenen Spieler-Gruppen oft ein Kampf. Das eigene MMORPG ist natürlich immer das Beste und alle anderen MMORPGs sind einfach nicht gut, haben eine toxische Community, sind voller Kiddies und die Entwickler sind ebenfalls alle beknackt.
Umso schöner ist es doch, wenn Spielerinnen und Spieler sich von so etwas nicht beeindrucken lassen und sich einfach mal selbst einen Eindruck von dem jeweils anderen Spiel machen und davon dann berichten.
Um wen geht es? Im Subreddit von WoW hat die Spielerin Nova-latte einen Beitrag geteilt, in dem sie ihren Werdegang berichtet. Nach vielen Jahren Final Fantasy XIV war ein wenig die Luft raus, sodass sie zur Mitte von Dragonflight mit WoW begonnen hatte:
Nachdem ich wegen vieler Gründe mit FF14 aufgehört habe, hat mein Freund mich dazu gebracht, WoW auszuprobieren. Nachdem ich anfänglich Probleme mit Retail hatte, habe ich die Grundlagen in Classic gelernt und bin dann mit Mists of Pandaria Remix wieder in Retail eingestiegen, und es macht so viel Spaß. Die Story der Welt ist so reichhaltig, die Welten sind beim Erkunden spaßig und der Kampf fühlt sich besser an? (Ich habe die statische 2-Minuten-Rotation in FF14 gehasst). So viele Sammelobjekte. Und jetzt auch noch Housing, das sich nicht anfühlen wird, als müsse man ein virtuelles Grundstück mieten.
WoW ist mehr als Grind und Ausrüstung – Aber das muss man erstmal sehen
Dabei freut sich Nova-latte auch darüber, dass sie nicht auf die Stimmen gehört hat, die WoW im Vorfeld verteufelt haben.
Ich habe den Eindruck, dass es so viel mehr im Spiel gibt als nur das Grinden von Ausrüstung. Ich sehe es oft, dass Leute fragen, ob sie WoW ausprobieren sollen und dann sagen Leute, dass es nur das Endgame und Gear-Grinding gibt, und das ist mir unverständlich, denn es gibt SO viel mehr im Spiel.
Dabei ist ihr klar, dass der Eindruck natürlich noch verfliegen kann und diese Flitterwochen-Mentalität womöglich nicht ewig vorherrschen wird:
Vielleicht habe ich noch nicht lange genug gespielt, damit die rosarote Brille von mir abfällt, aber egal, ich bin so froh, dass ich gewechselt bin und freue mich darauf, mehr Zeit in dieser Welt zu verbringen.
So reagiert die Community: In den Kommentaren reagiert die Community wie zumeist freundlich und positiv. Man begrüßt die neue Spielerin, aber auch andere „Konvertierte“ beteiligen sich an der Diskussion.
- „Für mich gilt das Gleiche. Nach 10.000 Stunden Final Fantasy XIV habe ich mit WoW angefangen, ungefähr 6 Monate nachdem ich mit FF aufgehört hatte (hauptsächlich wegen dem Mangel an Innovation vonseiten der Entwickler). Ich wünschte auch, dass ich WoW schon früher eine Chance gegeben hätte. Das Einzige, was ich von FF14 vermisse, sind meine Mods und die Ultimate-Waffen.“ – borntobeunlucky
- „Wilkommen in WoW! Ich habe FF14 ausprobiert, aber persönlich mochte ich es nicht so sehr. Ich hoffe aber, dass FF14 besser wird, denn ich will nicht, dass Blizzard sich zu sicher fühlt. Konkurrenz ist gut für beide Spiele.“ – Zestyclose-Square-25
- „Warum muss es das eine oder das andere sein? Ich bleibe bei beiden auf dem Laufenden. Normalerweise überschneiden sich die Patches nicht, also spiele ich 2 Monate hier und dann 2 Monate dort.“ – givemeabreak432
Habt ihr auch von Final Fantasy XIV zu WoW gewechselt? Habt ihr es genau andersherum gemacht und seid von Azeroth in die Welt Eorzea gewechselt? Oder spielt ihr gar beide Spiele regelmäßig und schaut überall mal wieder rein, wenn ein neuer Patch oder ein neues Update frische Inhalte bringt?
Manchmal stellen Neulinge aber auch sehr unschuldige Fragen – wie etwa bei der Sorge um seelengebundene Items.
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Wow ist maximal Nostalgie für mich. Die guten Zeiten sind da lange vorbei. Dungoen runs in beiden Spielen sind aber auf Schnelligkeit und bomben getrimmt. Wenn ich was nach Zeit spiele dann spiel ich nen roguelike / lite
Hab ab und zu mal in den WoW Pausen für 1-3 Monate FF14 gezockt. An sich macht es schon Spaß, aber es gibt einen Punkt, den leider nur WoW hat und kein anderes MMO und zwar die Server-Trennen in einzelne Sprachen. In vielen anderen MMOs gibt es oft nur EU, US und vllt noch ASIA Server, mehr nicht. WoW hat einzelne Sprachen, zwar nur ne geringe Auswahl, aber immerhin ne Trennung.
Für jemanden wie mich, der nicht wirklich gut in Englisch ist und dazu auch noch eine Sozialphobie hat und niemals auf die Idee kommen würde auf na fremden Sprache mit anderen zu reden und dabei dann irgendwas falsch machen zu können, ist diese Server-Trennung von WoW die beste Wahl.
Klar gibt es noch andere Punkte, weshalb ich eh immer wieder zu WoW zurück gehen würde, aber dieser genannte Punkt ist der, wieso ich halt nie wirklich lange bei anderen MMOs neben WoW bleiben würde.
Spiele WoW auch hin und wieder, aber wenn man nicht gerade ein Erfolgsjäger ist, ist der aktuelle Content schnell ausgelutscht. Man hat viel zu spät damit angefangen Evergreen features vernünftig und vollumfänglich zu integrieren, was den “sinnvollen” Content doch recht klein hält. Natürlich kann man mit seinem Charakter auch den alten Content spielen, aber es macht ja auch keinen spaß alles mit einem Schlag zu besiegen. Aber jeder hat so sein eigenes Verständnis von Spaß, ich schaue in WoW und dem aktuellen Patch mal rein 1 Monat bevor der nächste kommt. Dann ist meist das Timegating abgeschwächt und man kann sich innerhalb 4 Wochen erspielen wofür alle anderen 3-5 Monate Abo zahlen mussten.
Ich hab schon einige MMO`s gespielt, ich bin nur an zwei hängengeblieben
WOW und FFXIV.
WOW spiele ich einen Monat vor und meist bis zu 2-3 Monate nach einem Add-on, mehr bannt mich wow meist einfach nicht.
FF14 a Realm Reborn spiele ich seit Release und davor auch Final Fantasy 14.
Ab und zu hab ich mal ein paar Wochen pause, aber es bannt mich immer wieder, es gibt einfach so viel freizuschalten und mit Freunden zu erleben, versteht mich nicht falsch, das gibt es auch in WOW, nur hab ich dort bisher nicht die Freundschaften knüpfen können, wie ich sie in Final geknüpft habe.
Jeder soll das Spielen, was ihm am meisten Spaß macht.
Verstehe ich voll uns ganz. Ich habe auch schon so viele MMOs durch, von WoW, zu FFXIV, zu Guild Wars 2 zu Star Wars etc. etc. und bin am Schluss immer bei WoW rausgekommen.
Alle Spiele haben ihre vor und Nachteile, WoW hat aber einfach den Vorteil das sie die Kurve bekommen haben und alleine den LevelProzess sehr gut umgestalten haben, so das man alle Addons erleben kann, wenn man möchte. Und ja, Endgamegrind ist was für leute die Endgame machen wollen. man kann aber auch so viel Abseits machen, Haustierkämpfe, die Tiefen jetzt, Alte Raids für Transmog, Weltquests, Sammelerfolge etc. etc. Ich habe die letzten Tage auch nur abseits von “Endgamegrind” in dem Spiel Sachen erledigt und hatte meinen Spaß.
Was ich in FFXIV gut fand, war die Einbindung der alten Raids und Dungeons in die Dailys Rota, da finde ich aber die Eventwochen in WoW aktuell besser weil man dann nur in bestimmten abständen die Alten Inhalte hat und die einem So nicht zum Hals raushängen.
WoW macht schon vieles richtig, gerade auch für SoloGamer aktuell und ich kann es auch nur empfehlen.
Wie gesagt, alle MMOs haben ihre Vor- und Nachteile, WoW hat aber schon mehr weswegen es die Leute da immer wieder reinzieht.
(Ich habe die anderen MMOs nicht nur kurz angeschaut, ich habe da teils einiges an Zeit reingepackt und kann das daher so beurteilen für mich)
Ist alles wie immer eine Persönliche Meinung. Jeder sieht das anders.