Spiele-Chef bezichtigt Cyberpunk 2077 der Lüge – Entschuldigt sich für Tonfall

Thomas Mahler ist der Game Director vom österreichischen Entwickler Moon Studios, die hinter der Ori-Reihe stecken. In einem längeren Beitrag beschwerte dieser sich über Entwickler, die ihre Spiele besser anpreisen, als sie zu Release sind. Inzwischen hat er sich für die harte Wortwahl entschuldigt.

Was kritisiert Mahler? In seinem Beitrag auf der Plattform resetera bezieht sich der Game Director vor allem auf drei Spiele oder die Personen hinter den Spielen:

  • Peter Molyneux, ein britischer Entwickler, der Spiele wie Populus und Black & White entwickelt hat.
  • Sean Murray, der verantwortlich für No Man’s Sky ist.
  • CD Projekt Red für ihr Spiel Cyberpunk 2077.

Allen drei wirft er vor, dass sie ihre Spiele im Vorfeld mit Versprechungen schmackhaft gemacht haben, die sie jedoch nicht halten konnten. Dabei kritisiert er auch, dass Gaming-Journalisten diesen Hype mitnähmen und deshalb auf das Featuren von Spielen verzichten würden, die es eher verdient hätten.

Was sagt er in seiner Entschuldigung? In einem Tweet entschuldigte sich Mahler für die heftige Kritik und die teils derbe Wortwahl. Er störe sich daran, dass die Hype-Kultur den Spielern und auch Entwicklern schade.

Er selbst sei passionierter Entwickler, aber auch Gamer und wollte damit eine Diskussion starten. Doch die Art, wie er seine Kritik ausgedrückt hat, sei nicht korrekt gewesen und er habe Moon Studios nicht so repräsentiert, wie er es eigentlich tun sollte.

Unter dem Tweet sammeln sich jedoch viele Spieler-Reaktionen, die seiner ursprünglichen Kritik zustimmen. Der Text dazu wurde bisher auch noch nicht gelöscht.

“Drei Beispiele dafür, dass ihr zum Narren gehalten werdet”

Wie sah die Kritik konkret aus? Mahler stört sich daran, dass Spieler und Journalisten immer wieder auf Lügen hereinfallen sollen. Und das schon seit Jahren.

Als Erstes kritisierte er Molyneux, der seiner Meinung nach viele Ideen hatte, die jedoch die Spiele nicht halten konnten:

Er war der Meister des “Anstatt euch zu sagen, was mein Produkt ist, lasst mich einfach wild drauflosreden, was ich denke, was es sein könnte und euch alle begeistern!” – Und das war gut so, bis man tatsächlich sein Geld hinlegte und das Spiel nicht das war, wofür Peter es angepriesen hatte.

Die zweite Kritik richtet sich an Sean Murray und sein Spiel No Man’s Sky. Dort wurden Versprechungen zum Multiplayer und zu den Freiheiten gemacht, die das Spiel bieten sollte. Damit wurde es zu einem der meisterwarteten Spiele 2016.

Doch schon vor dem Release gab es Kritik und Leaker sprachen von Bugs und Framerate-Problemen. Die Release-Version kam dann bei vielen Spielern nicht gut an, wie auch der erste Test der GameStar zeigt:

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Es dauerte einige Zeit und Updates, bis No Man’s Sky sich zu dem Spiel entwickelte, das die Fans ursprünglich erwartet hatten.

Mahler kritisiert dabei nicht nur die falschen Versprechungen zum Start, sondern auch die Preise, die das Spiel im Nachhinein bekommt:

Natürlich gab es massive Gegenreaktionen, als No Man’s Sky schließlich veröffentlicht wurde und das Produkt nicht das war, was Murray gehypet hat. Aber was ist dann passiert?

Sie veröffentlichten einen Haufen Updates, also lasst uns die anfänglichen Lügen und Täuschungen vergessen und hey, lasst uns ihn wieder mit Auszeichnungen überhäufen, denn er hat endlich irgendwie das geliefert, was er Jahre zuvor gesagt hat, was das Spiel sein würde. Danke, Geoff Keighley. So ein Verhalten zu belohnen, wird der Branche sicherlich helfen, stärker zu werden.

Sein drittes Beispiel ist der Release von Cyberpunk 2077. Hier kritisiert Mahler nicht viel, sondern verlinkt das Video vom YouTuber BeatEmUps, das den Titel “Cyberpunk 2077: CD PROJEKT are all Liars” trägt.

Über die Probleme bei Cyberpunk 2077 sprach auch der Chef Adam Badowski. Er erklärte inzwischen, dass die Demo auf der E3 ein “Fake” war, bezeichnet den Release selbst aber nicht als desaströs.

Das eigene Spiel wurde von No Man’s Sky von Titelseite verdrängt

Mahler beschreibt den Hype dieser Spiele aus der Sicht eines Entwicklers. Dabei erzählt er aus dem Jahr 2014, als sein Spiel Ori and the Blind Forest fast auf die Titelseite eines Gaming-Magazins gekommen wäre.

Doch am Ende entschieden sie sich für No Man’s Sky:

Letztendlich mussten sie No Man’s Sky wählen, weil es das “größere Spiel” war. Ich stimmte damals irgendwie zu und dachte mir: “Ok, ich verstehe es, sie müssen das größere Spiel promoten, sie müssen offensichtlich auf die Klicks aus sein. Das ist scheiße, aber so wird das Spiel nun mal gespielt.”

Aber dann fühlte ich mich wirklich verarscht, als No Man’s Sky herauskam und klar wurde, dass dieser ganze Hype eigentlich nur auf Lügen basierte und dem ehrlichen Kerl, der nur sein tatsächliches Produkt zeigte, wurde in die Eier getreten, weil der lügende Kerl in der Lage war, einige Geschichten zu erfinden, die absolut keine Substanz hatten.

Dabei betont Mahler, dass er nicht auf “andere Entwickler schimpfe, sondern auf Lügner”. In seinen Augen sollten eigentlich alle Übereinstimmen, dass dieses Verhalten nicht in Ordnung sei:

Verkauft mir keine Features, die es nicht gibt. Malt kein Bild, das ihr nicht liefern können. Lügt mich einfach nicht an. Ihr verarscht die Gamer, ihr verarscht die Journalisten (die es besser wissen sollten, also schämt euch!) und ihr verarscht andere Entwickler.

Mahler ist dafür bekannt, sich allgemein kritisch zu Ereignissen rund um das Thema Gaming zu äußern. So warnte er auf resetera vor dem Hype um die Unreal Engine 5, die Photorealismus verspricht. Das könnte jedoch in seinen Augen dazu führen, dass viele Spiele sich dann sehr ähnlich sehen, eben weil dafür Scans aus der realen Welt genutzt würden.

An den Next-Gen-Konsolen kritisierte Mahler zudem, dass 1 TB viel zu wenig Festplattenspeicher sei:

PS5 und Xbox Series X: Developer sagt, 1TB SSD für NextGen ist viel zu wenig

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Tapir

Ich habe No Man’s Sky immer als das gesehen, was es ist:
Ein ambitionierter Indie-Titel von einem winzigen Studio.
Selbst das MeinMMO-Team ist größer als Hello Games.

Ich kenne so einige Indies, die viel vor hatten, letztlich aber ganz anders erschienen sind.

Bei einem Kaliber wie Cyberpunk wiegen diese Aussagen aufgrund der Unternehmensstruktur deutlich schwerer.

Und Molyneux war schon immer mehr Visionär statt Lehrbuch-CEO.
In meiner Jugend ging kein Studio über Bullfrog.
Keine Ahnung wie viele Stunden ich in Syndicate, Populous, Dungeon Keeper und Theme Park/Hospital versenkt habe.

Definitiv mehr als in Titel von Westwood, Blizzard, Blue Byte, Lucasarts usw.

Xash

PM ist seit 10 Jahren ´ne Luftpumpe. Ein gant, ganz grosser Träumer der aber keine Interviews geben sollte zu dem was kommen “wird”! Da erzählt er nämlich seine Visionen aber nicht den Zustand der Spiele die er macht!

CP? Ja, da waren ein paar Sachen weniger, gerade was Konsoleros angeht war das sicherlich sehr kontraproduktiv. Insgesamt ist es auf PC aber ein durchaus super Spiel was nach einigen Patches und später mit DLC sicher grossartig sein wird bzw noch grossartiger.
Dennoch, hätte ich von CDPR nicht erwartet und werde bei ihnen nun auch, wie bei fast allen anderen, vorsichtiger rangehen. Das Vertrauen haben sie sich dauerhaft versaut mit der Aktion.

NMS… Nun, ein Paradebeispiel wie man von Fail zu Hail kommen kann. Viel zu früh, viel zu viel versprochen, das musste schief gehen. Immerhin sitzen sie immer noch tapfer da und besser aus und nach und supporten das Game beispielhaft.

Alex

Ich denke Das Problem bei CP2077 ist die Entäuschung das “der letzte ehrliche Große Entwickler” auch nicht mehr betreibt als Marketing Blabla und mit genauso vielen Problemen zu kämpfen hat wie alle anderen Großen Player auch.
Eigentlich finde ich es sogar beruhigend das die Führungsebene mit ihren Entscheidungen so auf die Nase gefallen ist, kann in der Zukunft nur besser dadurch werden, ich finds nur Ekelhaft wie der Internet Mob mit Mistgabeln und Fackeln auf die Entwickler losgegangen ist, als könnten die irgendwas dafür.
Gerade die schlechte Kommunikation und untertreibung bei der Konsolen Verison sehe ich als sehr problematisch und zeigt das CD Projekt noch sehr viel darüber lernen muss wie man mit Anlegern redet wenn man am Aktien Markt bestand haben möchte.

Sie haben sich halt nicht geholfen mit dem “its done when its done” gerede und den Fingerzeig auf Red Dead 2 bei der Crunch Diskussion, das werden ihnen viele übel nehmen weil für viele ist die unrealistische Vorstellung ein solche Spiel diesen Umfangs könnte Fehlerfrei sein die Erwartung von “fertig” und das ist nochmal ein ganz anderes Problem.
Ich persönlich war mir schon von vonrherrein klar das bei dem Gerede die Leute zu viel erwarten werden und die meisten die Vorher Kommunizierten Kürzungen von inhalten überhören würden, gibt hier ja auch immer wieder so spezialisten in den Kommentaren die von “fehlenden” features reden die “versprochen” wurden, da kann ich nur Kopfschütteln, weil das einzige, leider ein sehr umfangreiches feature was fehlt und nicht kommuniziert wurde ist die KI der NPCs.
Ich spiel gerade Red Dead 2 ein zweites mal auf dem PC durch, wenn ich sehe was Rockstar da geleistet hat kann ich auch verstehen das die meisten mehr erwartet haben bei den Tönen die CP2077 diesbezüglich angeschlagen hat, verstehen kann ich nicht die Vergleiche zu GTA 5, das hat außer das Passanten mal hier und da anders reagieren auch eine äußerst rudimentäre KI, Autos und Passanten verschwinden wenn sie aus dem Blickfeld verschwinden und so weiter, GTA ist halt einfach eine andere Sandbox aber mindestens genauso voller Bugs etc, gerade so Physik Problemchen mit denen CD Projekts Engine probleme hat, hat Rockstar schon immer, selbst in RD2 hast du auch manchmal Fliegende Kutschen oder sogar Schiffe, Züge und weis der Teufel nicht was^^.

RD2 Ist natürlich auch ein Unfairer vergleich irgendwo, weil man in Red Dead wesentlich weniger Stadt Bewohner etc simulieren müsste als in einem CP2077, was da in die Ganze Stadt und Umland passt, läuft in CP 2077 auf einer Straße, weswegen ich auch bei der Ankündigung sehr skeptisch war und mir schon gedacht hab das dass ein wenig hoch gepokert ist, ist und bleibt aber eine Lüge die sie uns schuldig bleiben und ich hoffe da kommt noch irgendwann ein wenig mehr.
Ich finde aber dennoch auch ohne gute KI das die Stadt alles andere als Leblos wirkt, die Straßen sind je nach Uhrzeit mit anderen gestalten besiedelt, immer mal wieder hört man die Leute ma Straßenrand gespräche führen, wo ich auch immer mal stehen bleib, klar oft ist der Inhalt nicht mehr wert als ein Schmunzeln aber es ist schon toll.
Z.b. kam bei dem Verrückten Verschwörungsschwurbler vor Viks Studio im Zweiten Durchlauf ganz andere NPCs plötzlich dazu bei manchen gesprächen haben Selfies gemacht und sich über den knaben lustig gemacht, das ist mir im ersen durchlauf nicht passiert, solche Situationen hatte ich mehr als nur einmal und das macht das Spiel selbst beim zweiten oder auch dritten durchlauf nicht wirklich langweilg zumindest nicht für mich.

Wenn man aber mal den Ball Flach hält, bei der Realität bleibt und einen Brauchbaren PC besitzt ist CP2077 schon in dem Zustand eines der besten Spiele der letzten Jahre, ich finde nur Rockstar hat mit RD2 ein ähnlich wenn nicht sogar teilweise besseres Meisterwerk hingelegt.
Ansonsten hat sich alles sehr schnell sehr langweilig angefühlt allen vorran alles was Ubisoft so ausgespuckt hat.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Alex
Xash

Nun, RDR2 ist zwar OFFLINE ein super Spiel, dafür ist Online der reinste Witz.
Rockstar kann einfach kein gutes online machen. Konnten sie mit V nicht und mit R:O eben auch nicht.
Die Teile sind zwar toll, das Gesamtpaket aber eben leider nur mau durch bestimmte Aspekte die den Schnitt enorm runter ziehen.
Da wären für mich zB in beiden Titeln lachhaft geringe Massnahmen gegen Cheater (pardon, “Modder”) – wenn überhaupt. Oftmals durften sie ja sogar ihre Sachen behalten, nur das Geld war weg. Wow…
Und in R:O fehlt nun auch noch komplett der Chat. Tolle Idee! Das Spiel was am besten ever aussieht und quasi perfekt wäre für RP unterbindet es komplett! Eigene Server um dies zu umgehen? Nö, gibbet nicht! Friss oder stirb.

Das sind Punkte die hat CDPR nicht zu berücksichtigen – noch. Mal gespannt was denen MP wird und vor allem “wie”!
Ja, ich war auch sehr enttäuscht von CDPR! Sie waren nunmal quasi DER Vorzeigeverein schlechthin. Alles immer und überall fair, ehrlich, transparent! Der Crunch? Pff… Ich mach täglich Überstunden, teilweise über Jahre mit nur minimalen Ausnahmen. Sich da drüber aufregen ist eher Kindergarten der Woke-Gesellschaft.
Den Imageschaden durch die Verschleierung vom Produktzustand der Konsolen Variante hingegen, den können sie über Jahre nicht mehr zurecht biegen!

Und warum ein CP77 jetzt im Schnitt mMn unter Witcher 3 liegt geht mir auch nciht so ganz in den Kopf. Es ist von der Basis doch das Gleiche was sie eigentlich inzwischen fast perfekt beherrschen, nur anderes Setting.
Aber mal abwarten wie es in 1 Jahr aussieht. Hatte auch so über 200 Stunden Spass.

Trotzdem, W3 war besser ^^

Alex

Das RD Online ein Witz ist da gebe ich dir absolut recht, ich verdränge das ding bereits, mittlerweile haben sie es ja sogar von RD2 getrennt, hätten sie gleihc machen sollen, der Multiplayer hat ein schlechtes licht geworfen das dass Hauptspiel nicht verdient hat man muss aber auch sagen, mich juckt das nicht da ich niht das gefühl hatte es wurde dem Multiplayer zu liebe etwas aus dem Hauptspiel rausgeschnitten, da kann der Online modus von mir aus Untergehen, juckt mich wenig.
Ob CD Projekt red da besser wird, nunja ich waage es mal zu bezweifeln weil es ihr erstes Projekt in der richtung wird, ich denke da wird es noch richtig problematisch mit werden, aber mal schauen vielleicht ist ihre Engine aber bereits für sowas ausgelegt, steckt man ja nicht drinn, die habne ja ihre komplett eigene Engine.
Ob Cyberpunk besser ist als The Witcher ist denke ich die Frage was man mehr vom Setting her mag, ich fande The Witcher z.b. zu langathmig und die Spielmechaniken, also Skillung, Kampfsystem etc war noch unausgereifter oder nebensächlicher als in CP2077, die Storys der Nebenquests waren dafür hochwertiger, da kann Cyperpunk nicht ganz mithalten, wenn auch die Nebenquests da meist deutlich über den Normalen Open World standart liegen.
Was aber The Witcher deutlich besser macht ist die immersion in so fern das alle NPCs ihren Tagesablauf haben, organisch wirken und es Spaß macht so nen Dorf geschehen zu beobachten, das wollte CD Projekt ja auch in Cyperpunk schaffen aber wie man das in einer so dicht bevölkerten Stadt bewerkstelligen will frag ich mich ehrlich, das war einfach viel zu hoch gepokert.
UNd selbst wenn man es versucht, sieht man an Watchdogs Legion wie austauschbar dadurch NPCs auch wieder werden, weil dann meistens auch alles Zufalls generiert wird.
Ich denke so eine “realistisch” Dargestellte Umgebung ist nur in Titeln mit eher geringerer Pupulation sinnvoll und gut umsetzbar, ich vermisse es aber auch kaum, mir reicht persönlich die rudimentäre KI und die gescripteten Begnungen und gespräche auf den Straßen.

Xash

Ja genau das wundert mich ja so in/an CP77. Ich liebe das Setting und würde am liebsten den ganzen Tag drin verbringen aber dieses “ich stell mich nun mal hier hin und schauen den NPCs zu” kann man sich fast komplett sparen, da ist einfach nichts.
Interaktion mit ihnen ist auch auf ein Minimum beschränkt, anrempeln oder gar bedrohen? Geschätzt 5 Sprüche, das war´s.
Und nach den ersten 10 Stunden war das Spiel schon leicht geworden, da habe ich schon auf hart hochgeschraubt, nach zirka 20 direkt auf Maximal hoch, es war einfach keine Herausforderung mehr da.
Egal ob Hacken, Nahkampf oder Feuergefechte, ausser Oda war nichts mehr schwer und sogar der war eher nervig als schwer. Das ist sehr schade, weil ich gerade in einem solchen Setting erwartet hätte das die Gegner eben auch vollgestopft sind mit High-End-Implantaten und nicht nur dumm-dämlich einzeln um die Ecke kommen. Leider scheinen die Implantate der Gegner zu 95% nur Optik zu sein und auf Fähigkeiten nur minimal Einfluss gehabt zu haben. Ab und an ein kleiner Hackerangriff der gefühlt 30 Sekunden dauert. In der Zeit ist eh schon längst alles tot…

Versteckt
Und was war eigentlich mit den VooDoo Boys los?! Habe wunder gedacht was da für ein wundervoller toller Handlungsstrang kommt und dann war´s eine Mission und Ende! Das war sehr arm!

Aber naja, mal sehen was noch kommt 😉

Alex

Jap die Balance ist echt nicht gut, da kann ich voll zustimmen, auch das gegnerische hacker quasi nichts können außer Überhitzung und tracken, da muss noch mehr her, ich hoffe ja das sie spwas noch implementieren und mit nem New Game + die Möglichkeiten der Gegner erhöhen oder sowas. Aber ja der Schwierigkeits Grad war da in tw3 deutlich ansprechender selbst mit besten Set und zeugs musste man noch aufpassen bei manchen Monstern, vielleicht war es auch genau das, die Gegner in The Witcher, zumindest an die an die man sich erinnert waren keine massenware. Und ja bei den vodoo boys hab ich auch mehr erwartet deswegen hab ich aber auch alle umgelegt, pfeifen die. ^^

Xash

Ja da wäre mehr deutlich toller gewesen.
Habe auch irgendwie erwartet das man sich effektiv denen anschliessen muss und man dann verfeindet mit anderen Gruppen ist, zumindest ansatzweise. Aber diese Wege sind ja leider sehr starr vorgegeben gewesen.
Man bekam quusi vorgesetzt: Das sind jetzt die Guten und das die Bösen. Fertig. Ach und du bist der Gute, sonst nichts!

Immerhin hatte ich die Freiheit mich nicht gegen arasaka zu stellen, auch wenn manche Kommantare die mein V von sich gibt deutlich zeigen das dieser Weg nicht wirklich gewollt ist.
Ich hab halt nichts gegen Megakonzerne in der Welt von CP, sollen sie mir nicht die Wahl lassen 😉

Alex

Das Ende der Hauptstory ist sowieso das glänzende Ende des Ganzen finde ich, also ich hab jetzt 3 verschiedene Enden gespielt und alle waren ziemlich nice.

Bienenvogel

Also grundsätzlich hat er ja vollkommen recht. Es ist sehr fragwürdig was da bei diesen Projekten abgelaufen ist. Gerade No Man’s Sky. Ebenso der Punkt mit der Hype-Kultur. Wobei wir da glaube ich gar nicht unbedingt Journalisten brauchen. Da träumen sich die Leute ganz alleine zu oft irgendwas zusammen, was garnicht gehen kann. Sieht man doch gut in den Kommentaren unter Trailern o.ä., da wird sehr häufig direkt vom Best (Game/Movie/Series/Whatever) fantasiert.

Andererseits, um bei dem Beispiel NMS zu bleiben, finde ich es auch nicht ganz ok wenn man die Arbeit der Entwickler  nach so einem Desaster überhaupt nicht mehr würdigt. Die haben nicht gesagt “Ja, es wurde gelogen, ist jetzt halt so, nacg mir die Sintflut”, sondern haben wenigstens versucht dann das zu liefern was mal versprochen wurde. So wie es EA mit dem Unfall namens Anthem gemacht hat.

Klar steht da auch der Gedanke “Wir müssen jetzt noch irgendwie Geld damit verdienen” im Hintergrund, so naiv bin ich nicht. Aber ich glaube so einfach ist das nicht, wenn man einmal den Ruf beschmutzt und zurecht viel Kritik eingesteckt hat. Vertrauen gewinnt man dann nur durch Offenheit, harte Arbeit und Ergebnisse zurück. NMS ist ein gutes Beispiel dafür das es klappen kann. Das sieht ja heute komplett andere aus als das, was damals veröffentlich wwurde. Destiny1 zur Taken King Zeit wäre ein anderes positives Beispiel. Leider ging das ja danach wieder von vorne los mit D2.

Bodicore

Ich habe kein Problem damit das Sachen die vor 2 Jahren gezeigt wurden es nicht in das Spiel schaffen oder rausfliegen.
Ein Problem habe ich erst dann, wenn das Loch offen bleibt.

(In Cyberpunk kann man sogar reinfallen in das Loch und sich die Radis… Stadt von unten anschauen.)

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Bodicore
Alex

In dem Denkmal wo die Atombombe von Jonny hochgegangen ist unterm Arasaka Tower kann man sich auch wunderbar unter die Map Bugen, ich habs ausversehen hinbekommen als ich das Graffiti da scnannen wollte irgendwie von dem Steg zu fallen obwohl da alles verglast ist, “lustige” erfahrung. 😀 Aber die Löcher auf Straßen sind mir zum Glück nach 2 kompletten Durchläufen und meinem Aktuellen noch nicht untergekommen aber schon oft in Vids gesehen. 😀

BertBrot

Allein schon das Ihr für euer Titelbillb, ein Feature präsentiert, welches es letztendlich nicht in das Spiel geschafft hat, obwohl dies jahrelang beworben wurde, spricht schon Bände.

Xash

Ist doch prima dass es keine unendlich langen Ladezeiten gibt und man schnnell von A nach B kommt.

Shin Malphur

Er ist nicht zurück gerudert, weil er auch Recht hat. Er hat sich nur für den unprofessionellen Tonfall entschuldigt.

Leya Jankowski

Jo, hast du recht. Wir haben den Titel angepasst. Danke für’s Feedback ^^

Shin Malphur

Sehr gerne und ich finds klasse, wie kritikfähig ihr seid 🙂

Leya Jankowski

Ob er Recht hat, darüber lässt sich streiten. Aber es stimmt, dass er sich vor allem für den Tonfall entschuldigt hat, aber nicht für das, was er gesagt hat ^^

Alex

Naja nicht alles davon sind Lügen, ist es eine Lüge etwas zu zeigen unter der Prämisse das es sich noch ändern wird und man hinterher die Änderungen auch kommuniziert vor dem Release? Ich denke nicht und deswegen ist für mich die KI die einzige Lüge die Cyperpunk 2077 hat, weil es wurde nicht vorher klar gesagt, “wisst ihr noch, unsere gerede von einer lebendigen Welt und jeder NPC hat seinen Tagesablauf? Ja gut das wird so nicht kommen die KI ist zu fehlerhaft und der Entwicklungsaufwand zu hoch”
Aber ansonsten habe ich genau das bekommen was kommuniziert war und was ich erwartet habe, lediglich die Konsolen Version ist ein Schandfleck.
Aber generell hat er recht, dieser Hype hilft niemanden, weder Kunden noch Entwickler, weil Kunden meistens hören was sie hören wollen und nicht das was man Tatsache sagt, siehe Cyperpunk 2077, absolutes Parade Beispiel.
Sein Youtube Video Post zu dem Thema zeigt aber nur eines er hat sich nicht damit selbst beschäftigt, ich kenne das video und es ist größtenteils BS.
Von Daher würde ich seine Aussagen jetzt nicht auf die Goldwaage legen, wirkt mir wie jemand der ein hohes Mitteilungsbedürfnis hat.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Alex
BertBrot

Wenn die KI die einzigste Lüge wäre mit welcher CP derzeit zu kämpfen hat, man was wäre das für ein gutes Spiel. Leider waren 8 Jahre pure Lügen, was Features etc. betrifft. In Dresden fällt dies vieleicht nicht auf, wer aber Spiele kauft, anhand der Ankündigungen und “Verspechen” dem stöst dies schon mal sauer auf.

Alex

Was soll denn der Front? “In Dresden” Mein lieber ich bin mehr rumgekommen als du, mit sicherheit und dein gebrülle und getrampel wird nicht wahrer so länger du nicht die pille endlich schluckst das du Unsinn erzählst.
Alle Änderungen oder gestrichenen Features wurden !VORHER! Kommuniziert kann niemand was dafür wenn du nur das liest und hörst was du hören und lesen willst.
Meine Güte geht mir dein gejammer auf die nerven das xte Mal kommst du mit diesem Unsinn an das ist einfach nur noch albern was du abziehst.
Ja richtig die Zweite Lüge war “es läuft erstaunlich gut auf den Konsolen” das war dann auch alles.
Alle Änderungen wurden kommuniziert, vorher und auch erklärt warum, also spar dir dein geschreibe es ist einfach nicht wahr, du hast schon gesagt das du das Spiel aus Prinziep hatest, an anderer Stelle und das ist so kindisch da fällt mir echt nichts mehr zu ein.
An den Mod der das liest und das ist der eigentliche Grund warum ich überhaupt eine Antwort auf den Kommentar schreibe, wann bekommen wir wieder eine Ignore funktion?
Die Vermisse ich schmerzlichst, mit manchen Leuten kann man einfach nicht reden, die wollen einfach nur Stunk machen.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Alex
BertBrot

Was soll denn der Front? „In Dresden“ Mein lieber ich bin mehr rumgekommen als du,

Das glaube ich kaum, und die dicke Pille versuche mal lieber selbst zu schlucken. Die Front hast du selbst gebaut in älteren Threads, komm damit klar.

Alex

Ist klar Rumpelstielzchen, stampf noch ein bisschen.

Apo

Cyberpunk: interessiert mich null
NmS: stimmt schon, ich finde es auch arg was Spieler alles verzeihen (vor allem wenn es um Playstation geht) -hab das Spiel erstmal letztes Jahr gespielt….nun…es ist okay…aber es gibt Indy Spiele die mir mehr Spaß gemacht haben. Bei NmS wird einem bewusst, wie tot 100% prozedural generierte Spiele sich anfühlen. Sie haben NULL Seele.

Molyneux und Lord British sind für mich seit Anfang der 2000er zum Inbegriff der Gaming-Lügenbarone geworden. Für mich ist unverständlich, wie irgendjemand denen überhaupt noch zuhören kann, geschweige denn Geld geben würde. Solche gehören angebunden und mit schlechtem Gemüse beworfen…

luriup

Hehe das stelle ich mir gerade bildlich vor,
wie die mit faulem Gemüse beworfen werden.
Am Pranger natürlich damit sie nicht weglaufen können.

Alexander Ostmann

Der Mann hat mit allem Recht!

Luripu

Zu Peter Molyneux:
-Popolus 2,Magic Carpet,Dungeon Keeper und Fable sind die Spiele von ihm,
die ich gespielt habe.
Verarscht kam ich mir nie vor.
Waren alles Klasse Spiele.

No Mans Sky hat mich nie interessiert.
Cyberpunk 2077:siehe Peter Molyneux
Ich habe bekommen was ich erwartet habe.

Klingt alles für mich nach Mimimi.

Sha

Nein ! Godus ist unverzeihlich .Molyneux misst sich an Jahrzehnten alten erfolgen und was da mit den Godus käufern im Steam EA veranstaltet wurde ist und bleibt Betrug.

Wohlgemerkt in einer Zeit wo im Steam EA noch in Kinderschuhen steckte .
Keine Kommunikation
Keine Entschädigung
Jahrelanges schweigen
Und ein Berg von Lügen … wie arbeiten dran , wir werden es fertig machen bla bla bla .

Das problem wurde besonders an Godus gut erkennlich , was da gezeigt , versprochen und promo gemacht wurde war im nachhinnein absolut absurd .
Ich rede hier davon : Wir haben nichts davon erhalten , Nichts! Und die einnahmen die da eingefahren wurden , waren enorm.
Molyneux hat gelogen und auch wenn er vorreiter in der Vergangenheit war , ist und bleibt er ein Lügner .
Am ende wurde er von der Branche selbst abgestraft , in dem kein Puplisher ihn mehr mit dem Arsch ansieht.
Er hat seine Autorität völlig verloren.

No mans Sky hat die kurve bekommen und sich hinsichtlich ihrer Promo verbessert und CD Projekt wird so ein disaster sich in Zukunft auch nicht mehr leisten .
Der Imageschaden war unterm strich für alle so Immens , das sie sich kein zweites mal es trauen dürfen .

Luripu

Ok was der in den letzten 15 Jahren getrieben hat,
weiß ich nicht.
Ich bezog mich nur auf die alten Spiele ich ich kenne.
Eigentlich alle Spiele Gurus der 90er sind mir völlig egal geworden.
Chris Roberts hat von mir auch noch keinen Cent gesehen,
obwohl Wing Commander als Spielereihe bei mir gleich nach Mass Effect kommt.
Der muss erstmal etwas spielbares liefern=Squadron 42,
bevor ich meine Börse zücke.

Klar ist das Konsolendisaster bei Cyberpunk ein leuchtendes Beispiel der Kunden verarsche.
Hat etwas von Gebrauchtwagen Verkäufer.
Als PC Spieler ging das an mir zum Glück vorbei.
Ich wollte eine Story mit guten Charakteren im Cyberpunk Universum
und das habe ich auch bekommen.
Daher bin ich mit dem Spiel zufrieden.

Namma

Und dennoch sind alle drei Spiele alles andere als schlecht.
Black and White war damals zwar tatsächlich in den Magazinen sehr sehr hoch gestochen, aber es war ein gutes Spiel für diese Zeit.
No mans Sky hat gezeigt was passiert wenn der Druck zu hoch ist, aber auch was passiert wäre hätten sie 2 Jahre mehr Zeit gehabt.

Cyberpunk kann ich nicht auf diese Stufe stellen, in meinen Augen ist es eine immersive und atmosphärische meisterleistung. Allerdings kann ich nur die pc Version beurteilen, davon ableitent aber auch das die Portierung auf die alten Konsolen sicher eine schlechte Idee war. Läuft es auf 3 Jahre alten middle/high PCs nicht wirklich gut und man bedenkt das die ps4 und one leistungs technisch damals schon hinter her hinkten und auf dem Stand eines phenom 955 und einer radeon hd 6850 waren.

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