Sony soll viel Geld mit Spielen auf Steam verdient haben. Doch die PS5 blieb dabei auf der Strecke. Für Sony ist das ein Problem, wenn keiner mehr eine PS5 kauft.
Sony hat mittlerweile klargemacht, dass man sich vom PC-Markt verabschieden will und wieder einen stärkeren Fokus auf die PS5 legen möchte.
Zahlen belegen jetzt, dass Sony mit den PC-Releases der letzten Monate und Jahre viel Geld verdient haben soll. Dabei mussten sie aber wohl auch feststellen, dass ein PC-Spieler keine PS5 braucht, was ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sein könnte.
Laut Daten hat Sony viel Geld auf Steam verdient, doch dabei blieb die PS5-Konsole auf der Strecke
Woher stammen die Daten? Alinea Analytics hat sich angesehen, wie oft Sony in den letzten Monaten und Jahren bestimmte Spiele und Marken verkauft hat. Dabei soll Sony allein auf Steam mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar mit seinen Spielen verdient haben.
Der größte Anteil geht dabei auf Helldivers II zurück (12,7 Millionen Spiele), gefolgt mit einigem Abstand von Horizon Zero Dawn (4,5 Millionen Kopien) und God of War (4,2 Millionen).

Und was ist jetzt das Problem? Auf den ersten Blick sieht das erst einmal nach einem riesigen Erfolg aus. Das Problem ist jedoch, dass viele Spieler für Sony mehr sind als nur verkaufte Spiele. Sie sind ein Teil der eigenen PlayStation-Marke. Früher wurden Spiele wie Ghost of Tsushima oder The Last of Us klar mit der PlayStation-Konsole verknüpft und ihr zugeordnet. Heute könnt ihr die Titel auch auf dem PC spielen, sodass die Markenzugehörigkeit verwässert wird.
Hinzu kommt, dass diese Spiele auf der Konsole für frische Abonnenten von PS Plus sorgen und Personen dazu animieren können, in das Ökosystem von Sony zu wechseln. Denn hier kann man die exklusiven Spiele schließlich spielen. Insbesondere bei den derzeit sinkenden Verkaufszahlen der Konsolen ist das wichtig. Mit diesem Wechsel zu Exklusivität kann man die eigene Konsole wieder stärken.
Der riesige Erfolg von Sony auf Steam dürfte daher ein Warnsignal gewesen sein, dass viele Personen die Spiele gekauft haben, aber eben nicht auf die PS5 wechseln. Dort, wo Sony mit der eigenen Konsole, Abo-Modellen und eigenem Store mit besserer Marge deutlich mehr Geld verdienen kann.
Für PC-Spieler ist der Strategiewechsel von Sony hingegen ein herber Schlag, denn die können die Spiele von Sony auf deutlich besserer Hardware genießen und sind auf dem PC deutlich weniger limitiert, als sie es auf einer PS5 oder PS5 Pro sind. Ein Experte meint übrigens, Valve könnte sonst den Konsolenkrieg gewinnen. Denn mit der Steam Machine hat man die richtige Alternative zur Konsole im Angebot: Sony will keine Spiele mehr auf den PC bringen, denn Valve könnte den Konsolenkrieg gewinnen
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