Mit Outriders erschien 2021 ein Loot-Shooter, der zwar keine tausende Stunden Inhalt besitzt, aber dessen begrenzter Content viel Spaß macht.
Das hat es mit Destiny gemeinsam: Loot, übernatürliche Fähigkeiten, Build-Vielfalt,
Wieso ist das eine Alternative zu Destiny? Outriders ist ein klassischer Loot-Shooter, der vieles richtig macht und damit trotz Third-Person-Perspektive für Destiny-Fans infrage kommt. Ihr könnt aus vier verschiedenen Klassen wählen, die allesamt unterschiedliche Fähigkeiten und teilweise Spielstile mitbringen.
Das Interessante bei den Klassen ist jedoch, dass jede davon in der Lage ist, genug Damage zu dealen, um einen Kampf zu gewinnen – es kommt nur auf euren Build an. Hier brilliert Outriders mit solider Build-Vielfalt. Und auch die Loot-Ausbeute muss sich nicht verstecken: Ihr werdet durchgehend mit glitzernden Schätzen belohnt und könnt haufenweise interessante Waffen finden.
Das müsst ihr zum Spiel wissen: Outriders ist kein Live-Service-Game, sondern setzt auf eine Story-Kampagne, eine Reihe von Nebenmissionen und ein kurzes Endgame. Outriders wurde demnach nicht über Jahre mit neuen Inhalten versorgt. Ihr könnt also nur eine begrenzte Anzahl an Spielstunden investieren. Nach rund 60 Stunden habt ihr alles im Hauptspiel 1x erledigt. Mit dem kostenpflichtigen DLC kommen etwa 24 Stunden obendrauf.
Natürlich ist eure Spielzeit nicht automatisch vorbei, wenn ihr alles einmal gesehen habt. Ihr könnt die Story, Nebenmissionen etc. auch mit den anderen Klassen nochmal spielen oder das Endgame grinden – auch wenn das ebenfalls sehr abgespeckt ist und nicht hunderte Stunden unterhalten kann.
Wie viel Zeit ihr insgesamt in Outriders verbringt, liegt dann ganz an euch. Ich habe es mehrfach mit verschiedenen Klassen durchgespielt und so meine Spielzeit auf rund 200 Stunden bringen können. Ihr müsst euch aber im Klaren sein, dass das Spiel in den vergangenen Monaten nur wenige Hundert Spieler hatte und ihr dementsprechend wenig Mitspieler findet. Die meisten haben Outriders vor Jahren den Rücken gekehrt.
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Ich persönlich halte auch First Descendant für eine legitime, kurzweilige Alternative. Klar biedert es sich, mit seiner ausgeprägten sexuellen Visualisierung, überwiegend bei den männlichen Spielern an und bietet im Endgame nicht annähernd die Qualität eines Destiny 2, wobei Kopfgelder, Überfall und Leere-Abgrund-Kolosse durchaus eine Herausforderung darstellen können – doch wer aktuell einsteigt, kann, neben dem zahlreichen Storycontent, auch eine zeitlang Spass mit der Buildvielfalt und dem sammeln und craften von Waffen haben.