Abyssus ist keine klassische Alternative zu Destiny, kann aber ein ganz bestimmtes Verlangen befriedigen

In Abyssus kämpft ihr euch durch mysteriöse Tiefseehöhlen und baut mächtige Builds, um eure Gegner zu vernichten.

Abyssus Character
Entwickler: DoubleMoose Games | Release-Datum: 12. August 2025 | Preis: 24,99 € | Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X|S | Genre: Roguelite-Shooter | Modus: Solo + Koop | Perspektive: First-Person

Das hat es mit Destiny gemeinsam: starkes FPS-Gunplay, Build-Vielfalt, agiles Movement

Wieso ist das eine Alternative zu Destiny? Zu dem Spielspaß von Destiny gehört es, mysteriöse Feindgebiete und Dungeons zu durchqueren, mit übermächtigen Fähigkeiten haufenweise Adds plattzumachen und in actionreichen Bosskämpfen euren Beweisen – oder herauszufinden, dass euer Build doch nicht so gut ist, wie ihr dachtet, und ihr nochmal an die metaphorische Werkbank müsst.

Abyssus kann genau diese Gameplay-Erfahrung bieten, allerdings nicht als Loot-Shooter, sondern als Roguelite1. Ihr kämpft euch durch mysteriöse Unterwasserhöhlen und werdet regelmäßig an Altären mit neuen Kräften belohnt. So baut ihr euch Stück für Stück einen Build auf, der beispielsweise auf Eis- oder Feuer-Angriffe setzt und euch im Idealfall sogar mächtige Bossgegner schmelzen lässt.

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Abyssus zeigt sein Koop-Gameplay im Multiplayer-Trailer

Das müsst ihr zum Spiel wissen: Als Roguelite verzichtet Abyssus vollständig auf klassischen Loot. Ihr schaltet im Verlauf eines Runs zwar neue Kräfte frei, werdet aber nicht mit exotischen Waffen oder neuen Ausrüstungsteilen belohnt.

Statt funkelndem Boden-Loot gibt es eine außerhalb der Runs stattfindende Meta-Progression, über die ihr neue Waffen, Fähigkeiten oder Mods zum Modifizieren eures Builds freischaltet. Dadurch kann euch Abyssus eine beachtliche Build-Vielfalt bieten, obwohl es den Dopamin-Kick eines langersehnten Drops vermissen lässt.

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1 Kommentar
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Gummipuppe

Ich persönlich halte auch First Descendant für eine legitime, kurzweilige Alternative. Klar biedert es sich, mit seiner ausgeprägten sexuellen Visualisierung, überwiegend bei den männlichen Spielern an und bietet im Endgame nicht annähernd die Qualität eines Destiny 2, wobei Kopfgelder, Überfall und Leere-Abgrund-Kolosse durchaus eine Herausforderung darstellen können – doch wer aktuell einsteigt, kann, neben dem zahlreichen Storycontent, auch eine zeitlang Spass mit der Buildvielfalt und dem sammeln und craften von Waffen haben.

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