Das neue Razer Blade ist das schlankste Gaming-Notebook auf dem Markt

Razer kündigt mit dem neuen Razer Blade 2018 das weltweit flachste 15,6 Zoll Gaming-Laptop an. Und die 16,8 mm Höhe sind nicht das einzige Detail, das sofort auffällt. 

Die Highlights des neuen Razer Blade 2018

Razer Blade 2018 Design

Dünner Displayrahmen: Im Vergleich zum Vorgänger springt gleich ins Auge, dass der Bildschirmrahmen mit 4,9 mm deutlich kleiner ausfällt und nahezu rahmenlos ist. Dadurch konnte Razer den Bildschirm-Anzeigebereich vergrößern, das Display von 14 auf 15,6 Zoll erweitern. Razer ist es dennoch gelungen, die Webcam oben am Rand zu behalten. Die im Trend stehenden „thin bezels“ gewinnen im Gaming-Bereich zusehends an Beliebtheit.

144hz: Beim Full-HD-Display setzt Razer wie erwartet auf eine Bildwiederholrate von 144hz und schließt zu den direkten Konkurrenten „MSI GS65“ und das „Gigabyte Aero 15x“ auf. Beim alten Razer Blade waren es noch 60hz. Die 144hz dürfte für eine flüssigere Darstellung beim Spielen sorgen.

Das Razer Blade befindet sich ab sofort im Handel.

Aufrüstung auf Intel Coffee Lake und 1070 MaxQ, neues Touchpad und Design

  • Das Razer Blade wechselt mit dem Intel® Core™ i7-8750H in die achte Generation und bei den Grafikkarten steigt man auf die MaxQ-Varianten um.
  • Ein großes und präzises Touchpad bietet noch mehr Genauigkeit und verbessert Touchpadgesten
  • Das rundliche Design, das den MacBooks ähnelte, wurde abgelegt und stattdessen durch ein eckigeres ersetzt. Man will damit der neuen Design-Ausrichtung folgen, die bereits beim Razer Phone Anwendung findet.

Das Razer Blade im Hands-On

Wir konnten uns das Razer schon anschauen und mit dem Product Manager von Razer sprechen. Im Video könnt Ihr einen Blick auf das neue Design werfen und erfahrt unter anderem, ob sich das 4k-Display für Euch lohnt.

Löst Razer mit neuem Hitzmanagement Probleme vom Vorgänger?

Razer hat sich mit der Vapor Chamber-Technologie (Dampfkammer) eine intelligente Kühllösung zu Nutze gemacht, anstatt auf herkömmliche Heat Pipes zu setzen, wie man sie von den meisten Gaming Laptops kennt.

Neben dem Kühlen des Prozessors und der Grafikkarte, trägt eine in einer Vakuum-Dampfkammer befindliche, verdampfende Flüssigkeit dazu bei, die von anderen Komponenten erzeugte Hitze innerhalb des Laptops umzuleiten.

Extrem dünnes Nanopartikel-Material und auf Graphit basierende, robuste thermische Schichten reduzieren heiße Punkte und erleichtern die Wärmeübertragung, während hoch performante, leise Lüfter die Luft über zwei Wärmetauscher mit 0,1 mm dünnen Lamellen ableiten, um Hitze schneller aus dem Gehäuse abzuführen und vom Benutzer fernzuhalten.

Der Vorgänger hatte unter Last mit Hitze-Problemen und höherer Lautstärke zu kämpfen. Ob das neue System diese Punkte in den Griff bekommen hat, werden bald erste Tests zeigen.

Weitere Neuerungen – Dolby-Atmos-Sound

  • Die Beleuchtung der Tastatur ist über die Razer Synapse 3-Software individuell anpassbar.
  • Neue Energieoptionen sind ebenfalls verfügbar. So lässt sich je nach ausgewähltem Modus die volle Performance der Grafikkarte ausschöpfen oder die Laufzeit des 80Wh Akkus erhöhen.
  • Für ein immersives Klangerlebnis wird der Sound über zwei Front-Lautsprecher mit Dolby Atmos ausgegeben.
Blade (2018) Lifestyle Photo (6)_preview

Preise des Razer Blade 2018

  • FHD(60 Hz)/i7-8750H/GTX 1060/16GB/256GB – 1.949,99 Euro
  • FHD(144 Hz)/i7-8750H/GTX 1060/16GB/512GB – 2.249,99 Euro
  • FHD(144 Hz)/i7-8750H/GTX 1070/16GB/256GB – 2.449,99 Euro
  • FHD(144 Hz)/i7-8750H/GTX 1070/16GB/512GB – 2.649,99 Euro
  • 4K(Touch)/i7-8750H/GTX 1070/16GB/512GB* – 2.899,99 Euro

Spezifikationen Razer Blade 15

  • Intel® Core™ i7-8750H Prozessor (6 Kerne/12 Threads, 2,2 GHz/4,1 GHz)
  • 15,6 Zoll IPS Full HD (1920 x 1080) matt bis zu 144Hz, individuell farbkalibriert
  • 15,6 Zoll IPS 4K (3840 x 2160) Multi-Touch, individuell farbkalibriert
  • NVIDIA® GeForce® GTX 1060 Max-Q Desigm
  • NVIDIA® GeForce® GTX 1070 Max-Q Design
  • 16 GB Dual-Channel System Memory (DDR4, 2667MHz), bis 32 GB aufrüstbar
  • Bis zu 512 GB PCIe SSD, auf 2TB maximal aufrüstbar
  • Windows® 10 (64-bit)
  • Intel® Wireless-AC 9260 (802.11a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5
  • Thunderbolt™ 3 (USB-C) x 1
  • USB 3.1 Port x 3 (SuperSpeed)#
  • Mini Display Port 1.4 x 1
  • Anti Ghosting-Tastatur mit Razer Chroma™
  • Razer Synapse 3 kompatibel
  • HDMI 2.0b Audio- und Video-Ausgang
  • Eingebaute Stereo-Lautsprecher
  • 3,5 mm Kopfhörer/Mikrofon Anschluss
  • Eingebaute Webcam (1MP/720P) mit Mikrofon-Array
  • Trusted Plattform Modul (TPM 2.0) Security Chip
  • Kompakter 200 W/230 W Power-Adapter
  • Eingebauter 80 Wh aufladbarer Lithium-Polymer-Akku, NVIDIA® Optimus™ Unterstützung
  • [Full HD] ungefähr 2,07 kg
  • [4K] ungefähr 2,15 kg
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Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Für ein „Gaming“-Laptop sind die Blades zumindest angenehm anzusehen und keine Plastikbomber mit RGB Blinkyblinky im pseudo Stealth-Design.

Nur ist mir meist einfach das Einsatzgebiet solch eines Systems nicht ganz klar. Der i7-8750H wurde ja auch schon öfter mal in Laptops verbaut (Schenker z.B.) und es hat sich sehr schnell gezeigt, egal wie man den kühlt, auf Dauer sind die hohen Taktwerte einfach nicht haltbar. Schon nach kürzester Zeit setzt thermal throttling den Takt runter. Da wird auch eine „r Vapor Chamber“ (klingt nach ner Hipster-Kifferhöle) nichts Grundlegendes dran ändern. Würde mich zumindest stark wundern. Stabil läuft das Teil dann so um die 3.1 GHz von angeblichen 4.1 GHz. Man zahlt also mal wieder kräftig für Leistung die kurzzeitig unter Idealbedingungen erreicht werden.

Für Grafiker ist das ok, meine Leistungsspikes entstehen bei sehr spezifischen Aufgaben und oft eben auch über relativ kurze Zeiträume wenn ich nicht gerade Rederings raushau, aber für Gamer erscheint mir so ein Laptop letztlich einfach deutlich weniger sinnvoll.

Ich werd wohl auch in absehbarer Zeit bei meinem Xeon bleiben sowohl für Grafikverarbeitung als auch Gaming, unterm dicken DarkRock muss ich mir da keine Sorgen machen meine Leistung nicht abrufen zu können. Ich hab allerdings auch den großen Vorteil unterwegs wenig arbeiten/zocken zu müssen da reicht dann eben auch nen xps 13.

Sebastian Kahlcke
Sebastian Kahlcke
2 Jahre zuvor

Naja, besser als der Core i7-7700HQ, der ja im Prinzip der direkte Vorgänger der CPU war, ist der 8750H leistungstechnisch allemal. Was für eine TPD hat der? 45 Watt? Sollte doch eigentlich in einem Notebook zu kühlen sein. Ich vermute mal die Razer-Kühllösung ist zumindest besser als die von Schenker.
Die GTX1070 macht mir in diesem Notebook viel eher sorgen, die Max-Q Version hat meines Wissens eine TPD von 90 Watt…

Frank
Frank
2 Jahre zuvor

Schenker kann da auch echt nicht mithalten. Das MSI GS65 zum Beispiel hat ähnliche Configs und eine deutlich bessere Kühlung als viele mit der 7. Generation.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Thermal Trottling haste aber auch beim MSI GS65, vielleicht bedarf es etwas mehr Last aber ohne wird auch ein Blade nicht auskommen.

War auch eher die allgemeine Feststellung, Das „Gaming“-Laptops mit hohen Taktraten werben, die kaum realitätsnah nutzbar sind. Zweieinhalbtausend Euro für ein Notebook was mich dann in realen Situationen mit mit der Leistung 25% weniger Leistung als angegeben beglückt, find ich irgendwie semioptimal.

Stefan Kremer
Stefan Kremer
2 Jahre zuvor

Da bin ich ja mal gespannt welche Komponente bei dem Teil als erstes sterben. Die Dinger liegen direkt auf Platz zwei hinter den Mac Books wenn es um Defekte und Ausfälle geht. Kosten ja auch ähnlich viel.

Sebastian Kahlcke
Sebastian Kahlcke
2 Jahre zuvor

Woher hast du diese Statistik bzw. worauf fusst deine Aussage? Arbeitsbedingt haben wir hier zwei Dutzend Notebooks die ich regelmäßig warte. Seit 2010 ist uns kein Macbook angebraucht. Thinkpads hingegen mehrere. Die neuen Macbook Pros haben ein Problem mit den Tastaturen da diese häufiger verklemmen – aber auch das ließ sich hier bisher immer selbst lösen.

Dass das Razer mit den Komponenten kaum sinnig gekühlt werden kann halte ich aber auch für gesetzt. Bei den Absatzzahlen sind die Dinger aber eh eher Machbarkeitsstudien.

//Edit: In einer Studie von 2014 ist Apple sogar unter den Top 5 der zuverlässigsten Hersteller, die Studie sagt außerdem das Premium-Notebooks tendenziell eher seltener ausfallen – die Kosten korrelieren also eher negativ mit den Ausfallzahlen. (Entgegen deiner Aussage)
Naja.
https://www.netzwelt.de/new

Stefan Kremer
Stefan Kremer
2 Jahre zuvor

Einfach mal die ganzen Klagen ansehen. Oder mal Louis Rossman ansehen. Apple hat genug Murks mit den Teilen gebaut. Alleine das die Tastaturen stellenweise vernietet sind ist schon lächerlich. Oder wenn man das Display reinigt das dort dann Flecken bleiben die man auch nicht mehr weg bekommt. Spricht nicht gerade für Qualität. Genau wie die stellenweise veraltete Hardware die zu Mondpreisen verkauft wird.

Sebastian Kahlcke
Sebastian Kahlcke
2 Jahre zuvor

Von „Staingate“ sind wir bisher sowohl bei iMacs wie bei Macbooks verschont geblieben, es tritt auch äußerst selten auf – ärgerlich ist es für die Betroffenen trotzdem.

Die Tastatur des neuen Macbook Pros ist wirklich ärgerlich, wie bereits geschrieben habe ich diese auch schon drei mal „reparieren“ müssen, konnte das aber ohne große Probleme bewerkstelligen – mit Druckluft war das Problem bisher schnell gelöst.

Louis Rossman ist halt sauer auf Apple weil die Ihm langfristig einen kaufkräftigen Support-Markt abdrehen, wäre er ein Apple-Costumer-Supportler mit Lizenz sähen seine Videos wohl anders aus. Das nur Apple versucht immens kosten bei der Hardware zu sparen ist eine äußerst einseitige Betrachtung des Markts.

Viele Hersteller verbauen murks, man sollte den Markt also differenzierter betrachten. Es ist natürlich einfach chic innerhalb einer gewissen „Community“ Apple richtig scheiße zu finden. Gute Geräte die schick aussehen bauen die trotzdem, und MacOS X hasst man entweder oder man liebt es – zugänglicher als Windows ist es allemal.

Andere Hersteller können das übrigens auch – gute und schicke Geräte bauen (Ich bin da neutral – nutze Windows-PCs wie auch Mac)

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Man kann Apple aber zumindest eine fragwürdige Preis- und Supportpolitik ankreiden.

Leider nehmen sich viele Hersteller ein Beispiel und ziehen mit ihren Produktpreisen einfach nach. Vor einigen Jahren kam man teilweise für identische Hardware noch halb so teuer weg, heute nimmt sich das leider nicht mehr viel.

Stefan Kremer
Stefan Kremer
2 Jahre zuvor

Ich glaube nicht das er deswegen sauer ist. Apple hat ja schon zurück gezogen das Reparaturen von Leuten wie Louis Rossmann als Plagiate gelten. Er zeigt ja auch immer schön auf wo Apple bei dem Design des Mainboards richtig verkackt hat. Auch die verschiedenen Preisklassen bei den Reparaturen ist lächerlich. Er hat ja selber mal ein schönes Beispiel gegeben. Er hat in sein Lenovo Notebook Wasser gekippt und Lenovo hat das ohne Probleme repariert. Bei Apple kam dann nur direkt der Kostenvoranschlag.
Linus hatte seinen Monitor geschreddert und wollte den bei Apple reparieren lassen. Er hat extra gesagt das er dafür bezahlt. Apple hat ihm den Monitor trotzdem nicht repariert. Ich sag mal so. Kundenservice können die bei Apple gar nicht.

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