Nvidia soll die Krise bei den Gaming-GPUs und RAM selbst herbeigeführt haben

Nvidia RTX 5090 blau

Gamer und Nutzer sind seit Monaten von hohen Preisen bei Hardware betroffen. Analysten werfen jetzt Nvidia vor, dass sie die derzeitige Verknappung künstlich

Seit Monaten steigen im Hardware-Bereich massiv die Preise und Grafikkarten sowie Arbeitsspeicher sind davon besonders stark betroffen.

Nun werfen mehrere Berichte Nvidia vor, diese Verknappung künstlich zu erzeugen. Davon berichtet Respawnfirst und beruft sich auf mehrere Analysen, darunter den Experten Ed Zitron und auf BusinessInsider.

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Firmen sollen KI-Chips kaufen, obwohl diese gar nicht eingesetzt werden können

Konkret lautet der Vorwurf, dass es wohl gar keine Silizium-Knappheit geben soll. Das Problem soll vielmehr darin liegen, dass Nvidia Produktionskapazitäten umverteilen würde, um Unternehmenskunden KI-Hardware aufzudrängen, für deren Nutzung diese gar nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen würden.

Analysten gehen davon aus, dass Nvidia „Channel Stuffing“ betreiben soll. Das bezeichnet eine Geschäftspraxis, bei der ein Unternehmen absichtlich mehr Produkte an seine Vertriebspartner oder Großhändler liefert als diese wirklich benötigen. Die Unternehmen können diese GPUs aber gar nicht verwenden, weil keine Energie oder andere Ressourcen vorhanden sind.

Diese Grafikkarten werden laut BusinessInsider auch als „Dark GPUs“ bezeichnet: Gekaufte Modelle, die ungenutzt herumliegen.

Der Vorwurf der Analysten (unter anderem auf wheresyoured.at): Nvidia soll diese Bestellungen sofort als Umsatz verbuchen, während die Lasten für Lagerung, Stromversorgung und Abschreibungen auf Käufer wie Amazon, Google, Microsoft und Meta abgewälzt werden sollen.

Dass die Vorwürfe der Analysten nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigen Berichte betroffener Unternehmen: So erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella beispielsweise, dass man zu viele Grafikkarten gekauft habe, sie wegen mangelnder Infrastruktur aber gar nicht verwenden könne.

Genau diese Taktik soll laut den Analysten den Gaming-Markt ruiniert haben, da sowohl KI- als auch Gaming-Chips von TSMC gefertigt werden. Und TSMC fertigt Halbleiter für verschiedene Firmen, darunter Nvidia, AMD und Broadcom. Der Halbleiter-Hersteller beliefert alle wichtigen Firmen, die in irgendeiner Weise Chips für Grafikkarten, SSDs oder Prozessoren produzieren. Bei TSMC werden bereits Kapazitäten für Produkte vorreserviert, die derzeit noch gar nicht zur Verfügung stehen.

Die ganze Situation soll schließlich zu der künstlichen Verknappung des Angebots im Einzelhandel führen, von der wir gerade konfrontiert sind.

Immerhin gibt es für Gamer auch gute Nachrichten von Nvidia. Denn ein neues Update für die Gaming-Grafikkarten verbessert jetzt die Ladezeiten deutlich. Denn die Shader, die normalerweise viel Zeit brauchen, können jetzt in die Cloud ausgelagert werden: Ein neues Update von Nvidia beseitigt ein paar der nervigsten Ladezeiten, die viele Spiele plagen

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